30.11.2011 - Apostel Opdenplatz in Offenbach

Gedanken aus dem Gottesdienst des Apostels Opdenplatz am 30.11.2011 in Offenbach

Textwort:

Psalm 73, 28:  „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.“

 

Es ist uns geboten, uns auch untereinander von Herzen zu lieben. Gemeinde heißt, füreinander da zu sein. Das bedeutet: Liebevoll aufeinander zugehen, dann aber auch liebevoll miteinander umgehen. Dazu muss man sich bewusst Zeit nehmen. 

Das beginnt schon mit einem freundlichen Blick, der sagt: Ich freue mich, dass ich dich sehe.

Der Psalmist Asaph hatte manche Sorge. Auch in unserer Gemeinde sind viele Sorgen. Wir weinen miteinander und beten miteinander und freuen uns auch miteinander. Das ist Gemeinde.

Wir müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn es uns gut geht. Daran dürfen wir uns von Herzen und dankbar freuen. Das ist für uns eine Quelle der Kraft und des Trostes. „Du hast ein Recht zu diesen Freuden...“

„Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte...“

Wer sich zu Gott hält, der sucht die Nähe zum Altar, zum Wort Gottes und zu den Sakramenten. Sich zu Gott halten heißt auch, sich an die Gebote halten und die Sünde soweit möglich zu meiden.  Manchmal muss man sich durchringen, um die Sünde zu überwinden. Wenn man das erfolgreich geschafft hat, das erzeugt Freude in der Seele.

„...und meine Zuversicht setze auf Gott.“

Die Männer im Feuerofen zeigten grenzenlose Zuversicht in lebensbedrohlicher Situation. Das ist auch heute noch möglich. Gott ist immer noch der Gott, der hilft, wenn es nötig ist.

„...dass ich verkündige all dein Tun“

Die Generationen vor uns hatten viel zu erzählen aus ihrer Zeit. Immer wieder hat Gott sich zu ihren Gebeten bekannt und ihnen in Notzeiten Hilfe und Segen geschenkt.

Wovon erzählen wir heute?

Es ist wertvoll, wenn man einmal weiter trägt, was der liebe Gott Großes an uns getan hat, heute tut und in der Zukunft noch tun wird.

Sprechen wir heute noch von den Wohltaten Gottes in unserer Umgebung?

Das sind Freudenquellen, die unabhängig von den persönlichen Verhältnissen sind, die für alle da sind und die wir ausschöpfen wollen.

In diesem Gottesdienst wurde Pr. Detlef Kittelmann nach 44-jähriger Amtszeit in den Ruhestand versetzt.

 

27.11.2011 - Letzter Gottesdienst in der Kirche Kleinostheim

Letzter Gottesdienst in der Kirche Kleinostheim

Am Sonntag, dem 27.11.2011 hielt Bischof Hartmut Vogel den letzten Gottesdienst in Kleinostheim.

Die Gemeinde wird mit der Gemeinde Seligenstadt zusammengelegt, da aus wirtschaftlichen und demographischen Gründen das Kirchengebäude in Kleinostheim, Aschaffenburger Str. 62, als Standort für eine eigenständige Gemeinde aufgegeben werden musste.

Der Bischof lenkte – bei allem Verständnis für die Wehmut der Gemeindemitglieder – den Blick in die Zukunft und auf die Grundlagen des neuapostolischen Glaubens, die sich mit dieser Gemeindeschließung nicht geändert haben.

Er hielt den Gottesdienst auf der Grundlage des Bibelworts aus Hebräer 13,8:

„Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!“

und sagte sinngemäß:

Als erstes steht in unseren Herzen die Dankbarkeit für alles, was in den vielen Jahren hier geschehen ist. Es ist Segen und Gnade, Trost und Kraft in Seelen hineingelegt worden.

Unser Glaubensziel ist und bleibt das Wiederkommen Jesu, die Heimholung der vollendeten Brautseelen. Jesus wird seine Verheißung ganz sicher erfüllen und wiederkommen. Damals sagte er: „...auch der Sohn weiß nicht Tag und Stunde.“  Heute weiß er das sicherlich, wenn wir davon ausgehen, dass die dreieinige Gottheit untrennbar verbunden und in sich eins ist.

Jede Seele mag ein Stück fühlen, wie sich Zeit momentan vollendet. Verkürzung der Zeit heißt:  Entwicklung vollzieht sich in einer immer kürzeren Zeit.

Das bringt uns u.U. manchmal in Not – aber wir dürfen nie vergessen: Es bringt uns auch die Vollendung!  Unsere Aufgabe ist es, die uns verbleibende Zeit zu nutzen.

Wir dürfen dankbar sein für das, was hier an diesem Platz geschehen ist. Wir haben auch an diesem Ort die Zeit genutzt und es sind viele Gottesdienst gehalten worden, wo Trost in die Seele geflossen ist, wo sich der Friede aus Christo auf die Seelen gelegt hat, wir durften Freude erleben in der Gemeinschaft. Alles ist Gnade.

