Am Sonntag, 5. Oktober feierte die Gemeinde Hanau das Erntedankfest, in dem Peter und Elvi Steinbach auch den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit empfingen. Dienstleiter war Bezirksvorsteher, Evangelist Steffen Möll.
Als Grundlage diente ihm das Bibelwort aus Kolosser 3, Vers 17:
„Und alles, was ihr tut, mit Werken und mit Worten, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
Dankbarkeit – wofür?
Evangelist Möll führte zu Beginn aus, dass die große Überschrift über diesem Gottesdienst und auch über diesem Tag „Dankbarkeit“ ist, was auch im Besonderen für das Goldhochzeitspaar gilt. Da Danken von Denken kommt, soll dieser Tag uns zum Stille stehen und Nachdenken über das, was uns von Gott alles für unser Leben gegeben ist, anregen. Gott hat in die sichtbare Schöpfung unsere gesamte Lebensgrundlage gelegt und in die unsichtbare Schöpfung unser ewiges Leben. Das Ergebnis sollte unsere Dankbarkeit in Worten und Werken bewirken.
Neue Ordnung
Im Gefolge der Sintflut gab Gott auch eine neue Ordnung, mit seinem Versprechen, die Erde und die Menschen nicht mehr zu vernichten. Stattdessen sicherte er die Grundlagen für unsere natürlichen Bedürfnisse zu, in dem er Saat und Ernte, Tag und Nacht und so weiter verordnete. Diese Ordnung besteht bis heute und wird bis zur Wiederkunft Christi auch bestehen bleiben. Das ist Grund zur Dankbarkeit! Und als sichtbares Zeichen, dass er zu seinem Versprechen steht, hat er den Regenbogen gegeben.
Opfer und Segen
Im Weiteren beleuchtete er in seinem Dienen den Zusammenhang zwischen Opfer und Segen. Opfer ist keine Investition und Segen ist nicht die Rendite daraus! Wir opfern aus dem Bewusstsein, dass wir zuvor alles von Gott erhalten haben. Unser Leben, unsere Begabungen – alles! Und dass wir auf seine Gnade und Liebe täglich angewiesen sind. Denn ohne diese müssten alle unsere Bemühungen scheitern.
Alles im Namen Jesu tun
Das ist ein vortrefflicher Filter für unsere Gedanken, unsere Worte und Taten. Kurz gesagt: Wir sollen Vorbilder nach dem Wesen Jesu sein! Die Umsetzung erfordert Kraft und Anleitung, die wir immer wieder aus dem Wort Gottes erhalten.
Predigtbeitrag von Priester Christoph Liss
In seinem Predigtbeitrag führte er aus, dass wir alles, was wir anderen, aber auch Gott geben, zuvor von ihm empfangen haben. Dieses Bewusstsein soll die Grundlage für all unser Tun, auch im Werke Gottes, sein. Unser Vorbild dafür ist Jesus Christus, denn er offenbarte uns den Willen und das Wesen Gottes. Gönnen wir unseren Nächsten durch unser Verhalten, dass sie Erfahrungen mit dem Willen Gottes machen können.
Sakraments- und Segensspendung
Nach Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahls empfingen Peter und Elvi Steinbach den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Evangelist Möll beendete den Gottesdienst mit einem Gebet und dem liturgischen Schlusssegen.
16. Oktober 2025
Text:
Heinz Walter
Fotos:
Sandra Hermelbracht,
Angela Petersen
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