"Hallo, ich bin Mathilda und bin 8 Jahre alt"- mit diesen Worten begrüßte Mathilda am Sonntag, den 16.02.2025, alle Gottesdienstteilnehmer, die sich in der Kirche versammelt hatten und alle Geschwister, die per IPTV und Telefon angeschlossen waren.
Die Kinder der Gemeinde übernahmen an diesem Sonntag den Ordnungsdienst, der sonst von den Gemeindehelfern und Diakonen durchgeführt wird. Sie begrüßten die Geschwister an der Tür, verteilten kleine Süßigkeiten, bereiteten die Gesangbücher vor und bedienten die Technik. Leo, 6 Jahre alt, war der Spezialist an der Kamera und steuerte diese nach Bedarf, sodass die Geschwister in der Übertragung immer die richtige Ansicht hatten. Leo war auch der Techniker am Tablet und hat die Mikrofone geschaltet und die Fenster zum Lüften gesteuert. Niclas (8), unser Ersthelfer war leider erkrankt. Mathilda und Leo schickten ganz liebe Grüße an Niclas.
"Gleich geht´s los"- mit diesem Schlusssatz in ihrer Ansprache, machte Mathilda alle Gottesdienstteilnehmer neugierig auf den Gottesdienst.
Predigt
Dem Gottesdienst, der besonders an alle Lehrkräfte gerichtet war, lag das Textwort aus Johannes 15, Vers 5 zugrunde. Der Bezirksvorsteher Steffen Möll richtete ein besonderes Willkommen an die Lehrkräfte des Bezirkes. Er würdigte die Vorbereitungsarbeit und die Durchführung der Unterrichte. Kinder kommen oft mit Erkenntnissen nach Hause, da können wir Erwachsene nur staunen. Kinder sagen kurz und knapp das Wesentliche und die Erwachsenen verstehen dann Zusammenhänge oftmals besser, als in der Predigt. Wir sollten von den Kindern lernen, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.
Ausführungen zum Textwort
Der Weinberg stellt die Kirche Christi dar, der Weingärtner ist der liebe Gott, der Weinstock ist Jesus und die Reben sind die Jünger. Der Weinstock ist dazu da, Frucht zu bringen. Eine innige Verbindung ist notwendig, damit die Frucht reif wird. Als Beispiel führte der Bezirksvorsteher ein Baby an, das im Mutterleib heranwächst. Die Verbindung ist die Nabelschnur. Wenn die Entwickung des Kindes abgeschlossen ist und es geboren wird, dann wird die Nabelschnur durchtrennt und das Kind ist als reife Frucht auf der Welt. Wir wollen in der Verbindung bleiben, um Frucht zu bringen.
Unsere Kinder sind Trauben, es sind Kinderherzen und Seelen, die gepflegt werden müssen. Dazu sind die Lehrkräfte da. Sie bereiten sich in enger Verbindung mit Jeus auf den Unterricht vor und führen ihn durch. Sie legen das Wesen Jesu in die Kinderseelen. Zusammenfassend prägte der Bezirksvorsteher den Satz:" Lasst uns alle untereinander in Liebe begegnen, damit die Früchte, die wir hervorbringen, genießbar sind."
Predigtzugabe
Priester Michael Wagner stellte fest, dass das, was für die Lehrkräfte gilt, für die ganze Gemeinde gilt. Wenn wir in der Verbindung bleiben und auf die Stimme Jesu hören, dann bleiben wir auf dem Weg. Wir wollen das als Gemeinde vorleben.
Nach dem Predigtteil folgte die Sündenvergebung, die Feier des Heiligen Abendmahles und das Schlussgebet mit dem Segen.
Der Gottesdienst wurde in beeindruckender Weise von der Orgel, dem Klavier, einem Saxophon sowie Chor-und Gemeindegesang umrahmt.
Nach dem Gottesdienst trafen sich die Lehrkräfte zu einem kleinen Imbiss und tauschten sich dann im Anschluss in einer Besprechung miteinander aus.
17. Februar 2025
Text:
Astrid Körner
Fotos:
Annika Brückner
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