19.12.2010 - Festgottesdienst mit Apostel Opdenplatz in Offenbach

Tochter Zion, freue dich,
Festgottesdienst mit Apostel Opdenplatz

Mit dem Choral „Tochter Zion, freue dich“ begrüßten am vierten Adventssonntag in Offenbach die Gläubigen der neuapostolischen Kirchengemeinden Offenbach und Dietzenbach Apostel Gert Opdenplatz in ihrer Mitte.

Als Grundlage seiner Predigt nutzte Apostel Opdenplatz das Bibelwort aus Römer 15, 13: Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Er unterstrich in seiner Predigt, dass es bei Gott immer Hoffnung gibt.

Der größte Hoffnungsträger, so Apostel Opdenplatz, ist Gottes Sohn Jesus Christus, der als Bürge des Neuen Bundes für die Erfüllung seines Heilsplanes – die Wiederkunft Christi sowie das ewige Leben bei Gott - einsteht.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gottesdienst wurde 8 Gläubigen, davon 7 Kindern, das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet. Des Weiteren wurde Bruder Dreimann als Diakon ordiniert.

05.12.2010 - Festliches und abwechslungsreiches Konzert im Advent

Einen musikalischen Hochgenuss erlebten die Besucher des festlichen Konzertes am zweiten Adventssonntag in der neuapostolischen Kirchengemeinde Hanau. In seinen einleitenden Worten äußerte der Leiter des Kirchenbezirkes Offenbach, Bezirksältester Rainer Gebhard, den Wunsch, dass jeder einzelne Vortrag bei den Zuhörern wie ein kleines oder größeres Geschenk wirke und der sogenannte Funke überspringt.

In der mit rund 400 Besuchern fast vollständig besetzten Kirche wurden advent- und weihnachtliche Stücke aus dem Barock, der frühen Romantik und von zeitgenössischen Komponisten durch diverse Chöre des Bezirkes sowie von Gesangs- und Instrumentalsolisten präsentiert.

Immer wieder zu Zwischenapplaus motivierte der Kinderchor unter der Leitung von Ute Schleusener die Besucher. Mit den Stücken „Kommt, wir schauen in das Licht“ und „Eine Tür“ von D. Jöcker forderten sie auf, Streit zu vermeiden und Frieden und Begegnung zu suchen.

Melanie Wortmann (Sopran) und Hans-Jürgen Lazar (Tenor) präsentierten gemeinsam mit Ronald Jeremias (Klavier und musikalische Gesamtleitung) mit dem Stück „Cantique de Noël“ einen weiteren Höhepunkt des gelungenen Abends.

Den Abschluss und Höhepunkt des Konzertes bildete das bekannte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ in einer Fassung von John Rutter. Die Darbietung mit Orgel, Schlagzeug und Pauke sowie allen am Konzert beteiligten Chören beantworteten die Besucher mit Standing Ovations.

Nach dem mehr als neunzig minütigen Konzert hatten die Besucher bei der einforderten Zugabe dann Gelegenheit mit einzustimmen in den großen Konzertchor.

28.11.2010 - Bezirksapostel Koberstein in Kleinostheim (1. Advent)

Gedanken aus dem Gottesdienst des Bezirksapostels Koberstein am 28.11.2010 (1. Advent) in der Maingau-Halle in Kleinostheim.

Textwort: Epheser 3, aus 19

„...damit Ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.“

Wir wollen uns im Geist an den Tag des Herrn führen lassen, wo alles Leid und alle Trübsal ein Ende haben. Was für ein Jubel wird dann sein!

Das ist kein Vertrösten, sondern unsere Gewissheit: Der Herr wird kommen und das kann heute noch sein. Und dann hat alles Leid ein Ende.

Der Begriff Advent beschreibt unser Leben im Glauben: Wir warten! So wie schon immer auf den natürlichen Advent ein Weihnachtsfest folgte, so gewiss wird auf unseren Advent im Glauben der Tag Christi kommen. Anders kann es und wird es nicht sein!

