Rückblick 2009
- 20.12.2009 - Apostel Opdenplatz in Offenbach
- 04.10.2009 - Erntedank-Gottesdienst unseres Apostels Opdenplatz in Hanau
- 16.08.2009 - Bezirksapostel Koberstein in Hanau
- 08.07.2009 - Apostel Opdenplatz in Seligenstadt
- 28.06.2009 - Bezirksapostel Koberstein in Kleinostheim
- 07.06.2009 - Die Neuapostolische Kirche präsentierte sich zum Hessentag 2009
- 25.03.2009 - Apostel in Hanau
- 22.02.2009 - Bezirksapostel Bernd Koberstein in Hanau
- 29.01.2009 - Apostel in Offenbach
20.12.2009 - Apostel Opdenplatz in Offenbach
Kerngedanken aus dem Gottesdienst des Apostels Opdenplatz am 20.12.2009 in Offenbach
Textwort Habakuk 3, aus 18+19: „Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil, denn der Herr ist meine Kraft!“
Chor: „Wie soll ich dich empfangen…“
Wir empfangen den Herrn am besten mit einer weit geöffneten Herzenstür, dann kehrt er gerne bei uns ein und lässt sich in schöner Weise erleben. Mach die Tür des Glaubens weit auf, dann wirst Du den Herrn erleben! Auch die Tür des Vertrauens wollen wir immer wieder öffnen, selbst wenn sie zuvor einmal zugeschlagen wurde. Das gilt auch für die Ehen; da ist es auch hin und wieder notwendig, die Tür der Versöhnung zu öffnen.
Dankbarkeit ist eine Facette der Freude. Es gibt Lebensverhältnisse, wo unsere Freude nicht in allen Facetten strahlen kann, aber eine Facette möge immer noch strahlen: die Dankbarkeit! Danken für die Gotteskindschaft, danken dafür, was unser himmlischer Vater bis heute Gutes an uns getan hat. Lasst uns die Dankbarkeit bewahren.
Unsere Freude möge Freude am Herrn sein. Habakuk schilderte äußere Verhältnisse, die bedrohlich sind: ausbleibende Ernte und Mangel an Viehbestand führten unweigerlich zu Hungersnot. In die Beschreibung einer solchen Situation hinein sagte Habakuk dieses machtvolle Wort: „Aber ich will mich freuen! Das ist der Schlüssel: Man muss sich freuen wollen!
Warum will sich der Prophet in Gott freuen? „..denn der Herr ist meine Kraft!“ Wir sind als Menschen immer wieder einmal schwach, zuweilen auch ohnmächtig. Gott hingegen ist stets allmächtig. Auf ihn bauen und trauen wir. Das gibt Zuversicht und ist Quelle der Freude.
Dem Allmächtigen ist alles möglich – auch das scheinbar Unmögliche: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich!“ Nach menschlicher Erfahrung ist vieles unmöglich, was den Christus betrifft. Die Geburt Jesu von der Jungfrau Maria, die Auferstehung, die Himmelfahrt …
Auch die Ereignisse am Tag des Herrn sind nach menschlicher Erfahrung ein Ding der Unmöglichkeit. Und doch wird sich das Wunder der Auferstehung der Toten in Christo und der Verwandlung und Entrückung der Brautgemeinde vollziehen. Wenn Christus wiederkommt und die Seinen zu sich nimmt, dann wird das Unmögliche möglich!
Dann werden Freude und Fröhlichkeit im Herrn in vollkommener Weise offenbar werden, und seine Kraft wird uns ihm gleich machen. Mag deswegen die Willensbekundung in uns stehen: Ich will mich auf den Tag des Herrn freuen und fröhlich sein in meinem Gott.
In diesem Gottesdienst empfingen drei Seelen das Sakrament der Heiligen Versiegelung, Priester Schreiber und Diakon Noll, beide aus der Gemeinde Offenbach, wurden in den Ruhestand versetzt.
