Mit über 100 Aktiven starteten Dirigentin Rebekka Riehl und die Dirigenten André Lindemann und Sven Dicker im Oktober dieses Jahres in die Probenphase des Konzertprojekts, das sein großes Finale in zwei Konzerten am ersten Adventswochenende fand. Die Konzerte in der Neuapostolischen Kirche Hanau und der evangelischen Christusgemeinde in Darmstadt-Eberstadt begeisterten die zahlreichen Konzertbesucher.
„Klänge, die die Seele erfreuen sollen, gehen auch erst einmal durchs Ohr". Diese Erkenntnis zu Herzen nehmend, hatten sich alle Aktiven auf die Konzerte vorbereitet. So konnte in kurzer Zeit durch intensive Probenarbeit mit viel persönlichem Engagement eines jeden Einzelnen ein harmonischer Klangkörper erarbeitet werden, der das von Anfang an prägende „Wir-Gefühl“ des Konzertensembles widerspiegelte.
Die Botschaft: „Hoffnung und Freude“
Das Programm spannte einen Bogen von bekannten Weihnachtslied-Klassikern in neuem musikalischem Gewand über Stücke aus verschiedenen Epochen von Camille Saint-Saens, Johann Sebastian Bach, Mykola Leontowytsch bis hin zu christlicher Musik von zeitgenössischen Komponisten wie z.B. Jeremy C. Dawson, Paul Nutt, John Rutter, Svend Erik Petersen/Peter Sander Andersen und Julia Maier.
Allen Stücken gemein: die christliche Advents- und Weihnachtsbotschaft in Rückblick und Ausblick auf Jesus Christus, das biblische Geschehen um seine Geburt, sein Vorbild und die Auswirkungen seines von Liebe getragenen Wirkens auf uns Menschen heute sowie seine von ihm selbst verheißene Wiederkunft. Alles vertonte Hoffnung und Freude für die Christenheit, die - um es mit dem Abschlusslied des Konzertes „Sei ein Licht in der Welt“ von Julia Maier (*1988) zu sagen- uns alle dazu bringen können, ein Licht zu sein in einer Welt, die leider für Viele von Dunkelheit geprägt ist.
„Die Schale der Liebe aufgefüllt …“
Meike Graue, die Moderatorin des zweiten Konzerts, beschrieb unter Bezugnahme auf einen Brief des Hl. Bernhard de Clairvaux (1090 - 1153) an seinen Zögling Papst Eugen III. das Konzert als eine Möglichkeit, sich von den Botschaften und Emotionen der Darbietungen inspirieren und damit die ganz persönliche „Schale der Liebe“ wieder neu auffüllen zu lassen - um letztlich auch von der Fülle wieder abgeben zu können. In ihren Worten zum Ausklang des Konzerts zeigte sie sich darin bestätigt.
Auch das Publikum empfand wohl so und „entließ“ mit anhaltendem Applaus das Ensemble erst nach drei Zugaben.
9. Dezember 2024
Text:
Rebekka Riehl
Fotos:
Marcel Felde,
Andreas Wagner
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