Am 5. März 2025 feierte Apostel Gert Opdenplatz einen Gottesdienst für die Gemeinden Bad Brückenau, Kinzigtal und Schlüchtern in der Gemeinde Kinzigtal.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort: Jeremia 32,41: „Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen, in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.“
Gedanken zum Bibelwort
Zu Beginn ging der Apostel intensiv auf die Vorbereitung zum Gottesdienst ein. Er beschäftigt sich mit dem Bibelwort, betet und beschäftigt sich auch mit der Gemeinde. Es sind nicht nur die anwesenden Geschwister gemeint, sondern auch die, die mittels Technik an den Gottesdienst angeschlossen sind. Das ist sehr wichtig.
Der Apostel stellte bei dem Bibelwort eine Verwandtschaft zum Jahresmotto „Es ist Zeit, Gutes zu tun“ fest. Man hat sich zum Jahresanfang gute Vorsätze vorgenommen, damit ist auch das Jahresmotto gemeint. Nach mittlerweile 3 Monaten kommt die alltägliche Routine wieder und der Schlendrian ist da.
Das heutige Bibelwort ist aus einem Gottesdienst des Stammapostels, den er im Tschad (Afrika) gehalten hatte.
Das Volk Israel war in der damaligen Zeit in einer schwierigen Situation, in Gefangenschaft. Durch den Propheten kam aber der Hinweis von Gott, dass es seine Freude sein wird, ihnen Gutes zu tun.
Wie ist es heute? Gott, der uns zuruft in unserem Motto, lasst uns Gutes tun, hat es zunächst einmal selbst gemacht. Er hat Gutes getan, indem er seinen Willen geoffenbart hat, Gott hat Gutes getan, indem er die Gebote gegeben hat und trotz aller Sündhaftigkeit der Menschen hat Gott die Güte gehabt, selbst Mensch zu werden.
Gott sagt: „Ich will euch einwurzeln.“ Das hat er getan durch die Gabe der Sakramente. Der Apostel Paulus beschreibt es so, dass wir in der Liebe zu Christus tief eingewurzelt sind. Der Glaube an Christus wohnt tief in unseren Herzen und ist dort tief eingewurzelt. Es ist so wichtig, dass die Liebe in uns eingewurzelt ist. Diese Liebe soll sich auch in unseren Gedanken, unseren Worten offenbaren. Wird das spürbar? Wenn wir Gutes tun wollen, sollten wir vorher auch Gutes denken. Wie denken wir über Bruder oder Schwester in der Gemeinde, wie von unseren Kindern, wenn sie mal in einer schwierigen Phase sind oder wie von unserem Chef?
Gutes tun fängt oben im Kopf und im Herzen an. Denke gut über deine Nächsten, sprich gut über deine Nächsten, kommuniziere liebevoll mit deinen Nächsten, schreibe deinen Nächsten Gutes.
Manchmal ist alles so eingeschliffen und zur Routine geworden. Aber wir haben es selbst in der Hand, das Eingeschliffene zu durchbrechen. Gehen wir mit einem Lächeln auf unsere Nächsten zu.
Predigtzugabe
Bezirksevangelist Jens Schölzel bemerkte in seinem Dienen, dass es so schön ist, solche wertvollen Impulse und Hinweise zu bekommen. Gott hat uns zuerst Gutes getan, er war der Anfänger für uns alle. Jesus hat gesagt, "Ich habe euch erwählt, nicht, ihr habt mich erwählt." Er hat uns hier tief eingewurzelt. Dieser Begriff zog sich durch den ganzen Gottesdienst, das ist so wie bei einer Pflanze. Eine Pflanze ist etwas Lebendiges, das wird behutsam eingepflanzt und gepflegt. Genauso hat es Gott mit uns gemacht. Er hat seine Liebe behutsam in uns eingepflanzt und sie ist tief in uns verwurzelt. Wir müssen nicht überlegen, wem können wir etwas Gutes tun, Gott zeigt uns denjenigen, dem wir Gutes tun können. Er hat uns in seinen Garten tief eingewurzelt, damit wir Frucht bringen können.
Lasst uns das tun, was Frucht bringt: Gutes denken, Gutes reden, Gutes tun.
Nach dem Predigtteil folgte die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahles.
Der Gottesdienst wurde mit Gebet und Segen beendet. Im Anschluss wurden zwei Brüder, die an diesem Abend Geburtstag hatten, mit einem kräftigen "Happy Birthday" beglückwünscht.
Der Gottesdienst wurde mit Orgelspiel, Gemeinde- und Chorgesang umrahmt.
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