Der erste Gottesdienst zum Anfang des neuen Jahres wurde in der Neuapostolischen Kirche am Sonntag, 7. Januar 2024, gefeiert. Das Jahresmotto für 2024, ausgegeben von Stammapostel Jean-Luc Schneider, Repräsentant der Neuapostolischen Kirche International, lautet: „Beten wirkt!“ und eine Erläuterung hierzu: „Das Gebet ist eine oft unterschätzte Kraftquelle“.
Gedanke aus dem Predigtteil
Entsprechend war auch der erste Gottesdienst in der Kirchengemeinde Aschaffenburg von diesem Motto geprägt.
„Miteinander sprechen ist wichtig, unter uns Menschen und insbesondere mit Gott. Beten ist das Gespräch mit Gott“, so der Gemeindevorsteher Bezirksevangelist Jens Schölzel, in Bezug auf das Jahresmotto.
Was bewirkt das Gebet?
Eine Antwort finden wir in der Neujahrsansprache des Stammapostels zu dem Jahresmotto. „Beten ist Danken, macht stark, heiligt, eint in der Gemeinschaft und beten macht barmherzig, was heißt, in der Fürbitte gehen wir weg von unseren eigenen Wünschen, hin zum Nächsten und dessen Bedürfnisse und Nöte“ (Auszug aus der Ansprache).
Spendenübergabe
Nach dem Gottesdienst fand eine Spendenübergabe an das Diakonie-Sozialkaufhaus e.V. Aschaffenburg, vertreten durch ihren Leiter, Herrn Wolfgang Grose, statt.
Mitglieder der Neuapostolischen Kirche in Aschaffenburg haben seit November letzten Jahres Sach- und Geldspenden gesammelt.
Was war die Motivation für die Sammlung?
Wir hören und sehen täglich in den Medien über große Not und großes Leid vieler Menschen in vielen Ländern der Erde, ausgelöst durch abscheuliche Kriege, Terror und Naturkatastrophen.
Jedoch auch in unserem unmittelbaren Umfeld gibt es viele notleidende und hilfsbedürftige Menschen, welche nicht in den täglichen Nachrichten erwähnt werden und deshalb immer mehr in den Hintergrund geraten.
Für diesen Kreis der Mitmenschen unserer Stadt und Umgebung wurde die Spendensammlung initiiert. Jesus selbst hat uns Christen das Doppelgebot der Liebe gelehrt, welches lautet, Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst (vgl. Mt 22,37-40) - und wer ist unser Nächster? Hierzu hat Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter gegeben (vgl. Lk 10,30-35) und erklärt, dass Nächstenliebe bedeutet, nicht die Augen vor der Not und Hilfsbedürftigkeit anderer zu verschließen, sondern Hilfe zu leisten.
Das Diakonie-Sozialkaufhaus – „mehr als anziehend“
In eindrucksvoller Weise stellte Herr Grose der versammelten Gemeinde die vielfältigen Tätigkeitsbereiche vor:
- Versorgung von täglich 500 von Armut betroffenen Menschen.
- Beschäftigung - ein sozialer Beschäftigungsbetrieb für langzeitarbeitslose Menschen.
- Beratung und Begleitung – niedrigschwellige Fachberatungsstellen und Unterstützungsangebote.
- Begegnung, zum Beispiel im Sozial- und Integrationscafé Metropol.
- Projekte für Integration, Bildung und Gemeinwesen.
- Bewegen – Engagement auf staatlichen Verwaltungs- und Sozial-Ebenen für gerechtere Strukturen und Vertretung der Interessen von Menschen, wenn sie das selbst nicht können.
Ausklang
Es ist schön, in Aschaffenburg solche engagierten Hilfsorganisationen zu haben.
Mit dem guten Gefühl für Jedermann, mit den Spenden eine Hilfe geleistet zu haben, endete diese Feier mit Gedankenaustausch und in Gemeinschaft bei Kaffee und Imbiss.
v.l.: Manfred Franze (NAK), Wolfgang Grose, Leiter Diakonie-Sozialkaufhaus e.V. Aschaffenburg
23. Januar 2024
Text:
Manfred Franze
Fotos:
Ulrike Kotulla
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