Was erfüllt uns?

Der 12-jährige Jesus im Tempel sagte: „Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist!“ Ihn erfüllte der Drang, in der Nähe seines Vaters zu sein.

Wie schön, wenn uns auch der Drang nach der Nähe zu Gott erfüllt.

Den Sohn Gottes erfüllte auch eine besondere Ruhe und Gelassenheit. Er hat sich von der Unruhe seiner Umgebung niemals anstecken lassen.

Wir wollen erfüllt sein

  • von glaubensstarker Gelassenheit in allen Verhältnissen.
  • von dem drängenden Bedürfnis, anderen zu helfen, wie der barmherzige Samariter.
  • vom Drang, davon abzugeben, was wir erlebt haben, wie Petrus.
  • vom brennenden Eifer für den Herrn, wie Paulus
  • von dem Licht des kommenden Tages Christi.
  • von Freude. Das schafft Ausstrahlung.
  • von Frieden. Es tut einfach wohl, wenn man Menschen begegnet, von denen Frieden und Ruhe ausgehen.

Der liebe Gott eröffnet uns die schönste Möglichkeit, ein von IHM erfülltes Leben zu haben. Wir dürfen Gottesfülle ergreifen. Die Gottesfülle haben wir dort, wo Christus wirkt. Johannes sagt: „Von seiner Fülle (das ist die Gottesfülle in Christus!) haben wir genommen Gnade um Gnade.“

Die Gnade Gottes ist der größte Reichtum mit dem wir angefüllt werden können.

Wir wollen im „Daueradvent“ bleiben und nicht müde werden, erfüllt zu sein von der Freude auf den wiederkommenden Sohn Gottes.

In diesem Gottesdienst wurde Bezirksevangelist Gerhard Wagner feierlich in den Ruhestand versetzt. Der Bezirksapostel würdigte seine Arbeit und dankte ihm für alles, was er in 40 Amtsjahren und über 21 Jahren als Bezirksevangelist für den Bezirk Offenbach und alle Anvertrauten getan hat.

Der als Nachfolger für den zur Ruhe gesetzten Bezirksevangelisten Wagner vorgesehene Evangelist Klaus Weller, Vorsteher der Gemeinde Seligenstadt, konnte - wegen eines kurzfristig notwendig gewordenen Krankenhausaufenthaltes - nicht zum Bezirksevangelisten ordiniert werden. Nach der vollständigen Genesung von Klaus Weller wird die Ordination durchgeführt.

Bischof Hartmut Vogel, Apostel i.R. Heinz Kreuzberger,
Bezirksapostel Bernd Koberstein, Bezirksevangelist i.R. Gerhard Wagner,
Bezirksapostel i.R. Hagen Wend, Bezirksältester Rainer Gebhard,
Bezirksevangelist Jens Schölzel


28.10.2010 - Veränderungen im Bezirk Offenbach

(Brief des Bezirksapostels Koberstein, vom 28. Oktober 2010,
 
an die Geschwister im Bezirk Offenbach)

 

 

Liebe Geschwister,  

vor einiger Zeit teilte mir unser Bezirksevangelist Gerhard Wagner mit, dass er sich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sieht, seinen Dienst als Bezirksamt im Bezirk Offenbach bis zum Erreichen der Altersgrenze zu versehen.

Er hat mich deshalb gebeten, ihn vorzeitig in den Ruhestand zu versetzen. Ihr kennt unseren Bezirksevangelist und wisst wie ich auch, dass er es sich mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht hat.

Ich verliere ihn sehr ungern als aktives Bezirksamt, aber ich sehe auch meine Verantwortung ihm gegenüber. Und weil ich ihn schätze und lieb habe, habe ich schweren Herzens seinem Wunsch zugestimmt.

