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Entscheidung für das Licht
Nachtlicht, Legosteine und ein Sprichwort
Themen am 2. Advent

 

Der Gemeindesonntag mit anschließender Weihnachtsfeier wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet, in dem das Bibelwort aus Johannes 3,19 -21 verarbeitet wurde. Das Motto „Entscheidung für das Licht“ stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Was hat das jetzt aber mit Legosteinen zu tun?

Der Vorsteher der Gemeinde Priester Marcus Möll erläuterte es bildlich mit einem Beispiel. Jeder, der im Dunkeln schon einmal auf Legosteine getreten ist, wird sich immer an das Gefühl erinnern und nie mehr im Dunkeln ein Kinderzimmer betreten. Um diesen Schmerz nicht noch einmal zu erleben, reicht dann schon ein kleines Nachtlicht, um das Zimmer zu beleuchten.

Wir können für unser Leben eine Entscheidung treffen, für das Licht oder die Dunkelheit. In diesem Zusammenhang wurde auch das bekannte deutsche Sprichwort „Im Dunkeln lässt’s sich gut Munkeln“ erwähnt und die Frage aufgeworfen: Beteiligst du dich an der Verbreitung von etwaigen Gerüchten oder liebst und verbreitest du das Licht des Evangeliums?

Wenn wir uns für das Licht entscheiden, dann sind wir uns aber auch bewusst, dass dann alles gesehen wird und man sich nicht verstecken kann. Der liebe Gott hat uns das Angebot gemacht, in seinem Licht der Wahrheit zu wandeln. Die Entscheidung das anzunehmen und im Licht zu wandeln, treffen wir. 

Weitere Predigtzugaben erfolgten durch Priester Sven Dicker und Diakon Daniel Weller. Nach der Sündenvergebung der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlussgebet mit Segen war der Gottesdienst beendet..

Überleitung zur moderierten Gemeindeweihnachtsfeier

Im Anschluss an den Gottesdienst schmückten die Kinder der Gemeinde mit selbstbemalten Weihnachtskugeln den Weihnachtsbaum im Kirchenschiff.

Es folgte im weiteren Ablauf die Weihnachtsfeier. 80 Teilnehmer haben sich zu einem Brunch zusammengefunden. Dazu waren Tische liebevoll dekoriert, Speisen und Getränke waren in ausreichender Menge vorhanden.

Mitglieder der Gemeinde haben ein weihnachtliches Programm zusammengestellt, das mit einem Beamer an die Altarwand projiziert wurde. Diakon Daniel Weller führte als Moderator mit viel Humor durch das Programm.

Beeindruckend waren die Liedvorträge mit Saxofon und Klarinette. Der Chor hat zwei schöne Weihnachtslieder vorgetragen. Alles wurde mit Klavier in toller Weise begleitet.

Kleine Weihnachtsgeschichten rundeten das Programm ab. Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder wurde vorgelesen und die Kinder mit einbezogen.  Mit viel Witz wurde eine lustige Weihnachtsepisode vorgetragen.

Die Geschichte vom Strohhalm war eine besinnliche Geschichte, die das Thema Geburt Christi in eine besondere Art und Weise in den Mittelpunkt rückte.

Ein Buchstaben-Spiel zur Weihnachtsgeschichte bildete den Abschluss des Weihnachtsprogrammes. Den Schlusspunkt setzten 2 Strophen aus dem allen bekannten Lied „Advent ist es heut!“

Langanhaltender Beifall war der Lohn für alle Mühe. Gemeindemitglieder und Gäste haben sich sehr über die Beiträge gefreut.

In der Zwischenzeit wurde von helfenden Händen das Kuchenbuffett aufgebaut und alle Teilnehmer konnten sich nach dem Programm bei Kaffee und Kuchen stärken.

Alle waren sich einig: Die erste Weihnachtsfeier im ersten Jahr der Gemeinde Kinzigtal war ein beeindruckendes Erlebnis.

 

17. Dezember 2025
Text: Astrid Körner
Fotos: Annika Brückner

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Priester Marcus Möll
Diakon Daniel Weller
 

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