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Weihegottesdienst und Gemeindegründung Kinzigtal

 

Die Gemeindegründung und Einweihung des neuen Kirchengebäudes Kinzigtal wurde am 22. Dezember 2024 durch Bezirksapostel Stefan Pöschel durchgeführt.

"Komm her, freu dich mit uns, tritt ein"

Mit diesem Motto aus dem Liedtext des Jugendliederbuches wurden die Geschwister und Gäste schon am Eingang der neuen Kirche zum Gottesdienst begrüßt.

Grußwort des Bürgermeisters

Vor dem Gottesdienst richtete der Bürgermeister der Stadt Gelnhausen, Herr Christian Litzinger, ein Grußwort an die Gemeindemitglieder und Gäste des Weihegottesdienstes. Er betonte, dass Gelnhausen eine Stadt mit vielen Facetten ist und viele unterschiedliche Kirchen und Glaubensgruppierungen hier ihr zu Hause haben. Auch die neu gegründete Gemeinde gehört jetzt zum Stadtbild und bereichert die Region mit ihren Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Seine Bitte an die Gemeinde ist, sich in das städtische Leben einzubringen. Für die neue Gemeinde wünschte Herr Litzinger alles Gute und ein erfülltes Gemeindeleben.

Predigt

Der Bezirksapostel legte der Predigt ein Bibelwort aus Habakuk 2, Vers 3 zugrunde. „Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer, sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.“

Zu Beginn dankte er allen am Bau und in der Organisation beteiligten Personen, besonders dem Architekten Herrn Christian Gruber, den Baufirmen und auch dem Bürgermeister der Stadt. Keiner ist während der Bauzeit zu Schaden gekommen, auch dafür kann man Danke sagen.

Einleitung zur Weihe

Für die neue Kirche und deren Zukunft soll das Wort aus Offenbarung 21, Vers 3 wegweisend sein. Es heißt dort auszugsweise: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen.“

Die Rede ist von der Stiftshütte. In der alttestamentarischen Zeit, als Mose die Gesetze zum Volk gebracht hatte, musste man auf die Gesetzestafeln sehr aufpassten. Das Volk wollte einen besonderen Ort haben, wo man Gott anbetet und opfern kann. Man wollte einen Ort haben, wo man das Gefühl hat, hier ist Gott zu Hause und hier offenbart er sich. Aus dem Grunde kommt es dann zur Stiftshütte. So erklärt sich der Begriff der Hütte. Der Begriff Hütte beschreibt, dass sich Gott in dem für ihn bereiteten Platz wohlfühlen mag. Das ist der Wunsch der Gläubigen. Sie wünschen ihm dort zu begegnen, sie wollen alle ihren Glauben dort bündeln, sie wollen dort opfern, sie wollen dort auch beten. So mag das auch hier mit diesem Haus sein. Dieses Wort „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen“ ist der Kinzigtal-Gemeinde gewidmet. 

Eine besondere Erklärung gab es zu den Worten „Siehe da“. Sie bedeuten, dass wir auch unseren Glauben und unsere Freude nach außen tragen. Die Architektur des Kirchengebäudes ist dazu angelegt, dass man aufmerksam und neugierig auf dieses Gebäude wird. Der Besucher sagt: „Siehe da, hier ist eine Kirche und eine offene Tür.“ Der Chor unterstrich zu Beginn des Gottesdienstes die Einladung mit dem Lied: „Komm her, freu dich mit uns, tritt ein.“

Weihegebet

Umrahmt von der Gemeinde wurde mit einem liturgischen Segen das Gebäude zur Kirche geweiht und ein besonderes Gebet gesprochen.

Predigtfortsetzung

Die Geschichte des Propheten Habakuk stellte der Bezirksapostel in den Mittelpunkt. Habakuk bekam den Unmut des Volkes zu spüren, die mit ihrer Situation mehr als unzufrieden waren. Er bekam den Auftrag, Gott zu fragen, wann das alles ein Ende nimmt und die Probleme der damaligen Zeit gelöst werden. Habakuk suchte das Gespräch mit Gott und bekam eine Antwort, die er nicht erwartet hatte. Gott kündigte ihm an, dass alles noch viel schlimmer wird. Er bekam aber auch die Zusage, dass die Weissagung noch zu seiner Zeit erfüllt wird. Habakuk war nicht traurig, er war freudig und fröhlich, hatte er doch eine Zusage seines Gottes bekommen. Er überbrachte die Antwort Gottes dem Volk und konnte es mit seiner Freude anstecken und weiter motivieren.

