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Apostel Gerd Kisselbach

Apostel Gerd Kisselbach feiert Gottesdienst mit Ruhesetzung

 

Am Mittwoch, 5. Juni 2024 feierte Apostel Gerd Kisselbach einen Gottesdienst in der Kirche in Klingenberg. In diesem Gottesdienst wurde Priester Thomas Böhringer in den Ruhestand versetzt.

Als Eingangslied sang die Gemeinde aus dem Lied GB 236 „Mehr lieben möcht ich Dich“.

Die Grundlage für den Gottesdienst war das Wort aus Philipper 1 9: „und ich bete darum, dass Eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung“.

Mit diesem Wort hatte Stammapostel Jean Luc Schneider am selben Tag bereits den Abendgottesdienst in Indonesien gehalten. Durch die Zeitverschiebung war es für unseren Apostel möglich, dieses Textwort zu verwenden.

Predigt des Apostels

Der Apostel ging in der Predigt darauf ein, dass das Textwort die Fortsetzung des vorangegangenen Sonntagsgottesdienstes sei. Dieser Gottesdienst handelte von der Begebenheit, als Jesus Petrus zum 2. Mal fragte, ob er ihn liebhabe. Dies sei eine Beziehungsfrage. Jesus hat in seiner 3,5-Jahre dauernden Wirkungszeit die Liebe des Vaters als Quelle und Grundlage der Liebe gezeigt.

Heute Abend würde nun uns die Frage gestellt: „Kind, wie stehst Du zu mir?“ Der Apostel sprach an, dass wenn man beim Metzger einkaufe, meistens die Frage käme, ob es ein bisschen mehr sein dürfe. In der heutigen Zeit werde alles immer weniger, z.B. Freunde, Geld, Zeit. Herr Jesus sagt, dass es auch anders geht, und zwar nicht unter einem Leistungsgedanken, sondern in der Beziehung zu Jesus. Jesus lädt ein, die Quelle der Liebe zu nutzen. Das „Mehr“ an Liebe kommt aus dem Wissen, dass man sowohl an guten als auch an schlechten Tagen immer Gottes geliebtes Kind ist. Gott hat eine vollkommene Liebe zu uns. Aus diesem Wissen entsteht Freude, aus der man schöpfen kann.

Apostel Kisselbach sprach die Begebenheit an, als die Jünger mit Jesus in einem Boot fuhren und ein Sturm aufkam. Die Jünger weckten den Herrn, der dem Sturm und Wasser gebot, dass es still wird. Jesus nannte seine Jünger in dieser Situation kleingläubig.

Dieses Beispiel ist eine Einladung dazu, mehr zu glauben. Auch wir in unserem Lebensschiff haben manchmal das Gefühl, dass wir verderben. Aber es soll uns immer bewusst sein, dass der Herr mit im Boot ist. Schon durch die Taufe sind wir ein Teil von Jesus geworden. Daraus können wir ein „Mehr“ an Gottvertrauen und somit Ruhe und Zuversicht im Herzen haben. Das führt dann zu einem „Mehr“ an Lebensqualität.

Weiterhin sprach unser Apostel die Begebenheit an, dass Petrus an Jesus die Frage gestellt hat, was die Jünger denn dafür bekämen, dass sie alles verlassen hätten und ihm nachfolgten. Petrus stellte die Frage nach dem Lohn. In einer Gemeinde bringt sich jeder nach seinen Fähigkeiten in unterschiedlichen Diensten ein. Hier könnte auch die Frage aufkommen, warum geht es mir nicht besser in meinem irdischen Leben. Das soll aber nicht der Anspruch sein. Gott hat uns zuerst geliebt, aus dieser Beziehung heraus bringen wir uns ein. Paulus, der eine körperliche Einschränkung hatte, bekam auf seine Bitte um Heilung die Antwort, dass er es sich an der Gnade des Herrn genügen lassen solle. Das Heil in Jesus ist unser ewiger Lohn. Der Herr gibt mit seiner Gnade viel mehr, als wir bitten.