Lasst uns nun auf das schauen, was Grundlage unseres Glaubens, aber auch Grundlage für unsere Gemeinschaft, ist: 

 

„Jesus Christus gestern“

Da ist das eingeschlossen, was Gott für uns und an uns geschaffen hat. „Ein Bild, das uns gleich sei...“ Damit ist in erster Linie unser inneres Bild gemeint, die Gestaltung unserer Seele. Er hat den Menschen einen freien Willen zur Entscheidung gegeben, wodurch zwar auch die Sünde in die Welt kam und damit die Trennung von Gott. Er hat – für uns – auch damals schon für die Möglichkeit der Erlösung gesorgt und seinen Sohn verheißen. Er hat sein Volk geführt und ihm immer das Licht göttlicher Verheißungen gegeben.

So wie sich diese und bisher jede göttliche Verheißung erfüllt hat, so wird auch der Augenblick kommen - wenn die Zeit erneut erfüllt ist - zu dem Gott seinen Sohn wiederum senden wird.

Das ist Aufgabe eines jeden Gottesdienstes – ob hier oder anderswo – dass unsere Seelen reif werden für diesen großartigen Augenblick der Wiederkunft Christi.

Bei aller Wehmut am heutigen Tag, die sehr gut zu verstehen ist, muss das in unseren Seelen bleiben.

Es ist besser, sich mit der Gestaltung der Zukunft zu befassen, als über die Vergangenheit zu streiten.

 

„Jesus Christus heute“

Er möchte uns festmachen in ihm – und das geschieht durch Gnade heute in unserer Zeit.  Unsere Aufgabe ist es, dies in uns ebenfalls fest zu machen.

 

„Christus, derselbe auch in Ewigkeit“

Göttliche Verheißungen sind über alle menschlichen Gegebenheiten erhaben, sie gelten nicht zeitlich begrenzt. Wir wissen daraus, dass wir hier keine bleibende Stadt haben, sondern dass wir die Zukünftige suchen. Es ändert sich nichts an unserem Glaubensziel.  Christus bleibt der, der uns vollenden möchte und uns zu unserem Glaubensziel bringen möchte.

So erleben wir auch ganz bewusst heute unsere Adventszeit. Der Geist Gottes hält in uns wach, dass der Herr wiederkommen wird. Man spricht von der guten, alten Zeit. Die war oft gar nicht so gut. Die Zeit ist dann eine gute Zeit, wenn sie erfüllt ist mit göttlichem Segen und mit Gnade.

Wir dürfen fühlen, dass in unsere Zeit hinein göttliches Gnadenwirken fließt, dass unsere Seelen geformt und gebildet werden und wir zu dem gelangen, wozu der Herr uns ersehen hat: Ewige Gemeinschaft mit ihm.

Wir wollen die Frohe Botschaft weitertragen: Er wird kommen und uns heimführen.

Dieses Wissen soll auch weiter unser Handeln bestimmen in allen Dingen.

 

Im Schlussgebet nahm der Bischof die Profanierung (Entweihung) des Gebäudes vor.

Der Chor und eine Flötensolistin umrahmten den Gottesdienst. Der Vorsteher Harald Seiter gab einen kurzen Abriss aus der Chronik der Gemeinde. Bürgermeister Kammerlander und seine Gattin nahmen als Ehrengäste ebenfalls am Gottesdienst teil.

Nach dem Gottesdienst blieben die meisten Gottesdienstteilnehmer noch lange zusammen und tauschten sich bei einem Imbiss aus.

     
 

 

 

 

26.11.2011 - Jugendchor Adventsandacht

Am 26. und 27. November sangen die Jugendchöre der Bezirke Frankfurt und Offenbach gemeinsam unter dem Wort „Jesus Christus - meine Hoffnung“.

An beiden Abenden freute sich der Chor über die Besucher, die die schon weihnachtlich geschmückten Kirchen aufsuchten, um den Jugendchor zu hören. Die Stimmung versetze alle in einen vorweihnachtlichen und besinnlichen Zauber.

Beide Abende waren ein schönes Erlebnis sowohl für die Zuhörer, als auch für die Sänger und so konnten die Chöre insgesamt 2.000 Euro ersingen.

Das Geld kommt der NAK-karitativ zugute, insbesonderen den hungernden und notleidenden Menschen in Afrika.

Wer mehr über nak-karitativ erfahren möchte: www.nak-karitativ.de

 

 

20.11.2011 - Rubinhochzeit in Schlüchtern

Am 20. November 2011 empfingen der Vorsteher von Schlüchtern Priester Heinz Kirchner und seine Frau Anne den Segen zur Rubinhochzeit (40jähriges Ehejubiläum) durch den Bezirksältesten Rainer Gebhard.

 

Der Bezirksälteste gab ihnen ein Wort aus der Heiligen Schrift als Leitwort für die zukünftigen Ehejahre mit:

1. Johannes 4, 16 + 18: „Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (...) Furcht ist nicht in der Liebe.“

 

 

16.11.2011 - Buß- und Bettag, Apostel in der Gemeinde Hanau

Gedanken aus dem Gottesdienst unseres Apostels Opdenplatz am Buß- und Bettag, 16.11.2011, in Hanau

Textwort: Matthäus 18, 2 und 3

„Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

Der Apostel sagte unter anderem:

Wir wollen uns beim Beten immer bewusst sein, dass wir mit Gott sprechen und uns auch innerlich darauf einstellen. Es ist für uns kleines Einmaleins, dass wir den Tag mit Beten beginnen und beenden. Könnten so selbstverständliche Dinge wie das Gebetsleben in der Ehe und in der Familie abrutschen und in den Hintergrund treten?

Die Buße gehört zum Evangelium und das Evangelium ist die Frohe Botschaft, die Freudenkunde!  Das Evangelium beginnt mit dem Aufruf: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“.