04.10.2009 - Erntedank-Gottesdienst unseres Apostels Opdenplatz in Hanau
16.08.2009 - Bezirksapostel Koberstein in Hanau
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Gedanken aus dem Gottesdienst unseres Bezirksapostels Koberstein am 16.8.2009 in Hanau Textwort: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“ Diese beiden Dinge sind im übertragenen Sinne auch für uns heute gültig. Auch wir wollen in unserer Gesellschaft den Platz vorbildlich ausfüllen, an den wir gestellt sind. Das beinhaltet aber auch die Tatsache, dass wir durch unsere Gotteskindschaft nicht in ein völlig anderes Leben verpflanzt wurden, sondern allen Sorgen und Belastungen wie alle Menschen ausgesetzt sind. Viel entscheidender ist aber der zweite Satz: Dem lieben Gott das zu geben, was Gottes ist. Wir wollen Gott Dank geben in allen Verhältnissen, immer das Dankenswerte sehen, was uns Gott gibt, auch in Trübsal….. Gott schafft permanent Dankenswertes. Wir warten auf den wiederkommenden Sohn Gottes. Dafür hat er uns einen Sinn gegeben, Grund zur Dankbarkeit. Wir wollen Gott Ehre geben. Das können wir, indem wir ihn bekennen. Sicherlich ist das eine Mentalitätsfrage, aber manche Gelegenheit bietet sich und wir lassen sie ungenutzt verstreichen. Jesus hat Solchen eine großartige Zusage gemacht: „Wer mich bekennt vor den Menschen, den bekenne ich vor meinem himmlischen Vater“. Wir ehren ihn auch, indem wir ihm dienen und unsere Gaben einsetzen in seinem Werk. Dabei wollen wir auch darauf achten, dass die Gaben in der Gemeinde auch genutzt werden, dass wir ihnen Gelegenheit geben, sich einzubringen. Es ist auch unsere Aufgabe, die Gaben zu entdecken und sie zu fördern. Wir geben Gott auch all unsere Liebe. Das ist immer ein Zurückgeben, denn er hat uns zuerst geliebt. Wie machen das junge Leute, die sich verliebt haben? Sie möchten einander gefallen, und richten auch ihre äußere Erscheinung so aus, dass es dem anderen gefällt. Wie können wir dem ewigen Gott gefallen? Er sagte einmal: „Das ist mein lieber Sohn, an dem habe ich Wohlgefallen!“ Wenn wir also versuchen, Christus mehr und mehr ähnlich zu werden, so ziehen wir das Wohlgefallen Gottes auf uns. Liebende suchen auch immer Nähe zueinander. So wollen wir auch die Nähe Gottes suchen in den Gottesdiensten und in unseren Gebeten. Wir erleben in der Nähe zu ihm das, was uns selbst glücklich macht. Für Liebende ist es selbstverständlich, auch füreinander Opfer zu bringen. Oftmals geht das bis zur Selbstaufgabe, wenn man sich wirklich liebt. Wir wollen dem Herrn opfern mit ganzem Herzen. In diesem Gottesdienst wurden der Vorsteher der Gemeinde Bad Orb, Priester Bernd Wölbing, sowie Diakon Thomas Vogel in den Ruhestand versetzt. Als neuer Vorsteher für Bad Orb wurde Ev. Peter Jäger beauftragt.
