Den Mittwochsgottesdienst am 19. Februar 2025 feierte die Gemeinde in Aschaffenburg unter der Leitung von Apostel Gerd Kisselbach. Der Gottesdienst war geprägt von dem Bibeltext aus Psalm 100, 2: “Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!“
Bezugnehmend auf das vorgetragene Chorlied „Mein Gott und Vater, der mich schuf und dessen Hand mich hält …“ (CM 364) ergänzte der Apostel, dass diese Hand Gottes nicht nur uns Menschen, sondern auch Himmel und Erde geschaffen hat. Diese starke Hand begleitet uns jeden Tag und wir können uns in allen Lebenssituationen dieser vorbehaltlos anvertrauen.
Dem HERRN dienen, mit Freuden
Bedient zu werden heißt, man befindet sich in einer Komfortposition. Jedoch dienen - und das noch mit Freuden - ist in unserer heutigen Zeit unpopulär geworden, stellte Apostel Kisselbach fest. Spiegeln wir die Aussage des Psalmisten in unsere Gegenwart, dann stellt sich zunächst die Frage: Warum sollen wir dem HERRN dienen? Die Antwort darauf ergibt sich daraus, dass unser Dienen die Gegenreaktion auf das göttliche Dienen ist. Das können wir beweisen, indem wir uns zu Gott bekennen, gerne über unseren Glauben sprechen und uns konform verhalten, Aufgaben in der Gemeinschaft, unseren Fähigkeiten entsprechend, mit Freude einbringen und damit auch den Geschwistern dienen. Keiner sollte denken: Auf mich kommt es nicht an. Jeder ist willkommen und zum Dienen eingeladen, so die weiteren Ausführungen des Apostels.
Frohlockend vor Gottes Angesicht kommen
Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Jens Schölzel, ging in seinem Predigtbeitrag nochmals auf den zweiten Teil des Psalm-Verses ein. Das Wort „Frohlocken“ hat noch weitere Synonyme: Jubel, Begeisterung, Glück. Erleben wir im Gottesdienst Glücksmomente, wenn wir vor das Angesicht Gottes kommen? Wir wenden uns zum HERRN, weil wir wissen, er ist der Allmächtige und er ist der, der uns vorbehaltlos liebt.
Die Bibelstelle Psalm 100, 2 stellt einen schönen freudigen Zusammenhang mit unserem 100-jährigen Jubiläum und dem Monat Februar dar. Das begeistert mich und ist phänomenal! So die Ausführungen des Vorstehers.
Die Ordination
Nach der Feier des heiligen Abendmahls ordinierte der Apostel den langjährigen Diakon, Klaus-Peter Nitz, zum Priester. Das löste in der Gemeinde eine große Freude aus.
„Eigentlich war der gesamte Gottesdienst schon eine Ansprache zur Ordination: Dienet dem HERRN mit Freuden!“, sagte der Apostel in Hinwendung zu unserem Diakon. Die Veränderung vom bisherigen Diakonenamt zum Priesteramt besteht im Wesentlichen aus der erweiterten Vollmacht: Im Namen des Apostels Sündenvergebung zu verkünden, die Aussonderung des Heiligen Abendmahls, die Spendung des Sakramentes der Heiligen Wassertaufe, Segenshandlungen wie Hochzeitsjubiläen sowie Trauerfeiern durchzuführen.
Die wichtigste und höchste Aufgabe ist es jedoch, die Gläubigen auf die Wiederkunft Jesu Christi vorzubereiten, erläuterte der Apostel im weiteren Verlauf seiner Ansprache.
Nach dem „Ja“ des Diakons auf die Frage nach der Bereitschaft, das Priesteramt anzunehmen und auszufüllen, vollzog Apostel Kisselbach die Ordination durch Gebet und Handauflegung sowie Segen im Namen des dreieinigen Gottes. Dieser Segen befähigt den Amtsträger, die aus dem Apostolat übertragene Vollmacht im priesterlichen Dienst auszuführen.
Nach dem Schlussgebet und trinitarischem Segen war der Gottesdienst beendet.
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