Am Sonntag, 24. August 2025 diente Apostel Gerd Kisselbach in der Kirche in Offenbach den Gemeinden Offenbach und Seligenstadt. In diesem Gottesdienst stand das Thema Frieden im Mittelpunkt.
Grundlage des Gottesdienstes bildete das Bibelwort aus 1. Mose 13,8: „Da sprach Abraham zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir … denn wir sind Brüder.“ Mit diesem Wort diente vor kurzem Stammapostel Jean-Luc Schneider im Senegal (Afrika).
Frieden beginnt im Herzen
Der Apostel erinnerte daran, dass der Gottesdienst immer eine Begegnung mit Jesus Christus ist, die Wirkung haben soll – so wie einst die Einkehr Jesu beim Zöllner Zachäus, die dessen Leben völlig veränderte. Christus schenke in jedem Gottesdienst neu Liebe, Gnade und Frieden, die den Gläubigen stärken und auf seine Wiederkunft vorbereiten.
Wie Abraham und Lot einst den Streit beilegten, indem Abraham auf eigene Ansprüche verzichtete, so sei es auch heute wichtig, aktiv Frieden zu suchen. Dieser beginne zuerst im eigenen Herzen, im Vertrauen auf Gottes Fürsorge. „Gott gibt uns das, was wir brauchen – auch seinen Frieden“, so der Apostel. Aufgabe der Gläubigen sei es, diesen Frieden zu bewahren und weiterzugeben.
Umgang miteinander in Gemeinde und Familie
Besonders sprach der Apostel das Miteinander in Gemeinde und Familie an. Man kenne einander mit Stärken und Schwächen. Entscheidend sei, den Mitmenschen mit Liebe zu betrachten, so wie Gott es tue. Kritik und Streit zerstörten Gemeinschaft, doch Frieden und Liebe bauten sie auf. „Streit braucht nur einen, Frieden braucht alle – auch dich“, fasste Apostel Kisselbach zusammen.
Er verwies auf Jesu Beispiel: In der „Hierarchie der Liebe“ sei der Größte der Diener aller. Auch Demut und die Bereitschaft, unnötige Diskussionen zu vermeiden, seien wesentliche Bausteine für Frieden.
Predigtbeiträge weiterer Geistlicher
Evangelist Patrick Kneisel, Vorsteher der Gemeinde Offenbach, wies darauf hin, dass Frieden oft einen Preis koste – etwa, von der eigenen Position abzurücken. Doch dieser Einsatz lohne sich, weil er neues Gutes entstehen lasse.
Bezirksvorsteher Evangelist Steffen Möll betonte, wie zerstörerisch Streit sein könne, wenn er nicht beendet werde. Frieden dagegen ermögliche einen Neuanfang und bewahre vor großem Schaden.
Der Gottesdienst machte deutlich: Frieden ist ein Geschenk Gottes, aber auch eine Aufgabe für jeden Einzelnen. Er erfordert manchmal Verzicht, bringt aber Segen und bewahrt die Gemeinschaft.
Amtsbestätigung von Priester Gerald Dittus
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls folgte die Amtsbestätigung von Priester Gerald Dittus, der vor einiger Zeit aus einer anderen Gebietskirche nach Offenbach zugezogen war für die Gemeinde Offenbach. Apostel Kisselbach hieß ihn im Kreis der Amtsträger herzlich willkommen und ermutigte ihn mit dem Wort aus Psalm 100: „Dienet dem Herrn mit Freuden.“
Mit Gebet und Segen beendete der Apostel den Gottesdienst. Anschließend gratulierte er Bezirksevangelist Jens Schölzel der an diesem Tag Geburtstag hatte. Die Orgel und die gesamte Gemeinde stimmten ein zu einem „Happy Birthday – Zum Geburtstag viel Gück“.
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