Buße ist die gnadenvolle Gelegenheit, sich vom verkehrten Wege wieder in die richtige Richtung zu kehren. Buße ist Möglichkeit zur Umkehr und damit als ein Geschenk Gottes zu sehen.

Jesus Christus bietet Buße an und damit die Möglichkeit zur Kurskorrektur. Das muss nicht immer eine 180 Grad Wendung sein, sondern kann auch eine kleine Korrektur sein.

Jesus sagt zu den Jüngern als unter ihnen ein Rangstreit aufgekommen ist: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder...“  Er fordert von ihnen kindliche Demut.

Das möge die Grundeinstellung eines jeden Gotteskindes sein. Ein Beispiel hat er ihnen bei der Fußwaschung gegeben. Diese Herzenseinstellung ist völlig gegen den heutigen Trend in unserer Gesellschaft. Jeder will selbst der Größte sein und im Mittelpunkt stehen...

Nur wer von Herzen demütig ist, wird Ruhe finden für seine Seele.

Es geht bei der Buße nicht allein um das friedliche Miteinander, sondern es geht um das Erreichen des Himmelreichs. Dies ist nur auf dem von Jesus gelegten Weg möglich.

Zur Buße ist eine Standortbestimmung notwendig und dann eine konsequente Kurskorrektur. Das Wort Gottes ist dabei eine Kompassnadel, die zum Ziel des Glaubens weist.

In diesem Gottesdienst empfingen 4 Kleinkinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

Priester Christian Schubert aus Maintal-Bischofsheim wurde in den Ruhestand gesetzt und Bruder Dietmar Howald empfing das Diakonenamt.

 

11.09.2011 - Kindertag in Hanau

Gottesdienst und Gemeinschaftserleben für die Kinder
aus den Kirchenbezirken Bad Homburg, Frankfurt und Offenbach

Das Motto dieses Tages „Jesus liebt mich“ stand im Mittelpunkt eines Gottesdienstes, den Bischof Norbert Auner aus Glashütten für die rund 500 Teilnehmer, davon die Hälfte Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, am Sonntag, dem 11.09.2011 in der Neuapostolischen Kirche in Hanau hielt.

Zuerst wurde die Liebe Gottes zu allen Menschen erklärt, unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft. „Er liebt auch mich“ findet sich nicht darin, dass Gott alle unsere Wünsche erfüllt, sondern dass seine Weisheit die Gläubigen auf dem rechten Weg leitet.

Mit dem Bibelwort „Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe“, welches als Grundlage dieses Gottesdienstes diente, verband sich dann auch die Frage, was bedeutet diese Bitte des Gottessohnes an seine Jünger nun für mich?

Gott über alles zu lieben und unsere Mitmenschen wie uns selbst, war eine schöne Antwort. In dem gemeinsam mit den Kindern gestalteten Gottesdienst fanden die Kinder viele Antworten darauf, wem ihre Liebe denn alles gelten sollte. Sie vergaßen neben ihrer Familie, ihrer Gemeinde und den Freunden auch nicht die Menschen, denen es nicht gut geht: Kranke, alt Gewordene, Menschen am Rande …

Nach dem Gottesdienst stand für jeden Teilnehmer eine Lunchbox für den ersten Hunger bereit. Wer anschließend noch Zeit und Lust hatte, war eingeladen, noch einige Stunden im Hanauer Tierpark „Alte Fasanerie“ zu verbringen. Rund 200 Teilnehmer begegneten sich dort und erkannten sich, falls sie sich nicht ohnehin bereits persönlich kannten, am Button mit dem Motto des Tages.

Vieles gab es dort im Park zu entdecken – begleitet wurde das durch eine spezielle Wildparkrallye sowie durch angebotene Führungen für Kinder durch den Park.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.09.2011 - Orgelspaziergang in Hanau

Zum Tag des offenen Denkmals fand am 11. September 2011 in Hanau ein Orgelspaziergang statt.

Dazu hatten sich die Neuapostolische Gemeinde und die Wallonisch-niederländische Gemeinde zusammengetan. Schon zu alten Zeiten – in den 1920er Jahren – gab es Verbindungen zwischen den beiden Gemeinden. Aus Platzmangel wurden damals neuapostolische Gottesdienste über einen Zeitraum von fast 10 Jahren in der Wallonisch-niederländischen Kirche abgehalten.

Die Verbindung zwischen den Gemeinden wurde durch diesen Orgelspaziergang neu belebt und von den anwesenden Gemeindemitgliedern beider Konfessionen begrüßt.

In beiden Kirchen in Hanau steht eine Kombinationsorgel, die für Konzerte geeignet ist.

Der Orgelspaziergang begann um 16.00 Uhr in der Neuapostolischen Kirche, Ramsaystr.2-4. Dort hörten die knapp 60 Zuhörer aus beiden Gemeinden nach der Begrüßung durch den Gemeindevorsteher Dieter Emmerich und einer Erläuterung zur Orgel von Gerhard Wagner ein kleines Konzert mit Stücken von Bach, Mendelssohn, Boellmann und Reger, die von den Organisten Alexander Schamal und Ronald Jeremias gespielt wurden.