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08.07.2009 - Apostel Opdenplatz in Seligenstadt
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Kerngedanken aus dem Gottesdienst unseres Apostels Opdenplatz am 08.07.2009 in Seligenstadt Textwort: Psalm 139, 5+6 „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.“ Es ist schön, wenn man im Haus Gottes das Wohlgefühl des Geborgenseins in der Liebe Gottes noch fühlt. Die Seele muss stille sein zu Gott, dann können wir auf die leisen und feinen Regungen des Heiligen Geistes achten. Wir sind in unserem Leben nicht in eine Zufälligkeit hineingeworfen, sondern unser Gott hält seine Hand über uns, er lenkt und leitet uns. Bei so vielen und unterschiedlichen Menschen können wir das nicht verstehen. Das ist die Kapitulation unseres Verstandes vor der Größe und Allmacht Gottes. Aber wir können das glauben und wir können das erleben. Seine Hand ist über uns – er leitet und lenkt uns durch’s ganze Leben. Wenn man ihn walten lässt, dann kann man mit dem lieben Gott Großartiges, ja sogar Wunder erleben. Die Hand über uns ist die segnende Hand Gottes. Wer diese erleben will, muss auch die führende Hand an seiner Seite dulden. Von allen Seiten her umgibt der Herr uns mit seiner Liebe. Ein schwacher Vergleich ist vielleicht in dem Bild zu sehen, wenn das Kind im Mutterleib heranwächst. Da ist es von allen Seiten von der Mutter umgeben. So ist unser Gott um uns. Er umgibt uns von allen Seiten, er lässt uns alles zukommen, was wir brauchen, er lässt uns seine Liebe spüren. Ja, wenn es in uns stille wird, dann können wir sogar manchmal den „Pulsschlag der göttlichen Liebe“ verspüren. Auch wenn wir es nicht begreifen, so lässt doch Gott nichts an uns herankommen, was nicht zu unserer Ausreife erforderlich wäre. Darauf können wir uns verlassen, denn er ist unser Vater und er hat uns lieb und alles, was an uns herankommt, ist aus seiner Liebe geboren.
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28.06.2009 - Bezirksapostel Koberstein in Kleinostheim
Kerngedanken aus dem Gottesdienst unseres Bezirksapostels Koberstein am 28.6.2009 in Kleinostheim

1.Korinther 16,9:
„Denn mir ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele Widersacher sind da.“
Mit dem Frieden aus Christo tragen wir ein Stück des Sohnes Gottes in unserem Herzen. Er ist der Friedefürst und hat mit seinem Opfer und Verdienst überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen, dass es einen solchen Frieden gibt, der das Verhältnis zwischen uns und Gott betrifft. Trotz der Sünde, die uns anhaftet, ist dieses Verhältnis zwischen uns und Gott – dank Christus – in Ordnung.
Jesus Christus ist das Licht der Welt. Licht hat Gott gemacht und Leben ist ohne Licht undenkbar. Genauso ist ewiges Leben bei Gott ohne das Licht in Jesus Christus undenkbar. Das ist unser Reichtum, in Jesus diese Lichtquelle zu haben. Unter Licht verstehen wir Nähe zu Gott. Wo keine Gottesnähe ist, da ist es finster.
Viele sind Gott ferne. Christus möchte Licht in jedes Bereich der Ewigkeit hineintragen. Dafür hat er einen Weg gelegt im Apostolat. Auch sie, die Apostel, bezeichnet Jesus als Licht der Welt. Dieser Weg soll vielen zugänglich werden.
Er ist auch die Tür! „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ Auf diese Tür in Jesus Christus wollen wir hinweisen durch unser Leben, durch unseren Glauben, durch unser Verhalten und durch den Inhalt unserer Gebete.

Dem Apostel Paulus war eine „Tür zu reichem Wirken“ aufgetan. Er sieht also die Arbeit, die noch zu tun ist zum Heil der Menschen in Ephesus. Auch uns ist in Bezug auf den Sonntag für die Entschlafenen eine Tür aufgetan zu reichem Wirken und jeder ist dazu gefordert. Jetzt wollen wir diese Tür nicht nur sehen, sondern durchschreiten.
Dabei lassen wir uns nicht durch Widersacher abhalten, z.B. der Gedanke: „Auf mich kommt es doch nicht an!“ oder mangelnder Glaube. Ich muss meinen ganzen Glauben daran binden, dass es der Wille Gottes ist, Erlösung zu schaffen für die Seelen in der Ewigkeit.
Es gilt, die Tür der Gnade, Tür des Segens, Tür des Vertrauens, Tür der Geduld, Tür des Verständnisses zu durchschreiten.
