Am 5. Oktober 2025 feierte die Neuapostolische Kirche Kinzigtal in Gelnhausen-Roth den diesjährigen Erntedankgottesdienst. Bereits am Samstag zuvor dekorierten die Kinder der Gemeinde den Altar mit den unterschiedlichsten Dingen wie z.B.: Obst, Getreide, Gemüse und Süßigkeiten. Sie durften auch dabei helfen, den Altar für den Gottesdienst vorzubereiten. Sie stellten die Abendmahlskelche auf den Altar, legten die Bibel und die Gesangbücher auf den richtigen Platz. Eine kleine Lücke wurde auf dem Altar freigelassen, denn am Sonntag wurde diese Lücke mit frischem, selbstgebackenem Brot durch den Priester in Ruhe Uwe Körner aufgefüllt. Auch das jüngste Gemeindemitglied, Theodor, unterstützte mit seinen 5 Monaten die Kinder und gab lauthals den Ton an. Alle hatten viel Freude und Spaß bei den Vorbereitungen für den Sonntag.
Predigt
Dem Gottesdienst wurde das Bibelwort aus Kolosser 3, Vers 17 zugrunde gelegt: „Und alles, was ihr tut mit Worten und Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Marcus Möll ging zu Beginn seiner Predigt auf den Altarschmuck ein. Es ist zu erkennen, die Ernte ist reich gesegnet und für jeden ist etwas dabei. Dafür können wir danken. Priester Möll zitierte aus dem gesungenen Gemeindelied 259: „Sollt ich meinem Gott nicht singen, sollt ich ihm nicht dankbar sein?“
In diesem Lied, welches von Paul Gerhardt (1607-1676) geschrieben wurde, liegt die Antwort auf alle Fragen, die uns bewegen. Auch wenn es mir nicht gut geht, auch wenn die vergangene Zeit schwierig war, ich habe immer Grund, dankbar zu sein.
Dank und Lobgesang sind wichtiger Bestandteil des christlichen Glaubens, hier spiegelt sich das Evangelium wider und jeder findet genau das, was er gerade bedarf. Priester Möll stellte die Frage in den Raum: Wie können wir Dankbarkeit zeigen?
- Gutes tun
- Mit Gebet
- Eltern lehren Kindern zu danken
- Treu bleiben im Werk des Herrn und mitarbeiten
- Opfer, Zeit für den Herrn nehmen
Abschließend sagte er, wir wollen alle Dankbarkeit zeigen und immer das Bedürfnis haben, zu danken.
Predigtzugabe
Priester Sven Dicker ging zu Beginn seiner Zugabe auf den Altarschmuck ein. Er stellte den Zusammenhang zwischen Brot und Wein im natürlichen Sinne - dargestellt durch Weintrauben und dem selbstgebackenen Brot - sowie Brot und Wein im geistlichen Sinne - dargestellt durch das Abendmahl - her.
Wir wollen dankbar sein für das Selbstverständliche und Alltägliche, was wir täglich erleben. Dankbar für die Gnade Gottes und Brot und Wein, die wir in jedem Gottesdienst erleben und genießen dürfen.
Lasst uns jeden Tag:
- Das Evangelium weitertragen
- Christ sein
- Gotteskind sein
So zeigen wir Dankbarkeit.
Es folgte die Vergebung der Sünden und die Feier des Heiligen Abendmahles. Nach dem Gebet und dem Schlusssegen trafen sich alle Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein und verbrachten einige schöne Stunden.
12. Oktober 2025
Text:
Astrid Körner
Fotos:
Annika Brückner
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