Die Geschichte des Habakuk übertragen wir in unsere Zeit. Wir leben in einem geistlichen Advent, sind voller Erwartung und hadern mit den Geschehnissen um uns herum. Aber wir bekommen ganz klar die Antwort. Es wird die Verheißung an den Tag treten, Jesus Christus wird erscheinen. Er wird unseren geistlichen Advent krönen. Aber wir geben ihm die Zeit, denn es ist Gottes Zeit, zu welcher er es tun wird. Also sich bereitzuhalten, das war die Empfehlung Gottes. Der Zeitpunkt ist nicht entscheidend, sondern dass man zum Zeitpunkt bereit ist. Das ist auch die Ansprache Gottes an alle Menschen. Die Fröhlichkeit und Freude von Habakuk weitertragen und den Nächsten damit anzustecken, ist die Aufgabe eines Jeden. Jeder möge das Licht und die Freude hinaustragen zu dem Nächsten und in die Welt.

Predigtzugabe des Apostels

Apostel Gerd Kisselbach erinnerte in seiner Predigtzugabe an die Grundsteinlegung im November 2023. Es war ein sehr kalter, regnerischer Tag. Mit viel Freude und Dankbarkeit wurde von der versammelten Gemeinde eine Zeitkapsel in den Boden versenkt, genau an dem Platz, an dem heute der Altar steht. Darin waren unter anderem von den Kindern gemalte Bilder. Auf einem Bild stand: „Wir wollen wachsen.“ Diesen Satz fügte er dem Motto der Weihe hinzu. Die Hütte Gottes bei den Menschen. Ein Ort, wo man wachsen kann. Ein Ort, wo durch Gottes Wirken positive Entwicklung möglich ist.

Es folgte die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahles.

Beauftragung und Amtsbestätigung

Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahles wurden alle Amtsträgerinnen und Amtsträger an den Altar gerufen. In seiner Ansprache an den Amtskörper erwähnte der Bezirksapostel, dass hier eine Mauer vor dem Altar steht. Damit ist nicht die Mauer gemeint, die alles abwehrt, was von außen kommt. Jede Mauer hatte einen Erbauer, Maurer oder Zimmermann. Diese haben Türen in die Mauer eingelassen, Türen, die man öffnen kann. Das soll auch die Aufgabe der Amtsbrüder und der Amtsschwester sein, Türen zu öffnen und Kraft der Vollmacht, Gottes Wort zu verkünden.

Zum Gemeindevorsteher der Gemeinde wurde Priester Marcus Möll beauftragt. Als Vertreter des Gemeindevorstehers wurden Priester Michael Wagner und Priester Andreas Rust ernannt. Des Weiteren wurden sechs weitere Priester, drei Diakone und eine Diakonin in ihrem Amt bestätigt.

 

Mit einem Schlussgebet und dem Schlusssegen endete der Weihegottesdienst.

Umrahmt wurde der Gottesdienst von Instrumentalspielern, Orgel und Gemeinde- und Chorgesang.

Neben den geladenen Gästen, wie dem Bürgermeister Herrn Litzinger, den Architekten Herrn Jagen und Herrn Gruber, Vertretern der Baufirmen freute sich die Gemeinde besonders über den Besuch der beiden Bezirksapostel in Ruhe, Hagen Wend und Rainer Storck.                 

Fakten zum Kirchenneubau (Auszug aus der Festzeitschrift)

Der rechteckige und eingeschossige Baukörper ist in der jeweiligen Bedeutung seiner Nutzung unterschiedlich hoch gestaffelt. Das Gebäude folgt der Formsprache von Gotteshäusern. Man betritt das Gebäude durch das helle, großzügige Foyer (66 qm), welches im Zentrum des Gebäudes liegt. Links vom Foyer befinden sich die dienenden Räume, wie Küche, Technikraum und Sanitärräume. Rechts vom Foyer sind die Räume, die dem Gottesdienst gewidmet sind, wie die Sakristei (14 qm), der Eltern-Kind-Raum (16 qm) und der Kirchensaal (120 qm), der ca. 110 Personen Platz bietet.

Waagerecht angeordnete Obergadenfenster auf der Saallängsseite und im erhöhten Altarbereich sorgen für eine stimmungsvolle Belichtung des Kirchenraumes und dienen der optimalen Querlüftung des Gebäudes. Die Fenster wurden von der Glaskünstlerin Lea Dievenow aus Vlotho gestaltet.

Die Funktionsräume können individuell, für die Gottesdienste durch verstellbare Wände angepasst werden. Es ist ein offenes, einladendes Gebäude, welches dem heutigen Anspruch an Raumangebot, Barrierefreiheit, Flexibilität, energetische und technische Standards gerecht wird, entstanden.

24. Dezember 2024
Text: Astrid Körner
Fotos: Annika Brückner, Marcus Möll, Andreas Wagner

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Bürgermeister Christian Litzinger richtet ein Grußwort an die Gemeinde
Bezirksapostel i.R. Rainer Storck
v.l. Bezirksapostel Stefan Pöschel, Bezirksapostel i.R. Hagen Wend, Bezirksapostel i.R. Rainer Storck
v.l. Bezirksapostel Stefan Pöschel, Bezirksapostel i.R. Hagen Wend, Bezirksapostel i.R. Rainer Storck
 

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