Auch da gibt es Widersacher: Man erlebt Enttäuschungen, ein Widersacher, der uns binden will und verhindert, durch die Tür des Segens zu gehen. Oberflächlichkeit ist ein Widersacher, der bremst und Türen vernagelt. (z.B. die Tür der Freude)
Seelen aus der Ewigkeit müssen Türen durchschreiten, z.B. die Tür der Gnade , die Tür des Glaubens muss erkannt und durchschritten werden, die Tür des Vertrauens muss erkannt werden. Bevor man die Tür der Gnade durchschreitet, muss man vergeben und versöhnungsbereit sein. Da sind viele Gebete nötig, dass Seelen in der Lage sind, zu vergeben und die Hand zur Versöhnung zu strecken.
Da ist uns eine große Tür aufgetan zu reichem Wirken….

In diesem Gottesdienst wurde Ev. Manfred Haag, Vorsteher von Langenselbold, in den Ruhestand versetzt und Pr. René Conrad als neuer Vorsteher beauftragt. Pr. Steffen Möll aus Hanau empfing das Evangelistenamt.

07.06.2009 - Die Neuapostolische Kirche präsentierte sich zum Hessentag 2009
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Die Neuapostolische Kirche präsentierte sich Zum diesjährigen 49. Hessentag in Langenselbold vom 5. – 14.
Juni 2009 kamen in die kleine Ortschaft Langenselbold im Kinzigtal
über 1 Million Besucher. Die Neuapostolische Kirchengemeinde
Langenselbold stellte den Besuchern des Hessentages ihre Gemeinde
mit zahlreichen Aktivitäten vor. Hervorzuheben sind davon besonders:
An diesem Tag konnten Interessierte sich in der Kirche über den neuapostolischen Glauben umfassend informieren. Zu bestimmten Uhrzeiten wurde ein kleines musikalisches Programm von Mitgliedern der Kirchengemeinde Langenselbold angeboten. Präsentationen und Video-Filme über die Neuapostolische Kirche wurden gezeigt. Bei Kaffee und Kuchen konnte manches Gespräch geführt werden.
Apostel Gert Opdenplatz begrüßte die Zuhörer und führte in das Konzert mit einem gemeinsamen Gebet. Unter der Überschrift „Liebe“ wurde ein Chorkonzert auf hohem musikalischem Niveau mit geistlichen Werken über die Liebe aus der Musikliteratur der großen Meister geboten. Etwa 150 Zuhörer erlebten in der schönen Atmosphäre der Kirche Maria Königin Chorgesang, der nicht nur musikalisch perfekt war, sondern auch zu Herzen ging. Nicht zuletzt trug auch die hervorragende Akustik der Kirche zum guten Gelingen des Konzerts bei.
Fröhliche und volkstümliche Stücke in deutscher und englischer Sprache wurden im Wechsel vom Gospelchor, Kinderchor und Orchester dargeboten. Etwa 200 Zuhörer hatten – trotz extremer Überfüllung des ganzen Ortes und erheblicher Anfahrtsprobleme – den Weg zur Gründau-Halle gefunden. Begeistert bekundeten die Zuhörer durch Mitklatschen ihre Freude über den Gesang der Kinder und des Gospelchors. Das Konzert endete mit einem Medley des Orchesters, der u.a. auch das Hessenlied enthielt. Als die Zuhörer eine Zugabe forderten, stimmten alle beteiligten Sänger, Kinder und Orchesterspieler den Kanon an „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn…“, in den die Zuhörer begeistert einfielen. An allen übrigen Tagen war die Kirche nachmittags als Ort der Besinnung und Ruhe geöffnet. Viele Hessentagsbesucher nahmen die Gelegenheit wahr, die Kirche einmal von innen zu sehen und sich über den neuapostolischen Glauben zu informieren. Es konnten manche tiefgehende Gespräche geführt werden. Etliche Hessentagsbesucher nutzten diese Möglichkeit zur Besinnung und inneren Einkehr inmitten des Trubels. An einem Informationsstand unmittelbar an der Hessentagsstraße wurde Info-Material über unsere Kirche angeboten. Insgesamt ist festzustellen, dass die Aktivitäten unserer Kirche sehr gut angenommen wurden. Nie zuvor konnte in dem kleinen Ort Langenselbold so intensiv unsere Kirche ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Möge der ausgestreute Samen reich aufgehen.
