Am 18. Oktober 2026 kamen die Gemeinden Kinzigtal und Bad Brückenau zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche Kinzigtal zusammen. Grund hierfür war die Aufnahme von Ingrid Hönicke aus Bad Brückenau als Glaubensschwester in die dortige Gemeinde. Warum in der Gemeinde Kinzigtal? Die Kinder von Ingrid sind im Dezember letzten Jahres von Bad Brückenau nach Kinzigtal gewechselt und aus früheren Jahren kennt Ingrid viele Gemeindemitglieder aus der früheren Gemeinde Langenselbold, die in der Gemeinde Kinzigtal eingegliedert wurden. Es war ihr Wunsch diese Aufnahme im Kreis ihrer Kinder und Bekannten zu erleben.
Bezirksevangelist Jens Schölzel leitete den Gottesdienst. Zunächst habe niemand die Aufnahme an diesem Tag für möglich gehalten, berichtete er, da Ingrid kurz zuvor gestürzt war. Dass die Ärzte es ihr ermöglicht und erlaubt hätten, bezeichnete er als Wunder. Das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ (Gesangbuch Nr. 255) unterstrich das Gotteslob. Eines der Wunschlieder von Ingrid.
Grundlage des Gottesdienstes war Psalm 40,6: „Herr, mein Gott, groß sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich! Ich will sie verkündigen und davon sagen, wiewohl sie nicht zu zählen sind.“
Vertrauen in Gott macht Wunder möglich
Priester Stefan Sann, Vorsteher der Gemeinde Bad Brückenau, äußerte seine Freude über den Anlass und wünschte allen Gottesdienstteilnehmern, dass sie sich wohlfühlten.
Die Aufnahme sei ein seltenes Ereignis und ein Feiertag für die Gemeinde. Statt zu sagen, man hätte dies nicht geglaubt, solle man Gott vertrauen: Dieses Vertrauen mache Wunder möglich, betonte der Priester.
Er ermutigte die Anwesenden, die Verbindung zu Gott zu halten: Auch wenn es „holpert“, werde es am Ende wieder „grün“.
Nach dem Gebet 'Unser Vater' und der Sündenvergebung wurde Ingrid Hönicke vor den Altar gebeten.
Mit bewegenden Worten führte Bezirksevangelist Schölzel durch die Segenshandlung und nahm Ingrid Hönicke als Glaubensschwester in die Gemeinde Bad Brückenau auf.
Anschließend feierte er mit der Gemeinde Heiliges Abendmahl. Mit Gebet und Schlusssegen beendete er den Gottesdienst.
22. Oktober 2026
Text:
Astrid Körner
Fotos:
Eberhard Momberger
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