Zu einem besonderen Gottesdienst für Senioren hatte der Bezirksvorsteher Evangelist Steffen Möll an Christi Himmelfahrt, dem 9. Mai 2024 in die Kirche nach Hanau eingeladen. Zum Eingang sang die Gemeinde „Die Sach‘ ist dein, Herr Jesus Christ“. Als Textwort diente das Wort des Stammapostel, das für diesen Himmelfahrtstag vorgesehen war: Lukas 24, 50.51. „Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.“ Der Chor führte in den Gottesdienst mit dem Lied „Der du für uns gestorben und auferstanden bist…“
Der Himmelfahrtstag wurde früher durch Prozessionen begangen und geehrt, heute ist er entwürdigt zum „Vatertag“. Auch das Aufrufen zur Ehre Gottes durch die Kirchenglocken ist fast völlig verstummt. Wir bekennen uns zu Christi Geburt, zu seinem Leben, seiner Kreuzigung, seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt – aber auch zu seiner Wiederkunft.
Der reiche Jüngling
Jesus trifft auf den reichen Jüngling und gewinnt ihn lieb. Dieser hatte alles getan, was das Gesetz forderte. Jesus sagte: „Eines fehlt Dir noch: Verkaufe alles, was du hast und folge mir nach“ Er sollte alles dahingeben, was er erworben und erarbeitet hatte und in die Nachfolge treten.
Wir wollen bereit sein, das, was wir in unserem Leben gewonnen haben, für Jesus hinzugeben und zu opfern, ihm bedingungslos nachzufolgen. Zu den Jüngern sagte er dann: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Er kann den vermeintlichen Verlust, den wir vielleicht dadurch glauben zu erleiden, ausgleichen, so der Bezirksvorsteher.
Der Chor leitete über zur Lesung zu Himmelfahrt mit dem Lied „Jesus erhöre das Rufen der Seele…“
Es folgte die Lesung zu Himmelfahrt: Lukas 24, 44-53
Auszug aus der Predigt zum Textwort
Jesus Christus segnet uns
Jesus segnete seine Jünger, während er gen Himmel fuhr. Er segnet auch uns heute. Geistlicher Segen ist unsere Erwählung, die Vergebung unserer Sünden, unsere Wiedergeburt aus Wasser und Geist, das Heilige Abendmahl und die Gemeinschaft der Gläubigen.
Wer gesegnet ist, der weiß, dass er von Gott geliebt ist. Er ist entschlossen, Christus nachzufolgen, gleich was geschieht.
Wenn jede Sünde ein Stein wäre, der in unserem Rucksack zu tragen ist, wie lange könnten wir diesen Rucksack schleppen?!
Unser Weg zum Heil ist einfacher, wenn wir mit „leichtem Gepäck“ reisen. Was müssen wir mitnehmen? Nichts weiter als die Gnade und Liebe unseres Gottes.
Was uns beschwert, ist die Sünde. Diesen Ballast wollen wir ablegen durch die Inanspruchnahme der Gnade. Was dagegen unbedingt notwendig ist, mitzunehmen:
Die Liebe und der Frieden! Sie mögen in unseren Gemeinden keine Mangelware werden.
Nach den Co-Predigten durch Bezirksevangelist Jens Schölzel und Priester Andreas Borrmann folgten die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl.
Mit Gebet und Segen wurde der Gottesdienst beendet.
11. Mai 2024
Text:
Gerhard Wagner
Fotos:
Andreas Wagner
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