Als weitere Veranstaltung im Jubiläumsjahr feierte die Gemeinde Aschaffenburg am Sonntag, dem 12.10.2025 anschließend an den Gottesdienst am Nachmittag eine Feststunde mit dem Thema „Töne des Glaubens, Melodien zur Ehre Gottes“.
Gutes tun
Der Feststunde vorausging ein Gottesdienst auf Grundlage des Bibelwortes aus Hebräer 13, Vers 16: „Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott“. Bezirksevangelist Jens Schölzel wies zunächst darauf hin, dass im Laufe der 100 Jahre des Bestehens der Gemeinde sicherlich viel Gutes getan wurden, wovon wir heute noch profitieren. Er zitierte dabei auch Erich Kästner mit dem berühmten Ausspruch „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“. Dabei sei es auch wichtig, Gott zu fragen, was er möchte, was wir ihm tun sollen. Oft hat der Mensch seine festen Vorstellungen, was ihm selbst oder dem Anderen guttut und fragt dabei nicht nach dem Willen Gottes.
Mut, Friede und Glauben
Durch die anschließende Feststunde führte der ehemalige Gemeindevorsteher Hirte i.R. Stephan Wolf. Der Chor wolle an diesen Nachmittag Freude schenken, mit Liedern aus den Kategorien „Trost, Mut, Frieden und Glauben“, so Stephan Wolf. So begann der Gemeindechor das Programm zunächst mit den beiden Liedern “Jesu Friede sein mit allen“ und „Ich glaube an den Vater“.
Rückblick und Glaubenserlebnisse
Zum Programm gehörten neben den Liedvorträgen auch Berichte aus der Vergangenheit der Gemeinde und besondere Erlebnisse in Verbindung mit Liedern. So berichteten die Gemeindemitglieder Manfred Franze und Uli Weber sowie Bezirksevangelist Jens Schölzel von verschiedenen Begebenheiten in der Vergangenheit, so zum Beispiel über die Konfirmation von 1968 mit zehn Konfirmanden sowie ein besonderes Erlebnis einer Glaubensschwester mit dem Lied „Nur einen Wunsch“. Im weiteren Verlauf des Programms trug der Chor unter anderem noch die Lieder „Meine Zeit steht in deinen Händen“ sowie „Dich Gott loben wir“ aus der Kategorie „Vertrauen, Lobpreis Gottes“ vor.
Kanon und Abschluss
Ein Highlight war der Kanon „Gottes Wort ist wie Licht“ den der Gemeindechor zusammen mit allen Anwesenden einübte. Das Programm endete mit dem Schlusslied „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ in dessen Refrain jeweils die ganze Gemeinde einstimmte. Anschließend konnten sich alle Teilnehmer in den Nebenräumen mit den von den Gemeindemitgliedern mitgebrachten Köstlichkeiten stärken. So konnten alle Anwesenden diesen etwas anderen Nachmittag noch in schöner Gemeinschaft ausklingen lassen.
15. Oktober 2025
Text:
Julia Böhringer
Fotos:
Andreas Wagner
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