Ein weiterer Punkt, den der Apostel ansprach, war die Begebenheit, als ein Jünger bei der Festnahme von Jesu einem Soldaten das Ohr abschlug. Jesus ging dazwischen und lebte vor, dass das Gesetz der Liebe unter allen Bedingungen herrscht. Heute gäbe es bei uns auch Situationen, in denen zwar nicht unser Leben bedroht sei, es sich für uns aber so anfühle, als ob das Gesetz der Liebe für uns nicht mehr gelte. Jesus zeigt klar, dass das Gesetz der Liebe unter allen Bedingungen gilt.

Als letzten Punkt sprach unser Apostel an, dass das Wissen über die Wiederkunft des Herrn ein „Mehr“ an Freude auslöst. Aktuell könnten wir uns dies nicht vorstellen, wenn bei der Hochzeit im Himmel keine Bedrängnis mehr sei, sondern nur noch Friede und Freude herrsche. Egal, wie die Lebenssituation ist, soll die Freude auf die Hochzeit im Himmel überwiegen.

Für einen Predigtbeitrag wurde Bezirksevangelist Schölzel aufgerufen. Er griff das vom Chor gesungene Lied „Kennst Du den Freund“ auf, indem es heißt, dass der Freund über die Sünde bitter geweint hat.  Diese Aussage zeige die Tiefe der Beziehung. Bei Gleichgültigkeit würde der Gegenüber nicht in Tränen ausbrechen.  Ebenso rief unser Bezirksevangelist den Ostergottesdienst in Erinnerung, in dem unser Bezirksapostel zur Aufbruchstimmung aufgerufen hatte. Die Emmausjünger erkannten den Herrn, als er mit ihnen das Brot brach. Auch wir wollen beim Abendmahl den Herrn erleben und daraus Stärkung und Kraft ziehen.

Predigtzugabe Bezirksevangelist Jens Schölzel

Für einen Predigtbeitrag wurde Bezirksevangelist Schölzel aufgerufen. Er griff das vom Chor gesungene Lied „Kennst Du den Freund“ auf, indem es heißt, dass der Freund über die Sünde bitter geweint hat.  Diese Aussage zeige die Tiefe der Beziehung. Bei Gleichgültigkeit würde der Gegenüber nicht in Tränen ausbrechen.  Ebenso rief unser Bezirksevangelist den Ostergottesdienst in Erinnerung, in dem unser Bezirksapostel zur Aufbruchstimmung aufgerufen hatte. Die Emmausjünger erkannten den Herrn, als er mit ihnen das Brot brach. Auch wir wollen beim Abendmahl den Herrn erleben und daraus Stärkung und Kraft ziehen.

Ruhesetzung Priester Thomas Böhringer

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Priester Thomas Böhringer in den Ruhestand versetzt. Unser Priester war seit 1993 im aktiven Kirchendienst. Zu dieser Zeitspanne meinte unser Apostel, dass es sich hierbei nicht um einen Sprint, sondern um einen Marathon gehandelt habe. Trotz aller erlittener Schicksalsschläge habe unser Priester seinen Glauben und das Vertrauen nie verloren. Bezugnehmend auf den Liedtext „Treue Arbeit findet Lohn…“ klärte der Apostel auf, dass es keine Lohntüte gäbe, sondern Ratenzahlung von Gott.

Die erste Rate sei, dass unser Priester einen schönen Platz mitten in der Gemeinde finde.

Nach der ersten Rate kämen dann die monatlichen Raten: die Freude am Herrn. Ebenso bleibe das, was bisher Kraft gegeben habe. Die Schlussrate sei die ewige Gemeinschaft mit Gott und dem Sohn.

Nach der Ruhesetzung beendete unser Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.

 

Apostel Gerd Kisselbach

18. Juni 2024
Text: Anja Wassermann
Fotos: Markus Vögele

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Bezirksevangelist Jens Schölzel
 

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