„Und ein jeder sehe nicht auf das seine, sondern auf das, was dem andern dient“ Philipper 2,4. Mit diesem Bibelwort begann am 11.05.2025 der Konfirmationsgottesdienst in der Gemeinde Schlüchtern den Bezirksvorsteher Evangelist Steffen Möll feierte.
Die Kernbotschaft des Gottesdienstes lautete für den Konfirmanden und die ganze Gemeinde: „Wir sollen lernen, miteinander gut auszukommen, das Leben schön zu gestalten – aber nie auf Kosten anderer“.
Durch die Predigt dieses Konfirmationsgottesdienstes wird diese Botschaft ganz besonders deutlich. Jesus Christus hat uns in vielen Situationen gezeigt, wie Gott denkt und wie er möchte, dass wir handeln. Eine seiner wohl eindrücklichsten Aussagen ist: „Wenn dir jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin.“ Das klingt erst einmal hart – und ist es auch. Aber es zeigt: Ein Leben in echter Liebe und Nachfolge Jesu erfordert Mut, Geduld und Selbstreflexion.
Wir alle wollen Frieden. Doch Frieden kostet etwas
Frieden ist ein zentrales Bedürfnis. Wir wollen ihn in der Familie, im Beruf, in der Schule, in der Gemeinde. Aber Frieden kommt nicht von allein – er verlangt uns etwas ab. Manchmal bedeutet es, zurückzustecken, eigene Wünsche hintanzustellen oder Verständnis zu zeigen. Frieden braucht Investition, Geduld und ein weites Herz.
Cool bleiben – mit Gott an der Seite
Im Gottesdienst wurde der Konfirmand ermutigt, auch in stressigen Lebenssituationen Ruhepausen mit Gott zu suchen, um innerlich gelassen zu bleiben. Evangelist Möll bat den Gemeindevorsteher Evangelist Vogel um eine Predigtzugabe. Dieser gab dem jungen Christen mit auf den Weg, sich in der Gemeinde zu vernetzen und das Leben mit Freude, Action und Glauben zu gestalten. Die zentrale Botschaft: Cool bleiben – im Vertrauen darauf, dass Christus mitgeht.
Die Konfirmationshandlung
Nach dem gemeinsamen Gebet „Unser Vater“ und der Freisprache (Sündenvergebung) fand die Konfirmation statt. Anhand einer Münze verdeutlichte der Bezirksvorsteher, dass Entscheidungen oft nur scheinbar zufällig sind, und ermutigte den Konfirmanden, das Gute stets an erste Stelle zu setzen. Der Konfirmand, Jules Kirchner, bekannte sich mit dem Konfirmationsgelübde zu seinem neuapostolischen Glauben und empfing den Konfirmationssegen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde Priester i. R. Heinz Kirchner als Konfirmandenlehrer verabschiedet und die Kinder der Gemeinde überbrachten Glückwünsche zum Muttertag.
Betirksvorsteher Steffen Möll
31. Mai 2025
Text:
Andrea Manfrahs
Fotos:
Fabienne Conrad,
Dagmar Köhler
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