Am 06.10.2024 erlebte die Gemeinde Hanau einen doppelten Festtag. Sie feierte nicht nur das Erntedankfest, in diesem Gottesdienst erhielt Bischof i.R. Hartmut Vogel mit seiner Ehefrau Elke den Segen zur Goldenen Hochzeit.
Als Grundlage für diesen Gottesdienst legte der Vorsteher, Hirte Emmerich, das Bibelwort aus 1. Mose, Kap. 8, Vers 22 zu Grunde: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“
Als Eingangslied wählte er die Gesangbuchnummer 258: „Ich singe dir mit Herz und Mund…“
Eingehend auf das Eingangslied und das Chorlied: „Herr, mein Gott, ich trau’ auf dich...,“ CM 203, wies er auf das Erntedankfest hin. Ein Fest, in dem wir Gott besonders danken, für alles, was er für uns geschaffen und getan hat. Er war nicht nur in der Vergangenheit tätig, nein auch heute. Er kennt uns persönlich, unseren zurück gelegten Lebensweg, aber auch unseren zukünftigen. Er liebt uns und sorgt für uns! Diese Gewissheit schafft in uns Zuversicht und lässt Angst und Verzagtheit klein werden.
Das Bibelwort stammt aus dem Sintflut-Bericht. Auch wenn viele Stimmen diesen Bericht als nicht real anzweifeln, entscheidend sind die darin verborgenen Botschaften Gottes.
Erstens:
Die Sünde trennt von Gott und führt zum Tode! Aber, schon damals hat Gott parallel dazu ein Werk der Errettung gegeben, die Arche.
Das ist die zweite Botschaft:
Gott liebt die Menschen, unabhängig von ihrer Verhaltensweise und er sorgt für uns! Selbst wenn unsere Lebensverhältnisse unsicher sind, die im Bibelwort gegebenen Garantien stehen fest und können von niemandem außer Kraft gesetzt werden. Hier und da sieht es so aus, als ob die Menschen die Erde kaputt machen. Die Erde wird nicht vergehen, weil Menschen alles Mögliche anstellen, die Erde wird dann vergehen, wenn Gott die neue Erde und den neuen Himmel geschaffen hat, vorher nicht!
Die Aussage in diesem Bericht, dass es Gott gereut hat, Menschen gemacht zu haben, stimmt so nicht. Das war die Sichtweise der Menschen, die diesen Bericht verfasst haben. Gott will jeden Menschen in seiner Liebe zu sich ziehen, das ist sein Wille und die Sendung seines Sohnes ist der beste Beweis dafür!
Wie können wir nun Gott für seine Treue und Fürsorge danken? Diese Frage stellte er in den Raum. Wir können ihm danken, in dem wir ihm dienen! Das ist nichts Äußerliches, sondern Herzenssache. Wir dienen auch nicht einer Organisation, wir dienen dem lieben Gott. Hast du Lust, lieber Bruder, liebe Schwester, dem Herrn zu dienen? Auch diese Frage richtete er an die Gemeinde.
Zum Thema „Dankopfer“ wies er darauf hin, dass dies keine neue Erfindung der Neu-apostolischen Kirche ist. Das gab es schon in der Urkirche. Wir opfern nicht, weil es im Kalender steht oder gar gezwungen, nein weil es uns ein Herzensanliegen ist. Lasst uns bitte nicht die Augen vor der Not verschließen und im Rahmen unserer Möglichkeiten mit unserem Dankopfer helfen.
Mitdienen von Evangelist Vogel:
Er ging zuerst auf die vielfältigen Interpretationen des Sintflut-Berichtes ein und legte uns in die Herzen: „Lassen wir uns bitte nicht den Sinn dieses Berichts kaputt machen!“ Gott gibt uns in diesem Bericht Zusagen – und er wandelt sich nicht, d.h. er erfüllt diese Zusagen. Was sich verändern könnte, wäre evtl. unsere Einstellung gegenüber den göttlichen Zusagen.
Auf das Danken eingehend führte er aus, dass wir mangels konkreter Mitarbeit bei Aussaat und Ernte, den Bezug dazu verlieren könnten. Wir wollen uns dies nicht nur heute, sondern jeden Tag ins Bewusstsein rufen, dass unsere gesamte Lebensgrundlage von Gott kommt.
Auf die Zusagen Gottes bezogen erinnerte er daran, dass es für uns weitere Zusagen Jesu gibt: „Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende!“ – und „Ich komme wieder, um euch zu mir zu nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin!“ Auf diesen Moment wollen wir uns zubereiten lassen. Stammapostel Schneider führte dazu aus: „Die voll der Liebe zu Christus und dem Nächsten sind, die sind bei der Wiederkunft Jesu dabei!“
Nach dem Dienen des Evangelisten bereitete Hirte Emmerich die Gemeinde auf das Heilige Abendmahl vor. Er wies darauf hin, dass Gott uns nicht nur die Sünden vergeben will, sondern dass er uns verändern will, und zwar zu seinem Ebenbild. Wir wollen ihm dafür den Raum geben.
Nach dem Bußlied 274, Vers 2 folgte das Unser-Vater-Gebet, die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahles.
Im Anschluss spendete er dem Goldenen Hochzeitspaar den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
17. Oktober 2024
Text:
Heinz Walter
Fotos:
Sandra Hermelbracht
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
