Am 14. September 2025 fand in der Neuapostolische Kirche in Gelnhausen-Roth ein Gottesdienst statt, der den Höhepunkt des feierlichen Wochenendes darstellte. Die Gemeinde Kinzigtal erlebte am vorhergehenden Samstag und an diesem Sonntag Tage der offenen Tür.
Bereits vor dem Gottesdienst fand ein offenes Singen für interessierte Gemeindemitglieder und Gäste statt. Finn Manfrahs übte mit der Gemeinde kurze Lieder ein und begleitete diese Lieder auf der Gitarre. Eines dieser Lieder wurde dann später im Gottesdienst von der gesamten Gemeinde gesungen.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort: Psalm 95,6.7: „Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand.“
Predigtteil
Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Marcus Möll, ging zu Beginn seiner Predigt auf das Bibelwort ein. Dieses Wort hat jeder schon gehört, es ist bekannt. Er nahm Bezug auf das „Anbeten“. In der frühen Geschichte gab es die Stiftshütte, eine Anbetungsstätte. Sie konnte abgebaut und mitgenommen werden, wenn das Volk weiterziehen musste. Sie war also eine Stiftshütte „to go“. Ein Modell der Stiftshütte wurde von Kindern der Gemeinde gebastelt und steht im Foyer des Kirchengebäudes.
Anbetung fand damals nur statt, wenn man sich niederkniete oder niedergefallen ist. Wir wissen aber heute, dass es nicht auf die Körperhaltung ankommt, sondern auf die Herzenseinstellung. Unsere Herzen müssen aufgeräumt sein. Unser Bethaus steht in uns selbst, wir können und dürfen überall anbeten. Wir wollen würdige Hausbewohner sein, dabei hilft uns der liebe Gott. Er ist der beste Lehrer, der uns dabei hilft. Er hat uns ein Glaubensstipendium gegeben und fördert uns.
Mit dem Satz: „Lasst uns das Stipendium des Glaubens nutzen!“ beendete der Priester seinen Predigtteil.
Predigtzugabe
Priester Andreas Rust ließ die Gemeinde in sein Herz blicken: „Es ist überwältigend, was wir an diesem Wochenende erlebt haben, wir haben den Herrn erlebt". Er stellte auch die Frage in den Raum: "Was fühlen wir, wenn wir beten? Haben wir Vertrauen, wenn wir beten? Hören wir auf die Stimme unseres Hirten"? Schon heute, jetzt, nicht irgendwann lasst uns zuhören und beten.
Es folgte die Vergebung der Sünden und die Feier des Heiligen Abendmahles. Nach dem Gebet und dem Schlusssegen trafen sich alle Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein und verbrachten einige schöne Stunden.
Am Nachmittag fand ein Konzert des Vocal Ensembles Con Spirito statt. Dazu folgt ein separater Bericht.
21. September 2025
Text:
Astrid Körner
Fotos:
Annika Brückner
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