Ich werde unseren Bezirksevangelist im Gottesdienst am 28. November 2010 in der Maingauhalle Kleinostheim vorzeitig in den Ruhestand versetzen. Eine Würdigung seiner Arbeit werde ich in diesem Gottesdienst vornehmen. 

   

Im gleichen Gottesdienst möchte ich die entstehende Lücke schließen.

Es ist vorgesehen, dass Evangelist Klaus Weller, Vorsteher der Gemeinde Seligenstadt, das Bezirksevangelistenamt empfängt und künftig im Bezirk Offenbach als Bezirksamt an der Seite des Bezirksältesten und unseres Bezirksevangelisten Schölzel dient.

Ich bin ihm sehr dankbar, dass er dieses Amt aus tiefer Glaubensüberzeugung annehmen will.

Möge unser himmlischer Vater auf alles Vornehmen seinen reichen Segen legen.

Mit herzlichen Grüßen
euer
gez. Bernd Koberstein

 

 

10.10.2010 - Festgottesdienst und Silberhochzeit in Hanau


Bezirksapostel Koberstein feierte am Sonntag, 10. Oktober 2010 in Hanau einen Gottesdienst, in dem auch Bezirksevangelist Jens Schölzel und seine Frau Sybille den Segen zur Silberhochzeit empfingen.

In dem Gottesdienst, dessen Grundlage das Wort aus Johannes 2, 11: „Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“ war, stellte Bezirksapostel Koberstein die Frage: „Was ist nun Herrlichkeit?“ Er beschrieb, dass es heute das Verhältnis von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist ist. Dies macht deutlich, dass Herrlichkeit dort ist, wo Gott regiert und Gott mitten unter uns ist. Koberstein führte weiter aus: „Herrlich ist das, was wie der HERR ist! Andere Menschen zur damaligen Zeit haben den Sohn Gottes auch gesehen, ihre Urteile fielen sehr unterschiedlich aus. Man kann den Sohn Gottes sehr unterschiedlich wahrnehmen. Aber nur der Glaube erkennt die göttliche Herrlichkeit. Auch wir haben heute die Möglichkeit Gottes Herrlichkeit zu sehen, nicht als etwas abstraktes was weit weg ist. Das kann, wenn man es sehen will, neben einem sein. Es kann eine Gemeinde Herrlichkeit Gottes ausstrahlen. Es kann eine Seele, eine Schwester, ein Bruder göttliche Herrlichkeit ausstrahlen. Wie geht das? Durch die Elemente der Seele, die göttliches Wesen tragen, tragen wir in uns auch ein Stück der Herrlichkeit Gottes. Das zu sehen erschließt sich nur dem Glaubenden.“

In der Ansprache zur Silberhochzeit nahm der Bezirksapostel Bezug auf das Textwort zur Verlobung (Spr. 23,26) und zur Hochzeit vor 25 Jahren (Ps.32,8) und gab ihnen „beides zusammenfassend“ das Textwort aus Sirach 17, 13 „Ihre Wege hat er, Gott, immer vor Augen und nichts ist ihm verborgen.“ 

   

Er führte dann weiter aus: Wer dem Herrn sein Herz gibt und sich bemüht, Gefallen an Gottes Wegen zu finden, dem zeigt der Herr immer neu den rechten Weg und den leitet er mit seinen Augen. Und den macht er selbst zum Wegweiser. Ihr seid für viele Wegweiser geworden. Ihr achtet auf seine Fingerzeige und ihr lasst euch leiten, deswegen sind eure Wege immer vor seinen Augen. Das gilt auch für die Zukunft. Der Herr sieht, wie ihr’s meint und nichts ist ihm verborgen. Ihr liebt den Herrn und auch deswegen seid ihr ihm immer vor Augen. Der heutige Segen wird nicht nur euch, sondern allen, die um euch sind, zugute kommen.

