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Advent in Hanau mit Apostel Gerd Kisselbach

 

Zum 17. Dezember, dem 3. Advent 2023, hatte Apostel Kisselbach den gesamten Bezirk Offenbach in die Kirche nach Hanau eingeladen. Bei Eintreffen des Apostels begrüßte das Hanauer Flötenensemble den Apostel und seine Begleitung. Als Auftakt sang die große Gemeinde das Lied Nr. 99 „Licht vom Licht, erleuchte mich …“ Grundlage für diesen Gottesdienst war Johannes 1, 6.7: „Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Er kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten.“

Ein Doppelquartett führte in den Gottesdienst mit dem Lied „Jesus will dir heut begegnen, komm doch zu ihm…“

 

Auszug aus der Predigt des Apostels:

Begegnungen mit Jesus

Ich möchte uns einladen, dass wir miteinander Gottesdienst gestalten, so der Apostel. Es ist schön, sich mal wieder in einem so großen Rahmen zu begegnen. Aber über allem steht die Begegnung und die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Begegnung mit Christus hatte immer eine vielfältige Wirkung. Manche haben auch Wünsche geäußert. Der blinde Bartimäus hatte den Wunsch, wieder sehen zu können. Er hatte den Mut und die Gelegenheit ergriffen, seinen sehnlichsten Wunsch dem Herrn zu sagen.

Bruder, Schwester, ergreifst du auch heute diese Gelegenheit? Bringst deinen sehnlichsten Wunsch vor den Herrn?  Jesus will dir heut begegnen, komm du zu ihm. Nutzen wir den Gottesdienst, um den Herrn wieder recht zu sehen und das Wirken des Heiligen Geistes mitten in unserem Leben zu erfahren.

Wegbereitung zu Jesus hin

Der Apostel führte aus, dass Johannes der Täufer beschrieben wird als der Wegbereiter für den Sohn Gottes. Er hat auch die Menschen vorbereitet auf sein Kommen, indem er sie ermahnt hat zur Umkehr. Umkehr heißt im Hebräischen „Schub“. Nutzen wir die Zeit der Erwartung des Herrn, um noch einmal Schub für unsere innere Ausrichtung zu erlangen.  Johannes sagte: „Der kommt, ist größer als ich und er ist schon da!“

Das ist auch in unserer Zeit so in diesen schönen Begegnungen mit Christus, die wir schon heute erleben dürfen. Es ist heute nicht unsere erste Begegnung mit Christus, so der Apostel. Wir haben ihn in der Heiligen Wasser- und Geistestaufe, in der Konfirmation erlebt. Er hat gesagt „Du bist mein!“  Er hat uns immer wieder Gnade und Frieden geschenkt.

Jesus hat bei uns einen Abdruck hinterlassen.

Die Kinder haben mir einen Willkommensgruß geschickt und dabei jeweils mit ihrem Fingerabdruck „unterschrieben“. Das hat sich bei mir tief eingeprägt.

Jesus hat sich uns als Gabe geschenkt, aber zugleich ist damit auch Aufgabe verbunden. Unsere Aufgabe ist es, das Licht Jesu um uns zu verbreiten.  Nicht so weiterleben, als hätte diese Begegnung nie stattgefunden. Wir alle haben täglich Begegnungen in unserem Umfeld. Nehmen wir in unsere Begegnungen hinein diesen Fingerabdruck Christi, der tief in unsere Seele einprägt ist, so forderte der Apostel die Gemeinde auf.

Anfachen lassen durch das Licht

Geben wir der Liebe Gottes Raum in unserem Leben. Diese Gestaltungsmöglichkeit haben wir doch. Geben wir dem Frieden und der Gnade aus Christus Raum in unserer Persönlichkeit.

Wenn wir etwas anzünden wollen, wie z.B. eine Kerze, so müssen wir ganz dicht ran gehen. Wenn die Liebe und der Frieden wieder entfacht werden soll, dann müssen wir ganz dicht ran gehen an den Altar, dann hat das Wirkung.

 

Auch das Licht der Gemeinschaft des Geistes Gottes verkündigt uns immer wieder: „Siehe, ich komme bald!“. Wir warten nicht auf den Weihnachtsmann, sondern auf den wiederkommenden Herrn. Das ist das Prägende in unserer Zukunft, was für ein schönes, helles Licht der Hoffnung.

 

Der Chor leitete die Predigtzugabe des Bischofs Jürgen Kramer ein

„Ich glaube fest, dass alles anders wird…“

Auszug aus der Predigt des Bischofs:

Wenn sich Dinge eingefahren haben im Hinblick auf unsere Gewohnheiten und Macken, da braucht es schon Schwung, um da wieder herauszukommen, das wünsche ich uns heute Morgen, wenn der Tag des Herrn ein wenig an Glanz verloren haben sollte.

Einen Gottesdienst gestaltet die Gemeinde gemeinsam, das wird spürbar und das kommt auch an bei Gott.  Gott sieht, was sich in unseren Herzen bewegt, Anbetung, Dank, Bitte, Fürbitte.  Ausrichtung auf Christus in der Mitte, das alles ist Sache der Gemeinde.

Evangelium soll Freude machen. Wir wollen unter der Freude des Evangeliums die Ernsthaftigkeit nie vergessen und uns immer fragen: Wo stehe ich, wo will ich hin?

 

Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.

18. Dezember 2023
Text: Gerhard Wagner
Fotos: Andreas Wagner

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Das Flötenensemble spielt zum Empfang
Geigensolo vor dem Gottesdienst
Der Apostel betritt den Kirchenraum
"Jesus will dir heut begegnen"  Ein Doppelquartett stimmt auf das Textwort ein.
Der Apostel am Altar
Der gemischte Chor singt
Bischof Jürgen Kramer am Altar
Der Chor singt
v.l.  Bezirksevangelist Jens Schölzel, Hirte Dieter Emmerich, Apostel Gerd Kisselbach, Bezirksvorsteher Evangelist Steffen Möll, Bischof Jürgen Kramer
 

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