Dann begaben sich die Zuhörer auf den Spaziergang durch Hanau zur Wallonisch-niederländischen Kirche in der Französischen Allee, wo für 17.00 Uhr das Orgelkonzert angesetzt war. Pfarrer Telder begrüßte die Gruppe, erläuterte ebenfalls die Orgel und stellte den Kantor der Wallonisch-niederländischen Gemeinde Jens-Michael Thies vor, der den Zuhörern in eindruckvoller Weise die Möglichkeiten der Orgel demonstrierte.

Dazu spielte er Stücke von z.T. weniger bekannten und auch zeitgenössischen Kirchenmusikern wie Joseph Edgar Roberts, Lany Smith, Malcolm Archer, Chester Nordman u.a. Der Organist wurde – genau wie die beiden Organisten in der Neuapostolischen Kirche – mit viel Beifall bedacht.

Pfarrer Telder verabschiedete die Zuhörer mit dem Wunsch, dass jeder aus der Veranstaltung einen Gewinn für sich selbst mitnehmen möge und die Begegnungen zwischen den Gemeinden auch in der Zukunft durch weitere gemeinsame Veranstaltungen intensiviert werden können.

 

 

 

 

 

 

v.l.
Pfarrer Torben Telder,
Hirte Dieter Emmerich,
Kantor Jens-Michael Thies,
Organisten Alexander Schamal
und Ronald Jeremias,
Öffentlichkeitsbeauftragter
Gerhard Wagner

 

04.09.2011 - Rubinhochzeit in Seligenstadt

Erstmals wurde im Bezirk Offenbach der Segen zur Rubinhochzeit (40jähriges Ehejubiläum) gespendet. Bezirksältester Gebhard spendete diesen Segen am Sonntag, dem 4. September 2011, in der Gemeinde Seligenstadt den Geschwistern Mechthilde und Peter Steinfadt.

Priester Peter Steinfadt, der Vorsteher der Gemeinde Klingenberg, wurde von vielen Klingenberger Geschwistern begleitet.

Als Textwort für die Segenshandlung gab der Bezirksälteste den beiden Philipper 1, 6:  „... und ich bin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“

 

 

28.08.2011 - Bezirksapostel Koberstein besucht den Bezirk Offenbach

Gedanken aus dem Gottesdienst unseres Bezirksapostels Koberstein am 28.8.2011 in Kleinostheim (Maingauhalle)

Sprüche 11, 24

„Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer“.

Wir nehmen das Textwort auf eine höhere und geistige Ebene:

Wer vorhandene Gaben austeilt, schenkt dem Herrn die Chance, ihn zu segnen. Wer dagegen geizt und wenig austeilt, der raubt dem lieben Gott die Möglichkeit, ihn zu segnen.

In jedem Gottesdienst stecken wir die Fülle der göttlichen Gaben ein und dann haben wir alle die schöne Aufgabe, davon reichlich auszuteilen.

Das sind zunächst unser schöner Glaube und das Vertrauen zum Herrn.

Josua und Kaleb waren die beiden einzigen von 12 Kundschaftern, die bereit waren, das Land einzunehmen. Sie hatten eine andere Einstellung als die zehn und sagten „Wenn der HERR uns gnädig ist, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben“.  Das ist Ausstrahlen von Vertrauen und Glauben an Gott.

„Wenn der Herr uns gnädig ist. . .“. Diese positive Ausstrahlung wollen wir in unsere Umgebung austeilen und gerne mitteilen, was Inhalt unseres Glaubens und Vertrauen zu unserem Gott ist.

Man kann Hoffnung austeilen.

Denken wir an den alten Vater Tobias. Seine Verwandten wollten ihn auf die Ebene der Hoffnungslosigkeit ziehen. Tobias wies sie zurecht und antwortet ihnen (Tob. 2:17): „Redet nicht so! Denn wir sind Kinder der Heiligen und warten auf ein Leben, das Gott denen geben wird, die im Glauben treu und fest an ihm bleiben.“ Da hat er Hoffnung ausgeteilt und sich nicht auf die Stufe der Hoffnungslosigkeit herabziehen lassen

Man kann Gottergebenheit austeilen.

Jakobus schreibt: „... und wisst nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet. Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“

Wir nehmen unseren Gott mit in die Gestaltung unseres Lebens und lassen uns von ihm führen, das ist Gottergebenheit.

Man kann Frieden austeilen.

Abraham überließ seinem Neffen Lot die Auswahl des Landes. Obwohl er nicht Träger des Geistes des Friedens war, ging er diesen Weg, weil er Frieden wollte. Welch eine Größe.

Man kann Freuden austeilen.

Wie schön, wenn man selber die innere Kraft der Freude besitzt und sie ausstrahlt, besonders wenn man sich in schweren Situationen gegenseitig hilft und einer da ist, der dann ein Stück Freude spendet.

Auch wenn wir im Glauben auf den Tag Christi schauen und uns damit verbinden, mag das eine besondere Freude in uns auslösen.

 

In diesem Gottesdienst wurde der bisherige Vorsteher der Gemeinde Seligenstadt, Evangelist Klaus Weller als Bezirksevangelist ordiniert, ferner der Vorsteher der Gemeinde Kleinostheim, Evangelist Harald Seiter, beauftragt als Vorsteher auch der Gemeinde Seligenstadt zu dienen.

