Apostel-Gottesdienst für Jugendliche der Bezirke Offenbach und Darmstadt in Aschaffenburg. Der Tag startete mit warmem und sonnigem Wetter, während sich die Jugendlichen der Bezirke Darmstadt und Offenbach in unserer Kirche in Aschaffenburg einfanden. Da am Nachmittag der Youth Celebration Choir (YCC) anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gemeinde ein Konzert geben wollte, waren auch die Jugendlichen des YCC's bereits zum Gottesdienst eingeladen.
Jeder der dort ankommenden Gäste wurde bereits vor dem Eingang von Jugendlichen der Gemeinde freundlich empfangen. Ein Banner mit der Aufschrift „100 Jahre“ war über den letzten Treppenstufen angebracht und machte gleich auf das Jubiläum aufmerksam. Die Jugendlichen kamen ab 10 Uhr zusammen und nutzten die Zeit vor dem Gottesdienst, um Gespräche zu führen, Kaffee zu trinken oder einen kleinen Snack zu sich zu nehmen.
Der Gottesdienst
Der Gottesdienst begann um 11 Uhr. Apostel Gert Kisselbach widmete den Gottesdienst dem Bibelwort aus dem Johannesevangelium, Kapitel 10, 10: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.“ Nach dem Bibelwort sang der Chor, der aus fast der gesamten Gemeinde bestand, das Lied "Nur mit Jesus will ich leben".
Der Apostel stellte kurz die anwesenden Amtsbrüder aus den Bezirken Darmstadt und Offenbach vor und machte deutlich, dass sie bereits in der Sakristei eine schöne Runde hatten, wo sie sich bereits alle kennenlernen durften. Er betonte dabei die Gemeinschaft, die an diesem Tag genutzt werden solle. Er forderte die Gemeinde auf, sich gegenseitig vorzustellen und somit kennenzulernen, und wem das unangenehm sei, solle sagen „das hat der Apostel so gesagt“. So wie auch Jesus sich den Menschen vorstellte, sollen wir ihm auf diese Weise folgen und Gemeinschaft pflegen.
Bibellesung
Zur Bibellesung traten 7 Jugendliche nach vorn. Jeder von ihnen trug einen der 7 „Ich bin“-Worte Jesu Christi aus dem Johannesevangelium vor. Der Apostel fragte im Anschluss in die Runde der Jugend, welcher dieser Sätze besonders hängen geblieben ist und sprach einen der bekanntesten Sätze an, in dem Jesus sagte: „Ich bin die Tür“. Viele Köpfe nickten und waren mit ihm deutlich einer Meinung. Die Tür sollte zum einen ein Symbol für das Gatter zu den Schafen sein. Eine Tür zur Seligkeit, aber auch zur Gemeinde. Er machte darauf aufmerksam, dass Geben und Nehmen in einer Gemeinde ein sehr wichtiger Teil ist. Er machte dazu ein Beispiel und erzählte von einer asiatischen Hochzeit, bei dem Reiswein ausgeschenkt wurde, um die Besonderheit dieses Festes zu zelebrieren und zu würdigen. Am Ende hatte aber jeder nur Wasser mitgebracht, weil man sich dachte, dass es ja billiger sei und nicht auffallen würde. Er griff zum Wasserglas am Altar, hob es hoch und forderte die Jugend auf, ihren „Wein“ in Form ihrer Fähigkeiten und Gaben mit in die Gemeinde einzubringen. Er ermutigte die Jugendbetreuer, die Jugendlichen anzuleiten, auch in Schwierigkeiten zusammenzustehen und stark zu bleiben.
Als Zweites sprach er ein anderes bekanntes Wort an: „Ich bin das Licht der Welt.“ Er erzählte sehr anschaulich von einem Skiurlaub, bei dem er mit seinem Sohn auf der Piste unterwegs war und das Wetter den beiden die Sicht sehr schwer machte. Sie fanden nur mit Mühe den Weg zurück nach unten. Am nächsten Morgen war es wieder hell. Kein Nebel versperrte die Sicht und auf einmal erkannten sie, wie breit der Weg eigentlich war, wo genau sich Stolperfallen versteckten und wo es wunderschöne Orte zu entdecken gab.
Die Ruhe und Geduld gilt es in der Seele zu bewahren, um selbst nach einem schwer zu durchblickendem Tag den Weg Jesu Christi wie mit einem Licht wiederzufinden. Das Vertrauen auf Jesu und seine Hinweise im Leben seien hierzu eine sehr nützliche Hilfe für jeden Christen.
Predigtbeitrag Evangelist Andreas Vogel
Nach einem energiegeladenen Lied der Jugend trat der Evangelist und Vorsteher der Gemeinde Schlüchtern, Andreas Vogel, an den Altar. Er ging auf den Reiswein ein und verglich es mit der Situation, dass die Jugendlichen manchmal denken können, dass in der Kirche manchmal alles eher veraltet erscheint. Er forderte die Jugend auf, nicht nur „Wasser“ mitzubringen, weil andere ja auch noch da sind, sondern ihren „Wein“ in Form von einem „Energy-Drink“ in den Gottesdienst und die eigene Gemeinde zu stecken. Durch das Teilnehmen an der Gemeinschaft und die eigens erbrachten Taten kann jeder Jesus erleben. Wenn die Jugendlichen das tun, dann kommen andere und fragen nach. Dann sei man ein Follower Jesus Christus und andere folgen nach.
Predigtbeitrag Hirte Jörg Lonthoff
Jörg Lonthoff, Hirte und Bezirksvorsteher-Vertreter aus dem Bezirk Darmstadt, fragte die Jugendlichen, wie man in der aktuellen Zeit trotzdem Lichtstrahl, der von göttlicher Wahrheit erzählt, noch was erkennen soll. Und Jesus sagt trotzdem “Ich bin da”, aber hört man das auch noch in der aktuellen Welt, die so laut ist und Aufmerksamkeit einfordert? Einfach mal ausprobieren und Jesus in sein Lebensschiff mitnehmen. Da bestehe eine 50:50 Chance, dass es klappt. Einfach mal ausprobieren. Und wenn man es dann schafft, wie zu Beginn besungen „nur mit Jesus zu leben“, dann sei das eine riesige Steigerung und er wünscht es der ganzen Jugend, tolle Erfahrungen mit ihrem Gott zu sammeln.
Überleitung
Der Apostel leitete über zur Sündenvergebung, indem er erzählte, dass ihn ein Satz des Stammapostels sehr bewegte. Dieser sagte, dass er sich auch dann entschuldige, wenn er sich sicher sei, dass er keinen Fehler gemacht habe, weil ihm der Friede wichtiger sei als sein eigenes Ego. Er erwähnte, wie Jesus den Frieden suchte. Selbst am Kreuz suchte er danach. Diesen Frieden sollen wir mit in den Alltag nehmen und anderen davon abgeben, sodass er sich ausbreite.
Die Gemeinde erlebte Sündenvergebung und feierte gemeinsam Abendmahl.
Interaktives Feedback
Nach der Feierstunde wurde nach dem Vorbild des Apostels ein interaktives Feedback mit der Jugend gestaltet. Die Jugendlichen wurden gefragt, welchen prägnanten Punkt sie aus dem Gottesdienst für sich mitgenommen haben. Einige teilten ihre Gedanken mit, was den Gottesdienst auf eine wunderschöne Art und Weise zusammenfasste.
Apostel Gerd Kisselbach
1. März 2025
Text:
Tobias Schölzel,
Eva-Maria Splissgart
Fotos:
Andreas Wagner
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