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25.03.2009 - Apostel in Hanau
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Gottesdienst unseres Apostels Opdenplatz am 25.03.09 in Hanau (Kerngedanken) 1.Tessalonicher 5, 23 „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“ Chor: „Gott ist die Liebe…“ Es ist schön zu wissen: Ich bin von Gott geliebt. Auch in Situationen, wo wir uns selbst unwert vorkommen, dürfen wir das für uns ganz persönlich nehmen. Wir sind wert geachtet in den Augen Gottes und er hat uns lieb. Der ewige Gott ist ein Gott des Friedens, der auf der einen Seite Frieden gibt, uns auf der anderen Seite aber auch die Aufgabe stellt, selbst im Frieden zu leben. Gott heiligt uns vor allem durch die Sakramente, auch durch sein Wort – aber auch das ist eine Sache, die unser Mitwirken erfordert. Er möchte, dass auch wir uns um einen heiligen Wandel bemühen. Die Heiligung soll den ganzen Menschen erfassen, Leib, Seele und Geist. Gott ist kein Gott, der halbe Sachen macht – er will den ganzen Menschen heiligen bis zum Kern der Persönlichkeit. Die Fehler, die wir machen, sind kein Zeugnis dafür, dass unser Glaube nicht echt wäre. Wir machen Fehler, solange wir Menschen sind, aber die Liebe zum Herrn und seinem Werk und der Glaube an ihn müssen echt sein. Wie ist das mit meinem Glauben, mit meiner Erkenntnis, geht das durch und durch? Wie ist das mit meiner Dienstbereitschaft, mit meiner Opferbereitschaft? Durch und durch echt, oder nur dann vorhanden, wenn’s gerade bequem ist? Gott sah, dass die drei Männer im Feuerofen geheiligt waren durch und durch. Sie beugten sich nicht den Götzen. Er wusste sie unversehrt zu bewahren. Er kann auch heute noch unversehrt bewahren! „Die 144000 folgen dem Lamme nach, wo es hingeht,[...] denn sie sind untadelig.“ Untadelig heißt nicht, dass sie keine Fehler haben, sondern dass sie in völliger Nachfolgebereitschaft stehen. Das soll an uns zu finden sein, durch und durch, dass wir echte neuapostolische Gotteskinder sind. Es geht darum, für den Tag der Wiederkunft Christi bereit zu sein, für diesen Tag unversehrt und untadelig zu sein. Dieses Ziel kann man nur erreichen, wenn man sich wirklich bemüht, sich von Gott durch und durch heiligen zu lassen, das heißt die Gedanken, die Worte und auch die Taten. Durch und durch von Christus durchdrungen, vom Vater der Liebe geheiligt, vom Heiligen Geist, der ein Geist der Liebe ist, geprägt. Das soll an uns zu finden sein: Durch und durch echte Gotteskinder! |
22.02.2009 - Bezirksapostel Bernd Koberstein in Hanau
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Gottesdienst unsers Bezirksapostels Koberstein am 22.02.09 in Hanau Textwort: Epheser 4, 13 „…bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi.“ „Betende Hände braucht unsere Zeit“ Wir leben in der Zeit, wo viel Fürbitte für Entschlafene notwendig ist. „Beseelte Hände“ sind Hände von Seelsorgern. Jeder Träger des Heiligen Geistes ist eigentlich ein Seelsorger. Wir sind geadelt mit göttlichem Leben. Leben aus Gott und aus Christo sorgt sich immer um Andere. „Geweihte Hände“ will sagen, dass wir nicht einfach belanglos in ein Gebet hineingehen. Wir wollen uns sammeln und herausnehmen aus all dem irdischen Getriebe und uns weihen für ein Gespräch mit Gott. Der Sinn aller Arbeit Gottes an unsterblichen Seelen: Alle sollen „hingelangen“ zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes. Dazu ist Veränderung und Entwicklung notwendig. Welch eine Veränderung wird sein, wenn Jesus kommt! Dann geht für viele die Sonne auf - auch für die Seelen aus der Ewigkeit. Aber heute schon sind für solche Seelen Veränderungen erlebbar, indem sie die Sakramente am Entschlafenen-Gottesdienst empfangen. Das