Apostel Opdenplatz

v.l. Bezirksapostel Koberstein,
Ev. Seiter, BezEv. Weller

v.l. Ev. Seiter, BezÄlt. Gebhard,
AP Opdenplatz, BezEv. Weller,
BAP Koberstein, BAP i.R. Wend

 

 

10.07.2011 - Gottesdienst von Apostel Opdenplatz in Offenbach

Lied:  212 „Reiches Versprechen hat Gott gegeben...“

Textwort:  Psalm 11, 4 + 5

„Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, des HERRN Thron ist im Himmel. Seine Augen sehen herab, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der HERR prüft den Gerechten und den Gottlosen.“

Chor:   „Gott hab vor Augen und im Herzen...-„

Der Apostel sagte unter anderem:

Es ein Unterschied, ob man etwas nur vor Augen hat oder ob man es im Herzen trägt. Wir wollen unseren Herrn im Herzen tragen, denn wir wissen, wir haben auch Raum in seinem Herzen, wir sind von ihm geliebt.

Wir sind auf dem Weg zur herrlichen Heimat. Kann man an unserem Wandel wahrnehmen, dass wir auf diesem Weg sind? Merkt man das an unseren Worten und Taten?  Lasst uns unseren Weg gehen als Christen, die Nächstenliebe nicht nur auf den Lippen tragen. Lasst uns unseren Weg gehen mit einem klaren Zielbewusstsein: Die herrliche Heimat!

David suchte in auswegloser Lage nicht sein Heil in der Flucht sondern setzte sein Vertrauen auf Gott und sagte: „Ich traue auf den Herrn! Mit Gott kann ich mein Leben leben – mit allen Höhen und Tiefen, wie er es zulässt.“

„Der Herr ist in seinem heiligen Tempel“

Wie im alten Bund ist auch heute noch die Anbetungsstätte Gottes der Ort, wo ER uns in besonderer Weise nahe ist in Wort und Sakrament und uns spüren lässt: Du bist von mir geliebt! Du kannst mir vertrauen, ich bin bei dir!

„...des HERRN Thron ist im Himmel“

Dieses alte Bild soll nichts anderes sagen, als dass ER der Höchste ist und alles andere ihm untergeordnet ist. ER ist auch heute noch der, in dessen Hand alles ruht.

Wir können längst nicht alle Dinge erklären, aber wir können dem Herrn vertrauen und wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.

„Seine Augen sehen herab, seine Blicke prüfen die Menschenkinder“

Dieser prüfende Blick Gottes ist nicht der kritische Blick, der gnadenlos die Fehler des anderen aufdeckt. Der prüfende Blick Gottes ist ein liebevoller Blick, wie der einer Mutter auf ihre Kinder, nicht abschätzig, nicht hart oder destruktiv, sondern bemüht, mit Liebe Verbesserung zu erwirken.

Er zeigt uns in seinem Wort die „Prüfergebnisse“, er gibt freundlich Ratschläge und Orientierung. Und dann ist es an uns, dass wir uns danach ausrichten und selbst Korrekturen vornehmen.

In diesem Gottesdienst empfing ein Kindlein die Gabe des heiligen Geistes und der Vorsteher der Gemeinde Hirte Bernd Stock mit seiner Frau Ulrike den Segen zur Silbernen Hochzeit.

  

Als Leitwort gab der Apostel dem Silberpaar das Wort aus Philipper 4, 4-7: 

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe.

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus“.

 

30.06.2011 - Gottesdienst von Apostel Opdenplatz in Büdingen

Apostel Opdenplatz am 30.06.2011 in Büdingen

Lied:  371  „Stern, auf den ich schaue...“

Textwort:  Matthäus 20, 34

„Und es jammerte Jesus, und er berührte ihre Augen; und sogleich wurden sie wieder sehend, und sie folgten ihm nach.“

Der Apostel sagte unter anderem:

Lasst uns doch dem lieben Gott immer unser Herz öffnen, indem wir ihm sagen, was uns bewegt. Jeder von uns hat andere Wünsche oder Bitten. Aber alles will vor den Herrn gebracht sein. Ein Bruder fragte: „Warum beten wir überhaupt? Der liebe Gott weiß doch sowieso alle Dinge und hat auch einen Plan mit uns.“  „Ich bete deswegen, weil Jesus das so will!“

Beeinflusst das den Erlösungswillen Gottes an Seelen aus der jenseitigen Welt, wenn wir nicht beten? Nein! Der liebe Gott ist nicht auf unser Gebet angewiesen, aber wir sind zur Anbetung aufgerufen. Das ist Gottes Wille.

Darin kommt zum Ausdruck, wie hoch wir den ewigen Gott einschätzen, wie wir ihn als Majestät verehren. Die Anbetung des ewigen Gottes soll bei uns nie zu kurz kommen.

Unsere Sehensweisen sind sehr unterschiedlich. Wie schön, wenn wir uns vom Finger Gottes berühren lassen, uns die geistigen Augen des Herzens öffnen lassen und den Herrn in seiner Gegenwart erkennen.

Er kann auch in der jenseitigen Welt noch manche Augen berühren. Auch dort ist die geistige Sehensweise unterschiedlich. Aber irgendwann muss aus dieser Berührung des Sohnes Gottes das Verlangen kommen: Ich will nachfolgen.

Das ist entscheidend: Ich will Christus nachfolgen, weil ich dorthin kommen will, wo er ist. Bei der Nachfolge geht es nie um einen Menschen, sondern geht es immer nur um Christus!

