Am Mittwochabend, 31. Juli 2024, besuchte Apostel Gerd Kisselbach die Gemeinde Hanau. Sind zu Gottesdiensten in der Kirche in Hanau oft weitere Gemeinden des Bezirkes, ja manches Mal der ganze Kirchenbezirk Offenbach eingeladen, war es an diesem Abend einmal nur die Gemeinde Hanau.
Der Gottesdienst begann mit dem von der ganzen Gemeinde gesungenem Lied (GB 415): "Der Bräut’gam kommt". Der Predigt legte der Apostel das Bibelwort aus Offenbarung 22,20 zugrunde: "Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, komm, Herr Jesus!" Mit diesem Bibelwort feierte Stammapostel Jean-Luc Schneider 2 Wochen zuvor einen Gottesdienst in Armenien.
… so verstocket eure Herzen nicht
Nach dem Verlesen des Textwortes für diesen Gottesdienst trug der Gemeindechor Hanau das Lied CM 109 vor: "Heute, heute", wo es u. a. heißt: "so verstockt eure Herzen nicht". Der Apostel ging auf diese Aufforderung der Sänger kurz ein und sagte, er wolle nicht darauf eingehen, was zu einem verstockten Herzen führen kann, sondern darauf hinwiesen, was diesen Zustand auflösen kann. Der Friede aus Jesu Christi und die Liebe Gottes des Vaters. Dies verleihe der Seele die Dynamik, die Gott uns geben will.
Erwartungen an diesen Gottesdienst
Der Gemeindevorsteher, Hirte Dieter Emmerich, schrieb dem Apostel am Vortag dieses Gottesdienstes ein paar Zeilen. U. a. schrieb er die Erwartungen der Gemeinde an diesen Gottesdienst. Möge die Predigt den Teilnehmern wohltun, sie stärken, ihnen Kraft geben; kurz jedem das Geben war, er braucht. Hierzu sagte der Apostel, das seien auch ganz klar seine Erwartungen.
Predigt des Apostels
Heute will Gott die Gottesdienstteilnehmer stärken durch die Botschaft aus dem Textwort: "Jesus Christus kommt wieder", so wie er es selbst verheißen hat. Gott hat die Menschen nie im Unklaren gelassen, er hat ihnen immer gesagt, was er vorhabe. So im Paradies, direkt nach dem Sündenfall hat er den Erlöser verheißen, den der der Schlange (Satan) den Kopf zertreten werde. Auch wenn Adam und Eva sicher mit der Geburt ihres ersten Sohnes diesen Erlöser erwartet hatten, so ist doch über die Generationen hinweg diese Verheißung in Vergessenheit geraten. Durch die Propheten hat Gott immer wieder dafür gesorgt, dass diese Verheißung lebendig blieb. Dann kam er, Jesus Christus!
Auch er ließ die Menschen nicht im Unklaren. Er sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Er wollte den Menschen das Heil bringen. Er ließ sie nicht im Unklaren über seinen Tod am Kreuz und seiner Auferstehung am dritten Tag. Er hatte den Tröster, den Heiligen Geist verheißen, nur zehn Tage nach seiner Himmelfahrt sandte Gott den Heiligen Geist, an Pfingsten.
Noch vor seiner Himmelfahrt sagte er ihnen, dass er hingehe zum Vater, um eine Stätte zu bereiten und wiederkommen werde, um sie zu sich zu holen. Diese Verheißung lebte bei den ersten Christen. Man ging davon aus, diese oder nächste Woche wäre es soweit, oder spätestens nächsten Monat. Dies war berechtigt, hatte doch Gott die vorherigen Verheißungen so schnell erfüllt. Doch dann verging die Zeit. Die ersten Zeitzeugen Christi starben.
Wir leben in einer Zeit, wo der Heilige Geist immer wieder auf diese Verheißung hinweist, auf dass sie in unseren Herzen leben mag. Gott hat seinen Plan nicht geändert. Er ist kein planloser Gott. Er ist ein Gott, der vollenden will. Darum dieses Textwort für diesen Gottesdienst.
Der Apostel sagte, er könne sich nicht vorstellen, dass sich an diesem warmen Sommerabend jemand auf den Weg gemacht habe, um diesen Gottesdienst mitzuerleben, der sage, er habe noch nie von der Wiederkunft Christi gehört oder hierüber sage: "Wer glaubt denn sowas?"
Der Apostel sagte weiter, dies sei doch unsere neuapostolische DNA, ja der Kern unserer Gotteskindschaft!
Sicher, wir sind Menschen. Heute begeistert, morgen denken wir noch daran, übermorgen begeistert uns etwas anderes. Darum empfahl der Apostel: "Lasst uns bei dem Amen (im Textwort) bleiben und rufen: `Komm her Jesus!`"
Abschuss des Predigtteils und Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl
Aufgrund der Wärme an diesem Sommerabend rief der Apostel keinen der anwesenden Amtsträger zu einer Predigtzugabe an den Altar, sondern bat den Chor, mit einem Liedvortrag den Predigtteil abzuschließen. Es folgte die Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beschloss er den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
4. August 2024
Text:
Bernd W. Kiesel
Fotos:
Andreas Wagner
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