Ergebnis der Entwicklung und Veränderung: Man gelangt zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, das bedeutet hineinwachsen ins Wesen Jesu. Jesus Christus ist die Quelle dieser Entwicklung und zugleich das Ziel! Die Quelle: „Aus seiner Fülle haben wir genommen Gnade um Gnade…“ Um das Ziel zu erreichen, dazu bedarf es, ausschließlich aus ihm zu schöpfen. So wachsen wir selbst hinein in diese Fülle. Wachsen im Wesen Jesu ist Wachsen im Einssein. Einssein ist nicht auf ein schönes gesellschaftliches Miteinander ausgerichtet. Einssein heißt: Völlige Orientierung an Jesus Christus! Wenn alle auf Jesus Christus ausgerichtet sind, ist man auch untereinander eins. Jesus sagt: „Vater, ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, dass sie eins seien, wie wir eins sind“. Vermitteln von Herrlichkeit Jesu Christi ist Arbeit des Heiligen Geistes in den Gottesdiensten und führt zum Einssein. Einheit des Glaubens bedeutet an Jesus als Sohn Gottes glauben mit allem, was damit verbunden ist: Seine Menschwerdung, sein Opfertod, seine Auferstehung und Himmelfahrt, und nicht zuletzt auch seine Wiederkunft. Einheit der Erkenntnis des Sohnes Gottes heißt erkennen der Einzigartigkeit Jesu Christi als Heilsbringer „…und in keinem anderen ist das Heil…“ (eine absolute Aussage!) Die Erkenntnis muss bei vielen Selen aus der Ewigkeit geweckt werden, dass der Zugang zum Sohn Gottes und damit zum Heil hier auf dieser Erde im Gnaden- und Apostelamt liegt.
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29.01.2009 - Apostel in Offenbach
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Apostel Opdenplatz in Offenbach Apostel Gert Opdenplatz hielt seinen ersten Gottesdienst im Bezirk Offenbach am 29.1.2009 in der Gemeinde Offenbach mit dem Textwort: Johannes 1,16 „Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ Der Apostel erinnerte an den Besuch von Stammapostel Fehr vor neun Jahren und das Textwort von damals (Joh. 8, aus 31 - 1912er Übersetzung!) „So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger…“. Er sprach alle Anwesenden als „rechte Jünger und Jüngerinnen“ an, denn alle sind bis heute treu geblieben. Der Herr möchte nicht nur unser Herz im Gottesdienst licht und weit machen, er möchte uns frei machen! Er sagte von sich „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater den durch mich.“ Er ist die personifizierte Wahrheit. Und die Wahrheit macht frei! Er macht uns frei, er ist der Befreier, der Erlöser, der Heiland.
„Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade“ Die Apostel haben in den Wundern Jesu, in seiner Verklärung, in seiner Auferstehung und Himmelfahrt seine Herrlichkeit gesehen. Aus dieser Fülle haben sie geschöpft und es weiter getragen. Auch wir können heute aus der göttlichen Fülle schöpfen. Der Zugang zur Wahrheit ist uns im Wort Gottes gegeben, der Zugang zur Gnade in den Sakramenten. Im alten Bund gab es das Gesetz, das nur Aufschub für den Sünder bot. Aber alles zielte schon hin auf die Gnade und auf Christus. Christus ist des Gesetzes Ende und Ziel. Im Neuen Bund machte Gott mit Jesus Christus einen Neuanfang. Auch wir wollen – wo nötig – einen Neuanfang machen! Leuchtendes Beispiel ist die Wandlung von Saulus zu Paulus. Ein Neuanfang könnte nötig sein in der Liebe zum Herrn und seinem Werk, im tiefen Gebetsleben, im Einssein und Aufschauen im Brüderkreis, im Verhältnis von Eheleuten zueinander, im Verhältnis von Kindern und Eltern. Zum Neuanfang gehört Mut! Werde mutiger, Neuanfänge zu wagen! „Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden“ (GB 20, 2). Seine Fülle ist unerschöpflich. Daraus schöpfen wir die Kraft für einen Neuanfang!
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