Bilder: R. u. U. Vollbrecht, T. Schölzel
Text:   nak-offenbach.de

08.08.2010 - Goldene Hochzeit in Maintal-Bischofsheim

Am Sonntag, dem 8. August 2010 empfingen in einem besonderen Festgottesdienst in Maintal-Bischofsheim Priester i.R. Walter Lochbaum und seine Frau Elfriede durch den Bezirksältesten Rainer Gebhard den Segen zur Goldenen Hochzeit.

Der Bezirksälteste stellte das Jubelpaar in den Mittelpunkt des gesamten Gottesdienstes und bezeichnete die Beiden als „Goldkörner“ in der Gemeinde.

Er stellte besonders ihre demütige und dankbare Herzensstellung heraus und gab den Beiden in der Ansprache zur Handlung als Begleitwort für die Zukunft:

Psalm 84:12
„Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre. 
 Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.“

Die Sonne möge, als Kennzeichen des Lebens, den zukünftigen Weg der Beiden erhellen und der Schild, als Zeichen der Bewahrung durch den ewigen Gott, möge die Sicherheit der Beiden sein.

Die Gnade Gottes möge jeden Tag aufs Neue über ihnen sein, so dass sie letztlich auch in Ehren vollenden können. Die Zusage, dass sie keinen Mangel haben werden, soll Mut und Zuversicht geben für die zukünftige gemeinsame Zeit.

Das Jubelpaar mit seinem Sohn Pr. Torsten Lochbaum,
Vorsteher der Gemeinde Maintal.
T.Lochbaum: "Ich habe die besten Eltern der Welt!"

18.07.2010 - Hochzeit in Kreuzwertheim

Am Sonntag, dem 18. Juli 2010 erlebte die Gemeinde Kreuzwertheim einen außergewöhnlichen Traugottesdienst, in dem Apostel Gert Opdenplatz dem Brautpaar Michaela und Thomas Lutz – beide behindert und an den Rollstuhl gebunden – den Segen zu seinem Ehebund spendete.

Die Beiden haben sich in der Behinderten-Werkstatt, in der sie arbeiten, kennengelernt und verliebt und wollen nun gemeinsam ihr Leben meistern.

Der Leiter der Behinderten-Werkstatt, Bezirksältester Burkhart Wegner aus Künzelsau, war ebenfalls anwesend und erwähnte unter anderem in seiner Predigt, dass die beiden Brautleute das Motto der Behinderten-Werkstatt: „Nimm dein Leben in die Hand!“ in vorbildlicher Weise umgesetzt haben.

Der Apostel gab den Beiden als Trautext

Psalm 4, 7+8: „Herr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes. Du erfreust mein Herz.“

In seiner Ansprache sagte der Apostel unter anderem:

Ihr habt schon manche schwierige Situation in eurem Leben erlebt. Da konnte auch schon mal die Frage aufkommen, die der Psalmist stellte: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“ Dann aber hat sich alles in eurem Leben verändert. Ihr habt euch gegenseitig gefunden und aus „Ich“ und „Ich“ wurde „Wir“. Eure beiden Lebensströme sind ineinander gemündet.

Ihr habt nicht nur euer Leben, sondern auch euer Herz in die Hand genommen.

Das Licht des Antlitzes Gottes ist über euch aufgegangen und hat euch viel Freude gebracht. Lasst so auch euer Angesicht füreinander leuchten – so erfreut ihr einander das Herz!

Man sagt, Hochzeit sei der schönste Tag im Leben. Es mögen im Laufe eurer Ehe noch schönere folgen, die geprägt sind von Liebe und Verständnis, das keiner Worte bedarf, von Einssein und innerer Verbundenheit.

