Ökumenisches Ge(h)bet in Aschaffenburg mit tierischer Begleitung. Esel begleiten die Gruppe auf ihrem Weg durch den Aschaffenburger Stadtteil Damm, in dem auch die neuapostolische Kirche steht..
Am Freitag, 4. April 2025, startete im Aschaffenburger Stadtteil Strietwald ein besonderes ökumenisches Ereignis. Das von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) initiierte Ökumenische Ge(h)bet – dieses Mal mit tierischer Unterstützung. Fünf Esel begleiteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf ihrem Weg in den Stadtteil Damm.
Startpunkt war gegen 17:30 Uhr die Handwerkskammer in Strietwald. Zahlreiche Menschen, Jung und Alt, hatten sich versammelt, um sich gemeinsam auf den rund anderthalbstündigen Weg zu machen. Nach einer kurzen Einführung durch den Eselbesitzer ging es los – begleitet von viel Neugier, Lächeln und nicht selten der Frage: „Wer führt hier eigentlich wen?“ Die gutmütigen Tiere sorgten mit ihrer ruhigen Art für eine entspannte und besondere Atmosphäre. Ihre Anwesenheit erinnerte viele auch an den bevorstehenden Palmsonntag, an dem Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog.
Besinnung auf dem Weg
Die Wegstrecke war gesäumt von mehreren Haltestationen, an denen Raum für Besinnung, stillle Gebete und das gemeinsame Nachdenken über den Leidensweg Jesu Christi gegeben war. In diesen Momenten wurde deutlich: Dieser Weg war mehr als nur eine Wanderung – es war ein geistliches Miteinander, getragen von der Hoffnung und dem Glauben an das Heil, das Christus für uns erworben hat.
Ziel in Gemeinschaft
Das Ziel war das Wanderheim des Wandervereins 1922 Damm. Dort klang der Abend bei einem gemütlichen Imbiss in geselliger Runde aus. In der Begegnung und im gemeinsamen Erleben wurde deutlich, wie lebendig gelebte Ökumene im Alltag sein kann. Menschen unterschiedlicher Konfessionen waren gemeinsam unterwegs – mit demselben Ziel und im gleichen Geist.
Abschließend erinnerte eine Liedstrophe an das, was diesen besonderen Abend durchzog:
Ich möcht', dass einer mit mir geht, der's Leben kennt und mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann, geleiten.
Sie nennen ihn den Herren Christ, der durch den Tod gegangen ist,
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht', dass er auch mit mir geht.
Gemeinsam unterwegs – im Glauben an Gott, in der Hoffnung auf Gott und in der Liebe zu Gott.
Gläubige verschiedener christlicher Gemeinden aus Aschaffenburg auf dem Weg - Ge(h)bet
23. April 2025
Text:
Andreas Wagner
Fotos:
Annette Wolf
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