Ruhestand und Ordination

In diesem Gottesdienst wurde der seitherige Vorsteher von Büdingen Priester Johannes Riedl in den Ruhestand versetzt und Priester Dagobert Schaaf zum neuen Vorsteher beauftragt. Diakon Andreas Hunger empfing das Priesteramt.

 

 

 

26.06.2011 - Gottesdienst von Apostel Opdenplatz in Langenselbold

Gottesdienst von Apostel Opdenplatz und Eiserne Hochzeit am 26.06.2011 in Langenselbold

Lied:   239   „Einen Freund hab ich gefunden...“

Textwort:  Psalm 34, 9

„Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut.“

Chor: „Freuet euch in dem Herrn...“

Auszug aus dem Dienen des Apostels:

Sich im Herrn zu freuen gelingt dann, wenn wir unseren Blick auf IHN richten.

Würden wir den Blick nur auf das Irdische richten, dann würden wir zwangsläufig herunter gezogen werden, denn alles im Irdischen ist vergänglich.

Der auf den Herrn blickt, weiß: In IHM ist Auferstehung und Leben. Der Psalmist sagt. „Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude.“  (Ps. 34,6)

Das ist auch Inhalt der frohen Botschaft des Evangeliums. Wer auf den Herrn sieht, der kann auch in schweren irdischen Verhältnissen Freude haben.

Nicht nur wir werden eingeladen, zu schmecken und zu sehen, wie freundlich der Herr ist, sondern auch die Seelen in jener Welt.

Dazu muss man aber zuerst zum Herrn kommen. Schmecken und sehen kann man nur, wenn man kommt und zugreift. Man muss nahe zum Herrn kommen und seine Gaben und Sakramente annehmen. Der Herr begegnet uns wahrlich als Freund. Wir dürfen seine Freundlichkeit in den Sakramenten und in seinem Heil schmecken.

Auch heute noch tut der Herr kleine und große Wunder. Noch immer ruht in seiner Hand alles! Das kann man erleben, aber man muss lernen, seinem Gott rückhaltlos zu vertrauen, auch in den alltäglichen Dingen.

Man muss loslassen können und die Dinge mehr in Gottes Hand legen.  Da erlebt man, wie der Herr die Seinen wunderbar führt und die Dinge wohl hinauslenkt.

In diesem Gottesdienst empfingen Ev. Grob und seine Frau den Segen zur Eisernen Hochzeit
Der Apostel legte der Handlung das Textwort aus
2. Kor. 13,13  zu Grunde

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch!“

und sagte unter anderem:

Jetzt habt ihr darum gebeten, den Segen Gottes zu empfangen. Ihr geht nun nach 65 Jahren nicht in den Ruhestand von eurer Ehe. Ihr geht solange weiter, wie der liebe Gott euch Seite an Seite lässt und Gnade schenkt. Bei allen Schwierigkeiten des Lebens, besonders jetzt auch des Alters, habt ihr euren Glauben behalten und dem Herrn die Treue gehalten.

Dieser große Gott wird euch nun segnen.

 

 

06.04.2011 - Apostel Opdenplatz in Kleinostheim

Gedanken aus dem Gottesdienst von Apostel Opdenplatz am 06.04.2011 in Kleinostheim

Joel 4, 14

„Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein in dem Tal der Entscheidung, denn des Herrn Tag ist nahe im Tal der Entscheidung.“

Der Bibelvers aus Joel, den unser Stammapostel dieser Tage erwähnte, stammt aus der Zeit des Alten Testaments. Wir lösen ihn aus seinem ursprünglichen Zusammenhang und betrachten ihn von Christus, der Mitte des Evangeliums her.

Wir leben hier auf dieser Erde in einem Tal. Scharen von Menschen leben dazu noch in Not – in einem Tal der Entscheidung. Auch wir sind davon nicht ausgenommen. Das „Tal“ ist Hinweis auf Kummer, Tränen und Sorgen. Das betrifft unsere Zeit, besonders wenn wir an die Menschen in den Katastrophengebieten denken. 

Jesus sagte solche Zeiten voraus. Aber er sagte auch (Lukas 21:28) „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“

Hier im Tal der Entscheidung, wo wir manche schlimmen Dinge erleben müssen, die uns manchmal zu Boden drücken können, wird uns geraten, unsere Häupter zu erheben und auf den Herrn zu blicken.

In diesem Tal der Entscheidung haben wir den Herrn als unseren Meister und unseren Begleiter.  Er ist ja derjenige, der als sich als wahrer Gott dazu entschieden hat, als wahrer Mensch in dieses Tal der Entscheidung hinein zu gehen. Er selbst hat gezeigt, wie man eine einmal getroffene Lebensentscheidung für Gott konsequent durchführt, auch unter der Versuchung durch den Fürst der Finsternis, auch unter Not und Tränen. Wenn es in uns aufbegehrt und wir sagen: ‚Ich kann nicht mehr!’, dann ist der Sohn Gottes, der selbst durch alle Not und sogar durch das Tor des leiblichen Todes hindurch gegangen ist und uns von daher versteht,  am Thron des Vaters und tritt für uns als unser Fürsprecher ein.

Viele (Lebens-)Entscheidungen haben wir hier im Erdental schon getroffen. Es war eine Grundsatzentscheidung, am Tag der Konfirmation zu bekennen: „Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen...“  Doch werden wir jeden Tag neu vor die Entscheidung gestellt: Willst du auch heute dein Leben nach dem Willen Gottes und nach der Maßgabe des Evangeliums gestalten?