Bewahrt euch die Liebe. Apostel Paulus sagt von ihr, dass sie alles erträgt. Und im Hohenlied Salomos heißt es: „Liebe ist stark wie der Tod.“ Das will die Kraft der Liebe zum Ausdruck bringen. Wie man sich dem Tod nicht entziehen kann, so ist es auch mit der Liebe. Mit der Kraft der Liebe werden Schwierigkeiten bewältigt, die unüberwindlich scheinen. Sorgt dafür, dass eure Liebe stark bleibt. Dem dient nicht zuletzt das Schöpfen aus dem Brunnen der Liebe Gottes, der euch im Gottesdienst nahe ist und mit seinem Segen begleitet.  

 

22.06.2010 - Goldene Hochzeit in Bad Brückenau

Goldene Hochzeit in Bad Brückenau

In einem Festgottesdienst des Apostels Gert Opdenplatz am 20.06.2010 in Bad Brückenau empfingen der im Ruhestand lebende langjährige Vorsteher der Gemeinde Priester Hans Föller und seine Frau Vroni den Segen zur Goldenen Hochzeit.

Der Apostel gab den Beiden zu ihrem Festtag das Textwort

Psalm 11, Vers 7:

„Denn der Herr ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht.“

und führte u.a. in seiner Ansprache aus:

Was verbindet sich mit einem Segen zum Hochzeitsjubiläum? Ganz viel Kraft, Freude und Segen!  Wo empfindet ihr Heimat?  Theodor Storm sagte:  „Wo du mir bist, bin ich zu Haus!“  Heimat ist da, wo man geliebt wird. Ihr beiden habt im Herzen des anderen Heimat gefunden.

Ergänzend zum Textwort lesen wir im Hebräerbrief: „Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk im Glauben.“  Der liebe Gott hat nichts davon vergessen, was ihr über die Jahre im Glauben investiert habt in eure Familie, eure Gemeinde, was ihr alles im Werk des Herrn getan habt. Ihr habt gemeinsam die Gemeinde geprägt und steht heute noch mitten in der Gemeinde. Das ist Grund zu großer Freude und Dankbarkeit.

In mancher Trübsal wusstet Ihr: Wir können uns aufeinander verlassen! Das hat euch geprägt und euch großen Tiefgang gegeben. Ihr habt das Vertrauen in den Herrn dabei nicht verloren. Ich stehe deshalb in großer Hochachtung vor euch.

Ihr habt immer fromm angenommen, was der Herr euch zugedacht hat. Euch gilt das Wort: „Die Frommen werden schauen sein Angesicht“.

Der Segenswunsch aus dem alten Bund „Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und schenke euch Frieden“ soll auch euch heute erfreuen. Das Angesicht Gottes ist da und leuchtet über euch. Was werden das aber erst für Augenblicke sein, wenn ihr zum ersten Mal direkt ins Angesicht Gottes schauen dürft. Es gab manche besonderen Tage in eurem Leben. Alle habt ihr mit eurem Gott erlebt. Aber ihr wisst: Das Beste kommt erst noch!

Wir wissen nicht, was bis dahin noch geschieht, aber wir wissen, ihr geht unter dem Segen Gottes.

v.l. Apostel Gert Opdenplatz, Vroni und Hans Föller,
BÄ.i.R. Walter Wolf, der dem Jubelpaar schon den
Segen zur Grünen und zur Silbernen Hochzeit spendete.

06.06.2010 - Bezirksapostel Koberstein in der Maingau-Halle in Kleinostheim

Kerngedanken aus dem Gottesdienst des Bezirksapostels Koberstein
am Sonntag, dem 6.6.2010 in der Maingau-Halle in Kleinostheim

Lied:  421  „Es geht heimwärts, Ihr Pilger...“

 

 

Textwort: 

Römer 13, 12

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“

Unser Beten soll geprägt sein von unserer Sehnsucht, heimzukommen. Im Gebet liegt die Kraft zur Freude – Freude, dass der Herr kommt, dass es heim geht, auch Freude darüber, dass er alles anbietet, was nötig ist, um auf den Tag seiner Wiederkunft bereitet zu werden.

