Zum Ostergottesdienst 2024 besuchte der Bezirksapostel den Bezirk Offenbach in der Kirche in Hanau. Den Bezirksapostel begleiteten Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel, Apostel Gerd Kisselbach, Bischof Jürgen Kramer sowie viele Bezirksämter aus dem Apostelbereich Ost. Der Gottesdienst wurde musikalisch durch ein Kammerorchester und den Bezirkschor Offenbach unter der Leitung von Priester Sven Dicker umrahmt.
Als Eingangslied wählte der Bezirksapostel das Lied Nr. 68 „Kommt, stimmet alle jubelnd ein…“.
Er legte dem Gottesdienst das Textwort aus 1. Korinther 15,20.21 zugrunde:
"Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten."
Zum Auftakt eröffnete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „Ich bin die Auferstehung…“ (aus „Ich bin“ von S. Hänger) mit der aus Johannes 11, 25 zitierten Liedzeile: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt“.
Aufbruch
Der Bezirksapostel wandte sich zu Beginn mit einem Ostergruß an die Gemeinde. Dabei beschrieb er, wie sich im Frühling die Natur Bahn bricht und überall neues Leben entsteht. So möge auch in uns eine sogenannte Aufbruchstimmung entstehen.
Dazu möchte ich ein paar Hinweise geben, wie das gehen kann, so der Bezirksapostel. Die Emmaus Jünger kamen aus Enttäuschung und Resignation. Dazu noch die bange Frage: Was wird jetzt aus uns?
Jesus gesellte sich zu ihnen. Sie blieben stehen und hörten ihm zu. Schließlich erkannten sie ihn und aus der Resignation wurde plötzlich neuer Mut. „Brannte nicht unser Herz…“ Sie kehrten um und suchten wieder die Gemeinschaft der Jünger. Aufbruchstimmung!
Auch wir wollen einmal einen Moment stehen bleiben und den Gottesdienst nicht als eine oft erlebte Durchgangsstation sehen. Lass das Wort Jesu in dir wirken. Dann kann sich vieles bei dir ändern! Es entsteht auch in dir eine Aufbruchstimmung.
Es folgte die Bibellesung aus Johannes 20, 1-10 und 19-23.
Die Auferstehung der Toten
Der Bezirksapostel beschreibt im Eingehen auf das Textwort das Verhältnis des Apostels Paulus zu seiner Gemeinde Korinth. Kaum hatte er nach der gesegneten Entwicklung Korinth verlassen und war weitergezogen, da hörte er von Spaltungen in der Gemeinde. Einige sagten, die Auferstehung der Toten gibt es gar nicht. Mit dem Tod ist alles aus. Da musste Paulus handeln und schrieb den Korinthern, dass dies ja der Kern des Evangeliums sei.
Das gilt heute unverändert, so der Bezirksapostel. Wenn die Auferstehung der Toten und die Verwandlung ins Unvergängliche nicht unser Glaube wäre, dann machte Glaube keinen Sinn und würde unserem Leben aller Hoffnung berauben.
Das ist in letzter Konsequenz der tiefe Sinn allen irdischen Lebens. Lasst uns daran glauben, dass durch Christi Opfer, die Auferstehung der Toten möglich ist und somit unser Leben mit Hoffnung erfüllt ist.
Das Orchester leitete über zur Predigtzugabe
von Bezirksapostelhelfer Pöschel:
Aufbruch? Wie stellst du dich zu der großartigen Botschaft „Christus ist vom Tod erstanden“? Bist du bereit, aufzubrechen in eine Zukunft, die für uns nicht im Ungewissen, sondern im Gewissen liegt. Wir bekennen uns zu Jesus Christus und seiner Auferstehung.
Wenn wir nicht an die Auferstehung glaubten, wollten wir dann Jesus Christus nachfolgen ins Leid, ins Elend, in den Tod?
Was bedeutet Ostern für mich? Ich will aus dem Auferstehungsglauben leben und mit ihm in die Zukunft gehen.
Auferstehungsglaube gibt mir die Kraft zum Aufbruch, durch Leid und Trübsal hindurch, in eine gewisse Zukunft.
Der Bezirksapostel leitete über zum Heiligen Abendmahl.
Das Sakrament des Heiligen Abendmahls ist das zentrale Geschehen im Gottesdienst. Wie gehe ich damit um? Im Bewusstsein und Leben des Gläubigen hat das Abendmahl eine herausragende Stellung, und das nicht nur am Sonntag! Wie stehe ich dazu? Das möge auch ein Teil meines Aufbruchs sein.
Es folgten die Sündenvergebung, das Opfergebet und die Feier des Heiligen Abendmahls.
Der Bezirksapostel feierte das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen, welches eingeleitet wurde durch das Lied „Licht nach dem Dunkel…“ durch Sopran Solo mit Streichern.
Ernennung
Danach wurde Priester Thorsten Höh zum stellvertretenden Vorsteher der Gemeinde Hanau ernannt.
Mit dem Lied „Singt ein Lied von Gott…“ durch Chor, Orchester und Klavier setzte der Chor einen Schlusspunkt. Als dann der Bezirksvorsteher dem Bezirksapostel dankte, für sein Dienen und damit auch den Dank für die vergangenen Jahre einbezog, da dies der letzte Gottesdienst im Apostelbereich Ost in der aktiven Amtszeit des Bezirksapostels war, kam spontan der Wunsch nach dem Lied „Der Herr ist mein Licht…“
Es wurde durch den Chor zusammen mit der ganzen Gemeinde, dem Orchester und der Orgel dargeboten. Damit klang der Gottesdienst in bewegender Weise aus.
3. April 2024
Text:
Gerhard Wagner
Fotos:
Andreas Wagner
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