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Der Gottesdienst beginnt

Apostel Gert Opdenplatz am 14.11.2021 in Hanau

 

Dem Gottesdienst des Apostels lag das Textwort Hebräer 4, 1 zu Grunde: „So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir in seine Ruhe eingehen.“ Ein Sängerquartett führte in den Gottesdienst: „Einen andern Grund kann niemand legen…“

 

Drei Konstanten unseres Glaubens

Der Apostel ging auf das Lied der Sänger ein: „Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit“, das haben wir gelernt von unseren Müttern, unseren Lehrern, die uns durch dieses Leben begleitet haben, und diese Wahrheit steht. Wenn wir hier im Gottesdienst zusammenkommen, dann geht es um was. Es geht um die Wiederkunft Jesu Christi, deren mehrfache Verheißung bis heute steht. Auch die Einladung Jesu „Kommt her zu mir alle…“ steht bis heute.  Und das Wirken des Heiligen Geistes in voller Kraft zur Bereitung der Neuen Kreatur steht auch noch. Diese drei Konstanten machen Gottesdienst so heilig und so wichtig, sagte der Apostel.

 

Mit aller Ernsthaftigkeit auf die Wiederkunft Christi warten

Paulus schreibt an Titus, er möge auf die Wiederkunft Christi hinweisen und ermahnen mit allem Ernst. Man kann gerne im Leben lachen und Spaß haben, aber es gibt Dinge, die erfordern den ganzen Ernst. Dazu zählt die Wiederkunft Jesu Christi.

Der Beginn des Textwortes „Lasst uns mit Furcht darauf achten…“ zeigt, dass es hier nicht um Nebensächlichkeiten geht, sondern um einen Kernpunkt. Keiner möge zurückbleiben!  Darunter leidet die Gemeinde auch heute. Lasst uns aufeinander achten, einer für den anderen beten, uns anspornen zur Liebe und zu guten Werken, lasst uns nicht verlassen unsere Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen (nach Hebräer 10,25). Der Grund ist nicht, dass die Kirche voll wird.  Der Grund dafür ist die baldige Wiederkunft Christi!  Mit aller Ernsthaftigkeit möchte ich das in unsere Herzen legen! So sagte der Apostel mit großem Nachdruck.

Es gab die unterschiedlichsten Altäre auf meinen Reisen in die Missionsländer. Zwei Dinge waren immer da: Das Wort Gottes, vermittelt durch die Bibel und das Heilige Abendmahl. Jesus Christus ist das Wort, das Fleisch wurde und in der Mitte der Gemeinde steht, von dem die Bibel kündet. Im Sakrament ist Jesus am Altar gegenwärtig. Das macht uns den Altar so wertvoll und so heilig. Apostellehre, Brotbrechen, Gemeinschaft und Gebet, diese uralten Pfeiler der christlichen Gemeinde sind uns wichtig. Gottesdienst ist immer Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu Christi, so der Apostel.

 

„Dass wir in seine Ruhe eingehen…“

Der siebte Tag der Schöpfung war der Ruhetag, an dem göttliche Harmonie zwischen Gott und Mensch herrschte, auch völlige Harmonie der Menschen untereinander und mit der Schöpfung.  Der Mensch war in völliger Harmonie Gott zugewandt.

Und dann schauen wir auf das Chaos, das durch den Sündenfall entstanden ist. Wir brauchen uns heute nur umzuschauen: Himmelschreiende Ungerechtigkeit – alles bewirkt durch den Sündenfall.

Unser Herr will kommen und ein Reich aufbauen, in dem Gerechtigkeit wohnt, keine Unterschiede mehr zwischen den Menschen. Das kann nur einer schaffen, der allmächtig ist.

Darauf will der heilige Geist im Gottesdienst hinwirken.

Wichtigkeit des Gottesdienstes

Wir gehen nicht in den Gottesdienst, wie zu einem Konzert, weil uns der Künstler oder das Stück gefällt, oder wie zum Friseur, weil es mal wieder nötig ist, oder wie zum Arzt, weil es irgendwo zwickt.

Wir gehen mit einer Selbstverständlichkeit wie ein Schüler zur Schule oder wie ein Maurer zu seiner Baustelle. Wie diese haben wir doch ein Ziel vor Augen. Da ist es selbstverständlich, dass alles getan wird, um dieses Ziel zu erreichen.  

Diese Selbstverständlichkeit, mit der man einfach zum Gottesdienst geht, die geht leider heute oft verloren. Mit allem Ernst möchte ich ermahnen, dass dies nicht verloren geht, so der Apostel. Wenn ich in Zukunft innige Gemeinschaft mit Christus und mit Gott haben möchte, so ist Voraussetzung, die heute schon zu suchen.

 

Es ist uns eine heilige Sorge im Apostolat unserer Zeit, dass uns der Wert des Gottesdienstes nicht verloren geht. Es geht um etwas!  Die Verheißung der Wiederkunft Christ, die Einladung Jesu „Kommet her..“ und die Wirksamkeit des Heiligen Geistes ist immer noch in voller Kraft da – im Gottesdienst.

 

Nach der Predigtzugabe von Bischof Jürgen Kramer erfolgte die Sündenvergebung und die Spendung des Heiligen Geistes an sechs Kinder und eine Erwachsene.

Nach dem Empfang des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet.

Der Gottesdienst beginnt

15. November 2021
Text: Gerhard Wagner
Fotos: Andreas Wagner

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Apostel Opdenplatz am Altar
Apostel Opdenplatz
Sängerquartett
Bischof Jürgen Kramer
Heilige Versiegelung
Der Apostel nach dem Gottesdienst
Schlusslied
 

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