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen!“ – was für ein Glück!  Aber dann kommt unsere Aufgabe. „Ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes!“  und als Kern der Aussage: „...zieht an den Herrn Jesus Christus“ (Vers 14). Es geht also dabei um das Wesen Jesu.

Ablegen die Werke der Finsternis – Anlegen die Waffen des Lichtes, das ist ein Bild der zwei Pole: Finsternis und Licht, Teufel und Gott!  Diese stehen sich immer gegenüber in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen.

Wo Satan wirken kann und Raum hat, folgen immer Werke der Finsternis: Unglauben, Zwietracht, fehlende Versöhnungsbereitschaft, Hass, Unzufriedenheit gegen Gott.

„Waffen des Lichtes“, damit ist gemeint, dass von der Natur der Sache immer das Licht die Finsternis aus sich selbst heraus besiegt.

Übertragen finden wir das auch im Wesen Jesu. Da wo wir dem Wesen Jesu Raum geben, da müssen zwangsläufig mehr und mehr die Werke der Finsternis weichen.

Wenn wir die Waffen des Lichtes angelegt haben, dann leuchtet es aus uns. Man nimmt uns wahr als Wärmequelle und Orientierung. Wir sind ein Licht für andere.

Wenn wir dann daheim sind, sind wir bei der Quelle des Lichtes. Das muss unbeschreiblich schön sein.

(GW/07.06.2010)

 

 

09.05.2010 - nacworld findet auch alte Freunde

nacworld findet auch alte Freunde

Das soziale Netzwerk der Neuapostolischen Kirche geht am 20. Mai 2010 mit einer neuen, leistungsstarken Mitgliedersuche online.

Mit der neuen Mitgliedersuche können Mitglieder nach Altersklasse, Nationalität, Sprache und Beziehungsstatus gesucht werden. Das neue nacworld findet Mitglieder also nicht mehr nur über die Suche nach der Zugehörigkeit zur Gebietskirche oder den Kirchenbezirk. Darüber hinaus ist die Umkreissuche möglich: Ausgehend vom eigenen Wohnort kann ein nacworld-Mitglied alle Mitglieder in einer Entfernung von 10, 20, 50 … Kilometer finden.

Zum 20.05.2010 bekommt nacworld ein neues, benutzerfreundlicheres Layout. Die Menüstruktur ist vereinfacht und übersichtlicher. Parallel sind neue Funktionen verfügbar: Geburtstagsliste der Kontakte, individuelle Einstellung der Seitenansicht, verbesserte Einstellung der Privatsphäre und vieles mehr. Erstmalig sind Foren- und Blogbeiträge in eigenständigen Rubriken untergebracht, so dass ein schnelles und einfaches Lesen möglich ist.

Auch die Suche nach älteren Beiträgen ist künftig jederzeit möglich. Mit der neuen Version von nacworld öffnet sich das Portal für alle Altersklassen. Weltweit kann jeder mitmachen: Kinder, Jugendliche, Mittelalter, Senioren; die bisherige Altersbeschränkung auf Jugendliche wird aufgehoben.

Hintergrund

nacworld ist das soziale Netzwerk der Neuapostolischen Kirche International und bietet die Möglichkeit weltweit mit anderen Christen Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu pflegen. nacworld richtet sich an alle Mitglieder der Neuapostolischen Kirche. Mitglieder anderer Kirchen oder Religionsgemeinschaften sind herzlich willkommen. Das Portal steht allen Interessierten offen.

Herausgeberin war bislang die EJT gGmbH. Zum 20.05.2010 übernimmt die Schirmherrschaft offiziell die Neuapostolische Kirche International, Schweiz.

Im Gegensatz zu kommerziellen Mitbewerbern gibt es bei nacworld keine unerwünschte Werbung, keine versteckten Marketingstrategien, keine Mitgliedsbeiträge, kein wirtschaftliches Interesse, keine kommerzielle Nutzung, keine Daten- / Adressweitergabe an Unternehmen.

www.nacworld.net – one faith, one future.

