Sonntag, 11. Oktober 2026 feierte Bischof Jürgen Kramer einen Gottesdienst für die Generation 60 plus in der Neuapostolischen Kirche Gemeinde Kinzigtal. Im Mittelpunkt stand das Bibelwort aus Hebräer 13,8: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“
Bereits nach dem Bibelwort sorgten Kinder mit ihrer musikalischen Mitwirkung für einen generationenübergreifenden Auftakt. Bischof Kramer griff diesen Gedanken in seiner Predigt auf. Er erinnerte daran, dass die ersten Christen mit Unsicherheit, Ausgrenzung und Glaubensmüdigkeit zu kämpfen hatten. Mit zunehmendem Alter lassen körperliche Kräfte nach, vertraute Vorbilder im Glauben sind nicht mehr da und gesellschaftliche wie kirchliche Entwicklungen können verunsichern.
Seine Liebe und Zuwendung sind unverändert
Das verdeutlichte Bischof Kramer anhand dreier biblischer Begebenheiten: Als die Jünger auf dem See Genezareth in einen Sturm gerieten, war Jesus bei ihnen und stillte Wind und Wellen. Einem blinden Bettler, den andere zum Schweigen bringen wollten, schenkte er seine Aufmerksamkeit und heilte ihn. Und die enttäuschten Emmaus Jünger begleitete der auferstandene Christus auf ihrem Weg, obwohl sie ihn zunächst nicht erkannten.
Diese Beispiele machen deutlich: Christus lässt die Menschen nicht allein. Seine Nähe bedeutet zwar nicht, dass alle Schwierigkeiten ausbleiben. Doch auch in Lebensstürmen, bei Enttäuschungen und in Zeiten des Zweifels dürfen wir auf seine Begleitung vertrauen.
Wie lässt sich dieses Vertrauen stärken
Bischof Kramer fordert die Anwesenden dazu auf, sich mit dem Wirken Jesu zu beschäftigen, seine Nähe im Gebet und Gottesdienst zu suchen und einander im Glauben zu unterstützen. Gerade ältere Glaubensgeschwister können mit ihren Erfahrungen, ihrer Fürbitte und ihrem Zuspruch wertvolle Hilfe leisten – und die Verheißung, die Jesus Christus gegeben hat, weitertragen.
Schließlich richtete Bischof Kramer den Blick auf die Zukunft. Die Beständigkeit Christi gilt nicht nur für Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch für die Ewigkeit. Die Hoffnung auf seine Wiederkunft und die Erfüllung seiner Verheißungen schenkt Zuversicht über das irdische Leben hinaus.
So verbindet das Bibelwort drei Perspektiven:
- Dankbarkeit für Gottes Begleitung in der Vergangenheit
- Vertrauen auf seine Nähe in der Gegenwart
- Zuversicht auf eine Zukunft mit Christus.
Persönliche Erfahrungen weitergeben
Bezirksevangelist Jens Schölzel knüpfte daran an. Er erinnerte an seine Großmutter und einen Sonntagsschullehrer, deren gelebter Glaube ihn geprägt hatte. Besonders der Lehrer habe den Kindern die biblischen Geschichten mit einfachen Worten nahegebracht und dabei glaubwürdig vermittelt, dass er selbst daran glaubte. Bezirksevangelist Schölzel ermutigte die Gemeinde, solche Erlebnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Es folgten die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahles.
Nach dem Schlussgebet und dem Schlusssegen setzten Chor, Gemeinde und Orgel einen Schlusspunkt.
Im Anschluss folgte eine Spendenübergabe der Gemeinde Kinzigtal an die Tafel Gelnhausen. Den ausführlichen Bericht mit Fotos finden Sie unter www.nak-kinzigtal.de
13. Oktober 2026
Text:
Astrid Körner
Fotos:
Andreas Wagner
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