„Denn des Herrn Tag ist nahe im Tal der Entscheidung.“

Joel meinte damals den Tag der Entscheidung in der Schlacht, die bevorstand. Wir meinen den Tag des Herrn, wo Jesus als Bräutigam wiederkommt. Hier treffen wir die Entscheidung täglich neu für den Herrn, dann trifft er die Entscheidung, wen er aus seiner Gnade zu sich nimmt.

Diese Entscheidung des Herrn wird uns dann herausnehmen aus dem Tal der Entscheidung und auf den Berg Zion führen:  „Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144000, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn...“

Wenn wir auch hier im Tal der Entscheidung sind, so wissen wir doch, wir bleiben nicht hier. Es geht hin zum Berg Zion, an die Stätte, die der Herr den Seinen bereitet hat, wo wir dann mit ihm für Zeit und Ewigkeit Gemeinschaft haben werden. So mag uns der bekannte Hinweis Kraft und Motivation geben: „Ich habe mich für den Herrn  entschieden, und dabei bleibt es.“

 

 

18.03.2011 - Konfirmandenrüstzeit in Ronneburg

Sechzehn junge neuapostolische Christen, die sich in wenigen Wochen zur Konfirmation anschickten, nutzten das Angebot einer Konfirmandenrüstzeit im März 2011. Erstmals in diesem Jahr fand diese Rüstzeit im Jugendzentrum Ronneburg statt.

Dort,  „Auf dem weißen Berg“ hatte die Neuapostolische Kirche, Bezirk Offenbach, ein ganzes Haus gemietet. Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag erlebten die 16 Konfirmanden und ihre 5 Betreuer  freudige, aber auch tiefgehende Augenblicke der Gemeinschaft.

Wie immer begann die Rüstzeit mit der Begrüßung und dem Bezug der Zimmer am Freitagnachmittag. Danach wurde eine Schnitzeljagd zur Erkundung des Jugendzentrumsgeländes durchgeführt. Der Abend galt dann vor allem diversen Kennenlernspielen und auch dem berühmt berüchtigten „Turmbauspiel“.

Der Samstag diente hauptsächlich der Verarbeitung eines geistlichen Themas:  Beten.

In vier kleinen Workshops wurde dieses wichtige Element eines jeden Glaubenslebens, das Sprechen zu Gott, beleuchtet und gemeinsam besprochen. Was ist überhaupt ein Gebet? Was sagt die Bibel zum Beten? Welche Inhalte kann oder sollte ich für meine Gebete wählen? Was tut Gott und wo ist meine Verantwortung?   All das wurde gemeinsam besprochen und erarbeitet.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Freizeit; mit diversen Sportaktivitäten auf Sportplatz, in der Sporthalle, im Freien und im Schwimmbad. Auch haben sich die Konfirmanden einen Videoclip überlegt und  in Gemeinschaftsarbeit mit den Betreuern erstellt,  mit dem sie sich der Jugend vorstellen werden. Am Jugendsonntag, dem 01. Mai 2011 kommt dieser Clip dann zur Aufführung.

Am Samstagabend folgte die gemeinsame Vorbereitung des Gottesdienstes.

Wie auch in den letzten Jahren war der Höhepunkt und Abschluss der Konfirmandenrüstzeit der gemeinsam gestaltete Gottesdienst im Aufenthaltsraum des Hauses im Jugendzentrum.  Das Bibelwort für diesen Gottesdienst stand in Matthäus 13, 44. Dabei geht es um Jesu Gleichnis vom Schatz im Acker.

 

05.03.2011 - Chance zur Versöhnung

Am Samstag, 5. März 2011, trafen sich die Jugendlichen der Gemeinden Büdingen, Gelnhausen und Langenselbold zusammen mit den Jugendgruppen der Gemeinden Seligenstadt, Kleinostheim und Offenbach um sich auf den ersten Entschlafenengottesdienst des Jahres vorzubereiten.

Diesmal ging es nicht um eine spezielle Gruppe bereits Verstorbener, sondern um die Begleitung vom Leben in den Tod, um Sterbebegleitung. Hierzu hatten die Jugendleiter ehrenamtliche Helferinnen der Arbeitsgemeinschaft Hospiz eingeladen.

Nachdem die Vorstandsvorsitzende Frauke Leinhaas und die beiden Sie begleitenden  Helferinnen sich in einer kurzen Vorstellungsrunde den rund 25 jugendlichen Teilnehmern vorgestellt hatten ging es gleich in die Beschreibung der vielfältigen Aufgaben in der Arbeitsgemeinschaft Hospiz. Aus der lebhaften und plastischen Beschreibung der Arbeit haben sich viele Fragen ergeben, die alle kompetent beantwortet wurden.

     

Ein Fazit des Nachmittages ist, das sich Sterbende nicht um das sorgen, was nach dem Tod kommt, sondern um die, die zurück bleiben. Sich sorgen um eine verpasste Chance zur Versöhnung.

Hatte Evangelist Peter Jäger, Vorsteher der Gemeinde Gelnhausen, die Stunde mit Gebet begonnen, so beendete Frauke Leinhaas die interessante Stunde mit dem Segensspruch: 

Möge die Straße uns zusammen führen
und der Wind in Deinem Rücken sein
sanft falle der Regen auf Deine Felder
und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wieder sehen
halte Gott dich fest in seiner Hand. Amen.

