Am 22. Februar 2026 traf sich die neuapostolische Jugend des Bezirkes Offenbach zu einem Jugendgottesdienst der ganz besonderen Art. Der Gottesdienst wurde ganz anders gestaltet, nicht so wie man es üblicherweise erwartet hätte. Musik aus der Musikbox, Präsentation, Interaktion mit dem Smartphone waren nur einige neue Details, die während des Gottesdienstes genutzt wurden.
Bei Fingerfood und Softdrinks traf sich die Jugend im Foyer der Neuapostolischen Kirche in Gelnhausen-Roth (Gemeinde Kinzigtal). Man hat sich ausgetauscht und neugierig war man auch, denn die Tür zum Kirchenschiff war geschlossen.
Spot on!! Smartphone ausdrücklich erwünscht
Dem Gottesdienst wurde das Bibelwort aus Römer 1,16 zugrunde gelegt: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen“.
Der Vorsteher der Gemeinde Kinzigtal, Priester Marcus Möll stand nicht wie sonst üblich, hinter dem Altar, sondern war im Kreis der Jugend präsent. Er sprach die Gottesdienstteilnehmer aktiv an: „Dieses Bibelwort gilt für alle und jeden von uns.“
Priester Möll las eine andere Übersetzung des Bibelwortes vor, welche aus der Volxbibel aus 2023 stammt: „Diese Message über Gottes Liebe ist mir übrigens null peinlich! Sie besagt ja, dass Gott uns niemals hängen lässt. Sie wirkt wie eine Superkraft. Alle, die das glauben können, werden vor dem Absaufen gerettet: angefangen bei den Juden, aber dann auch alle anderen Menschen auf der Welt.“
Er stellte die Frage: Welche Ausführung des Bibelwortes spricht euch mehr an? Die Antwort war einstimmig: Variante zwei.
Das Wort geht auf die Kämpfe des Paulus ein, der von den Römern nicht akzeptiert und für voll genommen wurde. Paulus aber bekannte immer wieder seinen Glauben: „Ich schäme mich des Heilands nicht“.
Auch für junge neuapostolische Christen ist der Lebensweg nicht immer glatt, er ist holprig und man stolpert. Man hat manchmal das Gefühl, man ist nur ein kleines Licht. Aber: Wir sind ein Licht! Wir müssen uns auf dem Weg an dem Licht orientieren, denn es kommt das Ziel in Sicht, was man erreichen möchte.
Das Kreuz im Kirchenschiff der Gemeinde leuchtet in verschiedenen Farben- sowie das Leben: Es ist bunt.
Die Ausführungen des Priester Möll wurden mit einer Präsentation untermalt, sodass die Ausführungen mit Bilden verständlich gemacht wurden.
Interaktive Abstimmung
Im weiteren Verlauf wurden den jugendlichen Geschwistern Fragen gestellt, die man mit dem Smartphone beantworten konnte.
Du bist in einer Gruppe mit anderen Jugendlichen zusammen und ihr redet darüber, zu welcher Religion ihr gehört, was antwortest du?
Du bist mit den Jugendlichen auf einem Ausflug, ein langes Wochenende und ihr plant den Sonntag. Würdest du einen Gottesdienstbesuch vorschlagen?
Im Internet wird über unsere Kirche gehetzt, würdest du dazu Stellung nehmen?
Unterschiedliche Antworten zeigten die Vielfalt der Gottesdienstteilnehmer.
Diakon Tobias Schölzel las aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche zum Thema Evangelium. Im Kapitel 4.8, ab dem Absatz 3 wird das Evangelium erklärt und Bezug auf den Zusammenhang zwischen dem Gesetz im Alten Testament und dem Evangelium im Neuen Testament genommen.
Im Anschluss folgte die Vergebung der Sünden und die Feier des Heiligen Abendmahles. Diese wurden mit Orgel- und Klaviermusik begleitet.
Nach dem Gebet und dem Schlusssegen blieben die Jugendlichen auf ihren Plätzen, folgten der Präsentation und haben gemeinsam die eingespielten Lieder mitgesungen.
Stimmungsbild
- war überrascht
- Cool
- mal was Neues
- MEGA
- sehr kreativ
- Toll
- Voll anders
- Gerne wieder so
- hätte ich nie erwartet
Das übereinstimmende Feedback der Jugend zeigte, das war ein gelungener Nachmittag.
Daniel Weller, Diakon der Gemeinde Kinzigtal, bedankte sich bei den 33 Gottesdienstteilnehmern in der Kirche und den 18 Besuchern, die per IPTV den Gottesdienst miterleben konnten und freute sich über die große Zustimmung zu dem erlebten Event der anderen Art.
26. Februar 2026
Text:
Astrid Körner
Fotos:
Eberhard Momberger
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