Zürich, 09.05.2010

nacworld one faith. one future.
nacworld – das soziale Netzwerk der Neuapostolischen Kirche
Herausgeber: Neuapostolische Kirche International, 8051 Zürich / Schweiz
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28.03.2010 - Konfirmation in der Gemeinde Hanau

In einem Festgottesdienst der neuapostolischen Kirchengemeinde Hanau übernahmen zwei junge neuapostolische Christen am Palmsonntag 2010 die Verantwortung für ihren Glauben. Sie traten vor den Altar und gelobten Gott durch ihr Konfirmationsgelübde ihre Treue. In dem Festgottesdienst spendete Bezirksevangelist Gerhard Wagner, stv. Leiter des Kirchenbezirkes Offenbach, den Konfirmanden Janine Schwender und Nils Meyer dazu den Konfirmationssegen.

Grundlage des Gottesdienstes und gleichzeitig auch ein persönlicher Hinweis an die Konfirmanden war das Wort des Apostels Paulus aus 1. Korinther 1, 9: „Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn“. In seiner Predigt wies Bezirksevangelist Wagner besonders darauf hin, dass – egal wie die jeweiligen Lebenssituationen auch in der Zukunft sein mögen – Gott einem jeden gläubigen Christen die Treue halten wird. Das sei die einzige „Konstante“ in unserer heutigen Zeit, in der es so viele Unwägbarkeiten gebe. Es sollte jedem jungen Christen künftig ein Bedürfnis sein, Gott ebenfalls die Treue zu halten. 

Des Weiteren wurden die beiden Konfirmanden eingeladen, durch ihr Mitwirken das Leben in der Kirchengemeinde aktiv mit zu gestalten. „Wir warten auf euch und ihr werdet gebraucht!“, so formulierte der Bezirksevangelist diese Einladung.

   

13.01.2010 - Bezirksapostel Koberstein in Seligenstadt

Kerngedanken aus dem Gottesdienst unseres Bezirksapostels Koberstein am 13.01.2010 in Seligenstadt

Lied: 125   „Hehr und heilig ist die Stätte...“

Textwort: Hebräer 12, 14

„Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird“

„Meine Seele ist stille zu dir...“, darin liegt ein tiefes Urvertrauen, ein Ruhen in Gott. Auch Jesus ruhte während seines gesamten Erdendaseins als Sohn im Vater. Deshalb hatte er diese Tragkraft und konnte uns in allem ein Vorbild sein.

„Ruhen in Gott“ ist auch unser Bestreben. Im Grunde hat der Vater uns geistigerweise schon in sich aufgenommen, denn wir sind ja durch die Erwählung auf dem Weg hin zu diesem Zustand. Wir wollen Vertrauen und Glauben haben und uns einfach fallen lassen in die Vaterarme – wie das ein kleines Kind tut. Dann wird es wirklich ganz stille in uns.

Wie reagieren wir auf Enttäuschungen? Wie regieren wir auf Anfeindungen? Ist es immer in uns stille? Alles wollen wir aus der Hand des Vaters nehmen, ohne aufzubegehren. Wir wollen dem Frieden nachjagen. Zusammen mit der Heiligung ist er Voraussetzung, um Gott sehen zu können (Urwunsch des Menschen!).

Wir sind in gewisser Weise heute schon in der Lage, Gott und Christus zu schauen.
„Selig sind, die reines Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!“

Gott will, dass wir auf ewig bei ihm sind – das ist auch unser Streben und unser Ziel.

Johannes sagt:

„Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar
geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird,
werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“ 

Das ist die Entwicklung. Ähnlich dem Sohne Gottes sein, ermöglicht, ihn zu sehen wie er ist.

Frieden und Heiligung – beides kommt nur und ausschließlich aus dem Sohne Gottes.
Beides führt auch zum Sohne Gottes.