 

13.02.2011 - Bezirksapostel Koberstein besucht den Bezirk Offenbach


Bezirksapostel Koberstein

Am Sonntag, 13. Febr. 2011, besuchte Bezirkapostel Koberstein die Gläubigen der Neuapostolischen Kirche des Bezirkes Offenbach in der Maingauhalle Kleinostheim. Als Predigtgrundlage des Festgottesdienstes nutzte der Bezirksapostel das Bibelwort aus Phil 2,6-8: „Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Bezugnehmend auf den von Stammapostel Leber in der Woche zuvor in Trier (Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland) gefeierten Gottesdienst nahm der Bezirksapostel den aus 2 Kor 4,6 entwickelten Eingangsgedanken noch einmal auf und fragte: „Was ist Trost?“ Trost ist nicht, wenn man feststellt, dass es anderen genauso schlecht geht, wie mir selbst. Ebenso ist es kein Trost, wenn einem gesagt wird, es wird ja bald besser! Im christlichen Sinne liegt wahrer Trost in dem Glauben an die Wiederkunft Jesu Christi. Wenn daran der Glaube fehlt, dann gibt es auch keinen Trost.

Das aus Philipper 2 gewählt Textwort beschreibt dem Grunde nach einen Verzicht des Gottessohnes. Er, der in göttlicher Gestalt war … nahm Knechtsgestalt an. Jesus Christus hat auf seine göttliche Gestalt verzichtet und ist für alle Menschen als wahrer Mensch auf die Erde hinab gekommen. Er hatte kein persönliches Eigentum. Jesus Christus, als man ihn auf den Königsthron heben wollte, verzichtete er aus Liebe zu den Menschen darauf, weil er zur Erlösung der Menschheit das Opfer bringen musste. Auf dem Verzicht Jesu beruht das Heilsgeschehen in der heutigen Zeit.

     

Apostel Opdenplatz am Altar  

 

Blick in die Gemeinde in der Maingauhalle Kleinostheim 

 

23.01.2011 - Jesus Christus in der Mitte - Jugendgottesdienst in Offenbach


Apostel Opdenplatz

Nach einer Jugendchorprobe, dem Wiedersehen von Freunden und Bekannten sowie der Möglichkeit noch gemeinsam einen Kaffee zu trinken, begann der geistliche Teil des Sonntagvormittags für die Jugendlichen der Bezirke Offenbach und Frankfurt am Sonntag, dem 23. Jan. 2011, mit einer Bibellesung aus Lukas 4,1-13.

Die Versuchungen Jesu standen dann auch im Mittelpunkt des von Apostel Opdenplatz gefeierten Gottesdienstes, dessen Grundlage das Bibelwort „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist von Übel.“ (Mt 5,37) war.

Apostel Opdenplatz führte in seiner Predigt aus, dass Jesus Christus in der Wüste vierzig Tage vom Satan ständig versucht wurde. Und am Ende dieser Zeit mit drei abschließenden Versuchungen vom Bösen auf eine besondere Probe gestellt wurde.

Die Aussagen Jesu auf die Versuchungen sollen auch immer wieder Maßstab für einen jeden Gläubigen sein:

- Der Mensch lebt nicht allein vom Brot.
- Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.
- Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.

Versuchungen Satans verfolgen das Ziel, den Gläubigen von Gott zu trennen, zu vereinzeln und ihn in die Sünde zu führen. Mit der Entschiedenheit, die schon im Konfirmationsgelübde mit den Worten „Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen“ gelobt wird, wollen wir uns immer wieder dem Teufel entziehen und so vor Bösem und der Sünde bewahren.

 

Bischof Vogel

Dass Jesus in der Mitte der Gemeinde steht, dafür sorgt Jesus Christus selbst. Dass er in der Mitte der Heilsgeschichte steht - so der Apostel - dafür hat sein Vater gesorgt. Aber jeder Einzelne muss für sich entscheiden, ob Jesus Christus auch für ihn persönlich in der Mitte steht.

16.01.2011 - Apostel Opdenplatz feiert Gottesdienst in Aschaffenburg


Mit dem Lied „Zeige uns den Weg …“ gestaltete der Gemeindechor mit einer Klavierbegleitung den Beginn des Festgottesdienstes für die Gemeinden Aschaffenburg und Wertheim.

Ein solches Lied ist ein Gebet, welches zum einen unsere Anbetung, zum anderen unsere ratsuchende Zuwendung zu Gott im gläubigen Vertrauen ausdrückt.

So eröffnete der Apostel den Gottesdienst, der im Weiteren durch das gewählte Bibelwort „Der Meister ist da und ruft dich“  (Joh 11, aus 28) geprägt war.

In seiner Predigt ging der Apostel darauf ein, dass auch bei vielen Dingen, die in unserem Leben uns umgeben und uns mit allen Sinnen und Kräften fordern, der Ruf Jesu unsere volle Aufmerksamkeit verdient.

Dort, wo Jesus aufgenommen wird, erleben Gläubige damals wie heute die Worte „Ich bin der Weg“, aber auch die Worte „ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben.“ (vgl. Joh 1,25).

Im Verlauf des Gottesdienstes wurde drei Kleinkindern der Heilige Geist gespendet. Zur großen Freude der Aschaffenburger Kirchengemeinde konnte auch die Ordination zweier Diakone vorgenommen werden.

Bild:  M. Felde
Text: nak-offenbach.de