Frieden betrifft unser Verhältnis zu unserem himmlischen Vater.

Frieden ist „Ruhen in göttlicher Ordnung“. Die Gnade erst bewirkt völligen Frieden mit Gott – diese ist wiederum alleine aus dem Opfer Jesu möglich. Aber Frieden muss auch ausgestrahlt werden. Wir wollen Friedenskinder sein - ein hoher Anspruch. Das Bewahren des Friedens fängt in unserem Inneren an. Wie denken wir über den Nächsten? Auch wenn Fehler gemacht werden, wenn man Unrecht leiden muss...  Lasst uns immer den Frieden suchen.

Dann geht es um die Heiligung.

Heilig sind nur Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Da heraus kommt alleine Heiligung.
Zu Maria sagte der Engel bei der Verkündigung: „Und das Heilige, das aus dir geboren wird, sollst du Jesus nennen...“  Gott sagte zum Volk Israel: „Ich bin heilig und ihr sollt auch heilig sein!“   Jesus im Hohenpriesterlichen Gebet: „Ich heilige mich für sie – heilige sie in der Wahrheit“.

Damit meint er das Wort Gottes und das ist auch wieder er selbst – das schaffende Wort. Es geht immer alles zurück auf den Sohn Gottes. Er ist Heiligungsquelle für uns! Er heiligt sich für uns, damit es uns – trotz unserer Sündhaftigkeit – möglich ist, Heiligung aus ihm zu erlangen.

Je mehr wir im Wesen Jesu wachsen, umso mehr erlangen wir seine Heiligkeit.

  • Jesus schlief im Schiff auf dem Meer, mitten im Sturm. Er wusste, dass er seinem Vater völlig vertrauen konnte. Das ist für uns ein Vorbild, auch in mancherlei Stürmen stille zu bleiben, in völligem Glauben und Vertrauen.
  • Jesus stand vor Jerusalem und weinte, weil er traurig war über die, die ihm in der Zukunft solches antun würden. Er war tief enttäuscht.

Was ist, wenn wir solch eine Enttäuschung erleben? Vielleicht putzt uns einer so richtig runter und kurz darauf geschieht ihm ein Unglück. Wie denken wir dann? Sind wir völlig frei von Schadenfreude?
Frei von negativen Gedanken? Das ist ein Stück der Heiligkeit, ein Stück des Wesens Jesu.

  • Seinen Höhepunkt fand das, als Jesus am Kreuz bat:
    „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Beides - Frieden und Heiligung - finden ihren Ausdruck in einer weiteren Haltung Jesu, der Versöhnlichkeit:

„Wenn du in den Tempel kommst und willst dein Opfer darbringen,
  und einer hat was gegen dich, dann stell deine Gabe ab,
  gehe hin und versöhne dich zuerst.“


Dabei darf es nicht um die Schuldfrage gehen. Das ist sicher nicht einfach. Aber bedenken wir, was er uns schenkt dafür! Gnade ist immer ein Geschenk Gottes, das können wir uns nicht erarbeiten. Die Anwendung der göttlichen Gaben, die Umsetzung, das Hineinwachsen ins göttliche Wesen, das sind dagegen unsere Aufgaben – bei allen charakterlichen Veranlagungen, die wir haben. Mancher meint, er könne nicht über seinen Schatten springen...  Man muss es nur wollen!  Mit dem Herrn können wir das, mit ihm ist nichts unmöglich.

Aus ihm schöpfen wir Frieden und strahlen ihn aus, aus seinem Wesen nehmen wir Heiligung, an ihm orientieren wir uns. Das hilft uns, an den Punkt zu kommen, wo wir ihn dann endlich so sehen dürfen, wie er ist, weil wir ihm ähnlich geworden sind.

Daran lasst uns bleiben. Auch in diesem Jahr ist das unser erklärtes Ziel. Wir tun es mit großer Beharrlichkeit.

G.W. /  14.01.10